Mario
13.01.2010, 12:50
Tausende Tote befürchtet ++ Chaos in Port-au-Prince ++ Präsidentenpalast und Krankenhaus eingestürzt ++ UN-Mitarbeiter vermisst
Horror-Erdbeben auf Haiti! Das verarmte Land[/URL] wurde von einem Beben der Stärke 7,0 erschüttert. Trümmer und Chaos in der Hauptstadt Port-au-Prince, es werden Tausende Tote befürchtet.
Eine riesige Staubwolke schwebt über der Stadt, blutüberströmte Menschen laufen völlig verzweifelt umher. Überall liegen Tote und Verletzte. Mit bloßen Händen graben Helfer nach Verschütteten, doch für die meisten gibt es wenig Hoffnung.
Ein Mitarbeiter der US-Hilfsorganisation Food for the Poor berichtet, in einer der Hauptstraßen in Port-au-Prince seien mehr Häuser eingestürzt, als noch stünden. Die Straßen seien mit Trümmern übersät und unpassierbar. „Die ganze Stadt liegt im Dunklen. Tausende Menschen sitzen auf der Straße und wissen nicht wohin.“
UN-QUARTIER UND PRÄSIDENTEN-PALAST BETROFFEN
Unzählige Gebäude, darunter der Präsidentenpalast, wurden in Port-au-Prince zerstört. Haitis Präsident René Préval hat das schwere Erdbeben nach Angaben eines Diplomaten überlebt.
Von dem Erdbeben in Haiti sind auch die Vereinten Nationen betroffen. Das Hauptquartier der 9000 Mann starken Friedenstruppe[URL="http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/minustah/"] (http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/13/erdbeben-haiti/armes-haiti/horror-erdbeben-trifft-aermste-der-armen.html) in Port-au-Prince sei stark beschädigt, hieß es von den UN in New York. Eine große Zahl von Mitarbeitern werde vermisst.
In den ausgedehnten Slums stürzten viele Hütten ein. „Unsere Hauptstadt hat durch die Bodenerrosion keinen stabilen Untergrund. Die auf den Hügeln gebauten Slums sind einfach in einer Schlammlawine komplett abgerutscht“, so Eduard Aimé vom Malteser Hilfsdienst Haiti.
Ein US-Regierungsbeamter berichtete, mehrere Häuser seien in eine Schlucht gestürzt. „Sie ist voller eingestürzter Mauern, Trümmer und Stacheldraht“, sagte Henry Bahn vom US-Landwirtschaftsministerium. „Der Himmel ist voller Staub und ganz grau.
Es war das schwerste Erdbeben seit 200 Jahren in der Karibik. Das Epizentrum lag nur 16 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und lediglich zehn Kilometer unter der Erdoberfläche.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/13/erdbeben-haiti/tsunami-warnung.html
Horror-Erdbeben auf Haiti! Das verarmte Land[/URL] wurde von einem Beben der Stärke 7,0 erschüttert. Trümmer und Chaos in der Hauptstadt Port-au-Prince, es werden Tausende Tote befürchtet.
Eine riesige Staubwolke schwebt über der Stadt, blutüberströmte Menschen laufen völlig verzweifelt umher. Überall liegen Tote und Verletzte. Mit bloßen Händen graben Helfer nach Verschütteten, doch für die meisten gibt es wenig Hoffnung.
Ein Mitarbeiter der US-Hilfsorganisation Food for the Poor berichtet, in einer der Hauptstraßen in Port-au-Prince seien mehr Häuser eingestürzt, als noch stünden. Die Straßen seien mit Trümmern übersät und unpassierbar. „Die ganze Stadt liegt im Dunklen. Tausende Menschen sitzen auf der Straße und wissen nicht wohin.“
UN-QUARTIER UND PRÄSIDENTEN-PALAST BETROFFEN
Unzählige Gebäude, darunter der Präsidentenpalast, wurden in Port-au-Prince zerstört. Haitis Präsident René Préval hat das schwere Erdbeben nach Angaben eines Diplomaten überlebt.
Von dem Erdbeben in Haiti sind auch die Vereinten Nationen betroffen. Das Hauptquartier der 9000 Mann starken Friedenstruppe[URL="http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/minustah/"] (http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/13/erdbeben-haiti/armes-haiti/horror-erdbeben-trifft-aermste-der-armen.html) in Port-au-Prince sei stark beschädigt, hieß es von den UN in New York. Eine große Zahl von Mitarbeitern werde vermisst.
In den ausgedehnten Slums stürzten viele Hütten ein. „Unsere Hauptstadt hat durch die Bodenerrosion keinen stabilen Untergrund. Die auf den Hügeln gebauten Slums sind einfach in einer Schlammlawine komplett abgerutscht“, so Eduard Aimé vom Malteser Hilfsdienst Haiti.
Ein US-Regierungsbeamter berichtete, mehrere Häuser seien in eine Schlucht gestürzt. „Sie ist voller eingestürzter Mauern, Trümmer und Stacheldraht“, sagte Henry Bahn vom US-Landwirtschaftsministerium. „Der Himmel ist voller Staub und ganz grau.
Es war das schwerste Erdbeben seit 200 Jahren in der Karibik. Das Epizentrum lag nur 16 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und lediglich zehn Kilometer unter der Erdoberfläche.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/13/erdbeben-haiti/tsunami-warnung.html