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Mario
09.12.2010, 00:04
New York (dpa) - Nach Mastercard ist jetzt Visa dran: Wikileaks- Anhänger haben die Website des nächsten großen Finanzdienstleisters blockiert. Beide Kreditkarten-Firmen hatten angekündigt, keine Zahlungen an die Enthüllungsplattform mehr zuzulassen. Die Mastercard-Website war stundenlang nicht erreichbar. Dass es den unbekannten Aktivisten gelang, danach auch die Visa-Website vom Netz zu nehmen, ist umso erstaunlicher, da das weltgrößte Kreditkartenunternehmen Zeit zur Vorbereitung hatte.

Mario
09.12.2010, 13:16
Wikileaks-Hacker legen Websites lahm

Nachdem die Profis bereits die Website von Mastercard blockierten, muss jetzt auch Visa dafür büßen, dass die Zahlungen an Wikileaks gestoppt wurden. Die Internet-Seite ist war stundenlang nicht erreichbar.

Und das, obwohl Visa nach dem Angriff auf Mastercard genug Zeit hatte, sich gegen die Online-Attacke zu rüsten! Zudem kündigte die Gruppe „Anonymous“, die auch hinter den bisherigen Angriffen vermutet wird, die Attacke auf Visa eine Stunde im Voraus über den Online-Dienst Twitter an.

Die Websites wurden mit sogenannten DDOS-Angriffen („Distributed Denial of Service“) lahmgelegt. Dabei wird ein Web-Server mit Unmengen von Daten geflutet und dadurch blockiert.


Auch die Internet-Seite der schwedischen Regierung wurde attackiert. Die Zeitung „Aftonbladet“ berichtet, die Hacker hätten es in der Nacht geschafft, die Website vorübergehend lahmzulegen.

Auch die Website des Finanzdienstleisters der Schweizer Post, Postfinance, war bereits Ziel, nachdem das Unternehmen am Montag ein Konto geschlossen hatte, über das Spenden für die Enthüllungs-Plattform liefen.

UND DIE ANGREIFER MACHEN AUCH VOR DER POLITIK NICHT HALT!

Sogar die Internetseite der früheren republikanischen Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin war vorübergehend blockiert, dem Sender „ABC News“ zufolge waren auch die Kreditkartenkonten von Palin und ihrem Mann betroffen. In einem Online-Chat mit der Nachrichtenagentur AFP hatte die Hackergruppe erklärt, ihre Angriffe auf alle ausdehnen zu wollen, die feindlich gegenüber Wikileaks eingestellt seien.

Bild.de

In Deutschland ist Mastercard übrigens immer noch nicht erreichbar.

Mario
09.12.2010, 16:37
Aktivisten riefen über Twitter zum Angriff auf den Online-Händler Amazon.com auf. Das Unternehmen hatte bereits in der vergangenen Woche seine Web-Dienste für Wikileaks gesperrt. Bei den sogenannten DDOS-Angriffen („Distributed Denial of Service”) wird ein Web-Server mit Unmengen von Daten geflutet und dadurch blockiert.