Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krawalle in Griechenland
Nach Tod eines Schülers Griechisches Konsulat in Berlin besetzt
Mehrere Demonstranten haben das griechische Konsulat in Berlin besetzt. Sie protestieren damit gegen den griechischen Staat, den sie für den Tod eines Schülers in Athen verantwortlich machen.
Das griechische Konsulat in Berlin ist am Montagmorgen von Demonstranten besetzt worden, die gegen den Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel in Athen protestieren wollen. Rund 15 Personen sind am Morgen in das Gebäude in der Innenstadt eingedrungen, sagte der Sprecher der griechischen Botschaft, Pantelis Pantelouris.
"Größte Anti-Polizei-Welle"
Bei den andauernden Protesten handelt es sich nach Polizeiangaben um die "größte jemals in Griechenland gesehene Anti-Polizei-Welle". Bisher wurden mehr als 40 Menschen verletzt. Dutzende wurden festgenommen. Allein in Athen wurden laut einer vorläufigen Bilanz der Feuerwehr 24 Banken, 35 Geschäfte, 24 Fahrzeuge, zwölf Wohnungen und ein Büro der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia beschädigt. Sechs Polizeiwagen brannten demnach vollkommen aus. Angriffe auf ND-Büros gab es auch in Thessaloniki und im nordgriechischen Kavala.
http://www.n24.de/news/newsitem_4278931.html
darf iuch mal meine meinung dazu äussern? der junge der erschossen wurde hat zusammen mit seinen freunden, wenn ich das mitbekommen habe, völlig grundlos die polizei angegriffen... natürlich ist es tragisch das es so ausgegangen ist aber warum zum teufel greift er die polizei an? ich finde es eigentlich erschreckend das aus so einem vorfall diese reaktion von den ganzen linksradikalen kommt man könnte meinen sie haben nur darauf gewartet, aber das der polizist sich (wie gesagt auhc meiner meinung nach etwas fragwürdig grob) verteigit hat, unterschlagen diese menschen einfach mal... ich finde wenn man schon "demonstriert" dann vernünftig und mit gewalt gegen gewalt demonstrieren ist schon nihct ganz bis zum ende gedacht oder?!
Dies ist ein Diskussionsforum, also darf jeder seine Meinung dazu äußern.
Es steht eben Aussage gegen Aussage, Der Polizist sagt er wurde angegriffen, die Randalierer sagen der Polizist hat einfach nach einem Verbalen Gefecht geschossen.
Außerdem finde Ich das Reagieren der Polizei auch als äußerst fragwürdig, z.B. Als die Polizei mit Steinen beworfen wurde haben Sie die Steine aufgehoben und zurückgeworfen....
Benjamin
08.12.2008, 23:33
Das erinnert mich fatal an die Geschehnisse in den Pariser Vororten vor einiger Zeit. Auch dort gab es ja schon längere Zeit Unmut in der Bevölkerung, und der Tod zweier Jugendlicher auf der Flucht vor der Polizei war schließlich der Auslöser für mehrere Wochen andauerende Unruhen insbesondere durch Jugendliche.
Ich für meinen Teil schenke ja eher den Aussagen der Polizei Glauben. Natürlich ist der ganze Vorfall bedauernswert, und ich ziehe den Hut vor all denen, die sich an friedlichen Demonstationen gegen die verschiedenen Missstände beteiligen - aber wenn man gegen die gewalttätigen Randalierer härter vorgeht, habe ich überhaupt nichts dagegen. Denn hier haben erst mal die Wiederherstellung der Ordnung und der Schutz der Einwohner Athens Vorrang.
benjamin das beruhigt mich das du das genauso siehst ich hatte mich schon für einen schlechten menschen gehalten weil ich nicht auf der seite der "unterdrückten" bin
Chaos in Athen Regierung will hart durchgreifen
Demonstranten haben in den vergangenen drei Tagen Athen und andere griechische Städte mit Chaos überzogen. Ministerpräsident Kostas Karamanlis kündigte nun an, hart gegen die Randalierer vorzugehen.
Neben Athen waren Thessaloniki und mindestens acht andere Städte Schauplatz von schweren Ausschreitungen. Mehr als 50 Menschen wurden festgenommen. Über 100 Menschen erlitten Medienberichten zufolge Verletzungen. Der Vorsitzende des griechischen Journalistenverbandes, Panos Sombolos, sprach von den schwersten Unruhen seiner 30 Berufsjahre.
48 Stunden nach dem Tod eines 15-jährigen Schülers in Athen war am Montag die Gewalt in Griechenland außer Kontrolle geraten. Die Polizei schien am Abend in der Hauptstadt nicht mehr Herr der Lage. Rund 4.000 Autonome nahmen praktisch das Athener Stadtzentrum ein, berichteten übereinstimmend griechische Medien. Gewalttätige Demonstranten verwüsteten alles, was ihnen in den Weg kam. Entlang der drei großen Einkaufsstraßen Panepistimiou, Stadiou und Skoufa sowie rund um den Syntagmaplatz brannten nahezu alle Geschäfte. Selbst der 20 Meter hohe Weihnachtsbaum der Athener Stadtverwaltung brannte lichterloh
http://e.imagehost.org/0632/1065534_src_pathB_qq1g.jpg
http://www.n24.de/news/newsitem_4282772.html
Erneut Ausschreitungen
Unruhen auch während Generalstreik
Auch während eines Generalstreiks der Gewerkschaften ist es in Griechenland zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Den fünften Tag lieferten sich Jugendliche und Polizei Straßenschlachten.
http://www.n24.de/news/newsitem_4288514.html
Neue Krawallnacht in Griechenland
In Griechenland ist es in der Nacht wieder zu gewaltsamen Protesten gekommen. Randalierer warfen in Athen Molotow-Cocktails und zündeten Mülltonnen an. Auch in Hamburg gab es Krawalle.
Polizeiautos brennen
Zuvor hatten bereits Unbekannte Brandsätze vor zwei Behördengebäuden gezündet. Es entstand erheblicher Sachschaden. Andere attackierten mit Brandflaschen den Parkplatz der Athener Polizeischule. Sieben Polizeiautos brannten aus.
http://www.n24.de/news/newsitem_4340495.html
Ich wollte dazu mal einen Diskussion anregen.
Was sollte man tun damit die Krawalle und die stundenlangen Straßenschlachten endlich aufhören?
Sollte man mit aller Härte gegen sie vorgehen oder sollte man doch erstmal einen Dialog suchen und eigene Fehler zugeben?
Ich wünsche mir eine interessante Diskussion
Mfg Mario
Benjamin
21.12.2008, 13:08
Ich habe mal die entsprechenden Beiträge aus dem News-Thread hier eingefügt, damit nicht in zwei Threads über das Gleiche diskutiert wird.
Schwere Ausschreitungen bei Fußballspiel in Griechenland
Athen (dpa) - Schwere Ausschreitungen haben am Abend ein Fußballspiel in der kretischen Hafenstadt Heraklion überschattet. Die Polizei setzte Tränengas ein, um rund 100 Randalierer auseinander zu treiben. Das Spiel musste für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, weil der Wind Tränengas auf das Spielfeld trieb. Daraufhin flüchteten die Spieler in Panik vom Spielfeld, berichtete das Fernsehen. Die Vermummten hatten wegen dess tödlichen Schusses auf einen Jugendlichen in Athen demonstriert.
Schüsse in Athen: Polizist schwebt in Lebensgefahr
Unbekannte haben am frühen Montagmorgen Schüsse auf einen Polizei-Wachtposten in Athen abgegeben und dabei einen 21-Jahre alten Polizisten lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zwischenfall vor einem Gebäude des Kulturministeriums im Zentrum Athens
Die Polizei fand am Tatort mindestens 20 Patronen, die allen Anzeichen nach aus einem AK-47-Sturmgewehr (Kalaschnikow) sowie einer neun Millimeter-Kaliber Pistole abgefeuert wurden, berichtete der Rundfunk weiter. Die Polizei sperrte das Gebiet ab. Mehrere Verdächtige seien in Polizeigewahrsam genommen worden, hieß es im Staatsradio.
Quelle : http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/politik/200901/200901_aeb757b2420231d4db9531b814534cfc.html
Hoffentlich kommt der Polizist durch!
:(
Blutige Krawalle erschüttern Athen
Es sind Szenen wie in einem Bürgerkrieg: Steinwürfe, ein besetztes Rathaus, Brandbomben – ein Jahr nach dem Tod eines 15-jährigen Griechen durch eine Polizeikugel ist es in Athen in der Nacht zu neuen Ausschreitungen und blutigen Krawallen gekommen.
Experten fürchten, dass Extremisten jetzt das Land ins Chaos stürzen wollen.
Die Polizei nahm in der Nacht vor dem ersten Jahrestag der tödlichen Unruhen in Athen mindestens 160 Jugendliche fest. Im Stadtteil Keratsini gab es am Samstagabend eine Razzia in einem Haus, das laut Polizei als Werkstatt für Brandbomben genutzt wurde.
Außerdem kam es zu Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Gedenken an den vor einem Jahr von der Polizei erschossenen 15-Jährigen. Die Sicherheitskräfte wurden nach eigenen Angaben von rund 60 Jugendlichen mit Steinen angegriffen, drei Einsatzfahrzeuge wurden zerstört.
Anschließend verschanzten sich die Jugendlichen mehrere Stunden lang im Rathaus von Keratsini, die Polizei nahm dort 41 Menschen fest. In dem von mutmaßlichen Linksextremisten als Lager genutzten Haus wurden laut Polizei Gasmasken, Vorschlaghammer und 200 leere Bierflaschen beschlagnahmt, die als Brandbomben eingesetzt werden sollten.
Am Abend ist eine weitere Demonstration geplant, außerdem soll es am Nachmittag einen Protestzug in Thessaloniki geben. Die Familie des Getöteten will am Vormittag auf dem Friedhof an Grigoropoulos erinnern.
Q: Bild
Hier (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,665440,00.html) ist dann der Spiegelartikel, nicht so ganz ausführlich wie die Bild.
Ich verstehe nicht, wie ein Brandanschlag die Erinnerung an einen Menschen symbolisieren soll. Gedenkgottesdienste und friedliche Demonstrationen halte ich für geeigneter.
Linksradikale behaupten mit dem Anzünden von Geschäften und Autos gegen das unterdrückerische System zu protestieren. Außerdem vergessen die Linksradikalen, dass in einigen Gebäuden, in denen Geschäfte untergebracht sind, auch Menschen wohnen. Die werden verlieren ihre gesamte Habe. Wie das einen unterdrückerischen Staat treffen soll, weiß ich nicht. Dieses Verhalten ist menschenverachtend.
Athen kurz vor dem Ausnahmezustand
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Athen-kurz-vor-dem-Ausnahmezustand-article627684.html
Im Zentrum Athens lieferten sich rund 300 Vermummte Straßenschlachten mit der Polizei. Die Randalierer zündeten Mülltonnen an und warfen Steine auf die Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein. Autonome drangen ins historische Gebäude der Universität von Athen ein und beschmierten die Wände mit Sprüchen wie „Gewalt gegen die Staatsgewalt“. Ein Jahr nach dem Tod eines 15-jährigen Griechen durch eine Polizeikugel nahmen hunderte Menschen an einem Gottesdienst an seinem Grab teil. Nach dem Tod des Jungen wurde Griechenland von einer beispiellosen Welle der Gewalt überzogen.
Am Abend wurde auch ein Fußballspiel im Olympiastadion von Athen vorübergehend unterbrochen. Unbekannte hatten während der Halbzeit des Spiels Panathinaikos Athen - Atromitos Athen außerhalb des Stadions die Polizei angegriffen. Die Beamten setzten Tränengas ein. Tränengasschwaden wurden vom Wind ins Stadion getrieben. Das Spiel wurde nach einer halben Stunde wieder angepfiffen.
Auch in der Hafenstadt Thessaloniki kam es zu Ausschreitungen. Vermummte warfen Dutzende Brandflaschen auf die Polizei und zerstörten mehrere Schaufenster. Die Sicherheitskräfte setzten massiv Tränengas ein. Hunderte Passanten flohen aus dem Zentrum, wie das Fernsehen berichtete.
http://www.youtube.com/watch?v=zu06paWOF2I
Video von heute Mittag, wir haben nicht zufällig einen User der Griechisch spricht/versteht hier?
Gewalt in Griechenland
Die Lage in Athen und anderen griechischen Städten hat sich vorerst entspannt. Autonome und Vermummte ziehen sich in zwei Gebäude der Universität im Zentrum Athens zurück. Trotzdem fliegen immer wieder Steine und andere Gegenstände auf die Polizei.
Auch bei der Technischen Universität kam es bis spät in der Nacht zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Bei den vorangegangenen Ausschreitungen am Sonntag waren mindestens 30 Menschen verletzt worden. Vermummte zerstörten mehrere Autos und beschädigten die Schaufenster von 26 Geschäften. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben mehr als 300 Personen in Polizeigewahrsam genommen.
In der griechischen Hauptstadt ist eine neue Demonstration von Schülern, Studenten und Lehrern gegen angekündigt. Landesweit wollen Demonstranten gegen "Polizeiwillkür" auf die Straße gehen. Über 10.000 Polizisten sind seit Samstag im Einsatz. Die Demonstrationen kommen ein Jahr nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel. Nach dem Vorfall war Griechenland von einer Welle der Gewalt überzogen worden.
N-TV
Kein Ende der Gewalt in Griechenland
Griechenland wird von einer Welle der Gewalt überrollt. Nach schweren nächtlichen Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten kamen die Hauptstadt Athen und auch andere Städte am Montag nicht zur Ruhe. Eine Demonstration von rund 3.000 Schülern in Athen endete in Gewalt: Dutzende Jugendliche griffen Polizisten mit Steinen, Brandsätzen und Feuerwerkskörpern an, zerstörten Bushaltestellen, Telefonzellen und Schaufenster. Ein Passant, der eingreifen wollte, wurde bewusstlos geprügelt.
N24
vBulletin® v3.7.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.