Mario
31.07.2010, 16:55
Es ist eines der dunkelsten Geheimnisse des kalten Krieges : 1968 gehen zwei U-Boote verloren, die sowjetische "K-129" im März und die amerikanische "USS Scorpion" im Mai. Die Akten zu diesen beiden Unglücksfällen sind Jahrzente später noch unter Verschluss, doch die vielen Augenzeugenberichte und Indizien legen eine Vermutung nahe : Diese beiden U-Boote und ihre jeweils 90-köpfige Besatzung waren Opfer des 3. Weltkrieges - eines Weltkrieges, der mit viel Glück beendet werden konnte, bevor er richtig begann.
Februar 1968 : In Moskau herrscht Aufregung. Seit Tagen gibt es keinen Funkkontakt mehr zu "K-129". Das Uboot patroulliert im Pazifik mit drei Atomraketen an Bord. Rasch beginnt die Sowjetunion mit der Suche nach der "K-129" - eine Aktion, die von den Amerikanern sofort richtig analysiert wir : Die Russen haben ein U-Boot verloren. Was die Sowjetunion nicht weiß : Die USA haben auf dem Meeresboden ein ultramodernes Abhörsystem installiert. Damit ist eine Explosion in der Nähe von Haweii registriert worden - etwa die vermisste "K-129"? Die USA schicken ihre Flotte zu den Koordinaten und findet int 5000 Metern Tiefe tatsächlich das U-Boot. Allem Anschein nach ist die "K-129" beim Versuch, eine Atomrakete zu starten, gesunken.
Doch wem galt der Angriff? Was war tief unter Wasser wirklich passiert?
Nach den neuesten Ermittlungen handelte die Besatzung der "K-129" auf Befehl von Putschisten. Sie sollten einen Krieg gegen die USA anzetteln - entgegen dem offiziellen Befehl Moskaus. Offenbar waren die Putschisten Teil einer groß angelegten Verschwörung und wollten während des atomaren Ernstfalls Macht ergreifen. Was sie nicht wussten : Die U-Boot-Besatzung besaß lediglich einen unvollständigen Startcode für die Raketen. Den vollständigen hatte nur die Führung in Moskau. Und so startete die Besatzung nicht die Triebwerke der Raketen, sondern einen Selbstzerstörungsmechanismus : Die Rakete detonierte zwar - aber ohne atomare Explosion. Die Außenhülle der "K-129" riss. Das Schiff versank in der Tiefsee.
Weil die Amerikaner die Unglücksstelle so schnell fanden, glaubten die Russen jedoch, US-Streitkräfte hätten die "K-129" vernichtet. Ihre Rache ließen die Russen an der "USS Scorpion" aus: Das U-Boot wurde von Kampfhubschraubern versenkt, berichteten Augenzeugen. Doch bevor die Situation weiter eskalierte, konnte US-Präsident Richard Nixon die Sowjets von der Unschuld der USA überzeugen. Es wurde totales Stillschweigen vereinbart. Erst unter US-Präsident Obama erklärte sich die CIA bereit, Licht in den Fall der "K-129" zu bringen.
(C) By Welt der Wunder
Februar 1968 : In Moskau herrscht Aufregung. Seit Tagen gibt es keinen Funkkontakt mehr zu "K-129". Das Uboot patroulliert im Pazifik mit drei Atomraketen an Bord. Rasch beginnt die Sowjetunion mit der Suche nach der "K-129" - eine Aktion, die von den Amerikanern sofort richtig analysiert wir : Die Russen haben ein U-Boot verloren. Was die Sowjetunion nicht weiß : Die USA haben auf dem Meeresboden ein ultramodernes Abhörsystem installiert. Damit ist eine Explosion in der Nähe von Haweii registriert worden - etwa die vermisste "K-129"? Die USA schicken ihre Flotte zu den Koordinaten und findet int 5000 Metern Tiefe tatsächlich das U-Boot. Allem Anschein nach ist die "K-129" beim Versuch, eine Atomrakete zu starten, gesunken.
Doch wem galt der Angriff? Was war tief unter Wasser wirklich passiert?
Nach den neuesten Ermittlungen handelte die Besatzung der "K-129" auf Befehl von Putschisten. Sie sollten einen Krieg gegen die USA anzetteln - entgegen dem offiziellen Befehl Moskaus. Offenbar waren die Putschisten Teil einer groß angelegten Verschwörung und wollten während des atomaren Ernstfalls Macht ergreifen. Was sie nicht wussten : Die U-Boot-Besatzung besaß lediglich einen unvollständigen Startcode für die Raketen. Den vollständigen hatte nur die Führung in Moskau. Und so startete die Besatzung nicht die Triebwerke der Raketen, sondern einen Selbstzerstörungsmechanismus : Die Rakete detonierte zwar - aber ohne atomare Explosion. Die Außenhülle der "K-129" riss. Das Schiff versank in der Tiefsee.
Weil die Amerikaner die Unglücksstelle so schnell fanden, glaubten die Russen jedoch, US-Streitkräfte hätten die "K-129" vernichtet. Ihre Rache ließen die Russen an der "USS Scorpion" aus: Das U-Boot wurde von Kampfhubschraubern versenkt, berichteten Augenzeugen. Doch bevor die Situation weiter eskalierte, konnte US-Präsident Richard Nixon die Sowjets von der Unschuld der USA überzeugen. Es wurde totales Stillschweigen vereinbart. Erst unter US-Präsident Obama erklärte sich die CIA bereit, Licht in den Fall der "K-129" zu bringen.
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