Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Skispringer sollen ihren Anlauf selbst bestimmen
in Norwegen schwirren einige Artikel durch das Netz und auch durch die Printmedien mit einem revolutionären Vorschlag, der wohl in den Sommerspringen getestet werden soll:
die Springer sollen mit ihren Trainern ihren Anlauf selbst bestimmen.. je nachdem, ob er mehr oder weniger Anlauf hat, gibt es Punktzugabe oder Punktabzug.
damit nicht wieder die schwächeren Springer am Anfang des Feldes bzw das Mittelfeld unter Extrem-Talenten "leiden" müssen.
Komischer Vorschlag
Die Polen von Gate 20 und Schlieri von Gate 7 :hihi:
Und irgendwann ist das Absprungteil vom dauernden Umbauen kaputt. Das gibt nen Gewusel auf der Schanze!:hihi:
Schlieri springt vom Tisch ausm Stand :)
Ich frag mich auch gerade, was das fürn Gehuddel gäbe. Packen die dann alle die Springer zusammen, die bspw. von Gate 6 abspringen, dann die von 7. Oder umgekehrt oder wie oder was? Ist schon April? ;)
da müsste man dann aber auch eine Art "Korridor" einführen oder? Ich mein, es kann ja jetzt net plötzlich ein "schlechter" Springer vom obersten Gate starten...
ich weiß nicht, was ich von der Idee halten soll, denn bisher war das eigentlich auch nicht nötig. Außerdem haben Springer ja auch jetzt die Möglichkeit, sich selbst für einen verkürzten Anlauf zu entscheiden, wenn ich mich recht entsinne, oder? Dementsprechend könnten die Herren Schlierenzauer und Co. ja auch selbst so eine Entscheidung treffen, wenns grenzwertig wird. Dazu muss man aber halt auch bereit sein. Das bezweifle ich bei einigen.
Und außerdem - mit Punktabzug - und dazurechnung - das begreift doch kein normaler Mensch!
in Norwegen schwirren einige Artikel durch das Netz und auch durch die Printmedien mit einem revolutionären Vorschlag, der wohl in den Sommerspringen getestet werden soll:
die Springer sollen mit ihren Trainern ihren Anlauf selbst bestimmen.. je nachdem, ob er mehr oder weniger Anlauf hat, gibt es Punktzugabe oder Punktabzug.
damit nicht wieder die schwächeren Springer am Anfang des Feldes bzw das Mittelfeld unter Extrem-Talenten "leiden" müssen.
An sich eine super Sache, gäbe es nicht den blöden Wind.
Gibt es sowas nicht in den USA? Ich glaube Thiele hat mal von solchen Springen erzält. Da geht es dann darum, wer den weitesten Sprung steht. Den Anlauf können sich die Springer frei aussuchen.
ui wie zuschauerfreundlich.. wer soll denn da noch durchsteigen?
Und irgendwann ist das Absprungteil vom dauernden Umbauen kaputt. Das gibt nen Gewusel auf der Schanze!:hihi:
Ja oder der Schanzenarbeiter rutscht vom ganzen Arbeiten wieder aus. Und warscheinlich trifft es Zufällig wieder BER ;)
so dumm ist das gar nicht. Dann müssen sie halt die Werbebande anders anbringen, damit sie das gate schneller wechseln können. ;)
Und dann haben auch mal die am Anfang eine Chance ins Springen zu kommen und ned nur einen Hopperer zu machen.
Aber nur in ITA. Traditionen müssen gewahrt bleiben :)
Aber die Leistung ist überhaupt nicht mehr vergleichbar. Und was ist wenn einer auf die Bekloppte Idee kommt von ganz oben zu Starten wollen? :hihi:
Und die wollen dann wirklich dauernd umbauen?? Da gibts doch dann zwischen fast jedem Sprung kleine Päuschen, auch nicht so toll für den Zuschauer, oder?
Und außerdem - mit Punktabzug - und dazurechnung - das begreift doch kein normaler Mensch!
Das ist dann noch komplizierter als die Kombi. ;) Also wenn man jetzt die genauen Zeitabstände messen möchte. Ich finde es immer so schön wenn die Typen von ARD und ZDF die Funktionsweise dieser Sportart erläutern. "Nordische Kombination, das heißt erst Springen dann Laufen."
die Punkte kann man ja mit der Jurywertung mit eingeben. Der Zuschauer sieht dann unten die Gesamtpunktzahl und die Endplatzierung
Aber die Leistung ist überhaupt nicht mehr vergleichbar. Und was ist wenn einer auf die Bekloppte Idee kommt von ganz oben zu Starten wollen? :hihi:
Estland? :hihi:
ja, aber der Zuschauer möchte ja auch u. U. verstehen, wie die Punkte zusammenkommen. Und u. U. sogar, warum die da immer den Baken rumtragen ;)
Estland? :hihi:
Ja die wollen auch mal den K-Punkt erreichen :hihi:
Mann könnte seine gewünschte Anlauflänge vor dem Wettkampf angeben. Am Anfang starten die mit dem längsten Anlauf und zum Schluss die mit dem geringsten. So muss man nicht nach jedem einzelnen Springer den Balken verschieben. Das ganze hat dann viel mit Taktik zu tun.
Ich finde es ein relativ gute Idee.
Aber durch den Punktabzug landen die schwächeren Springer wieder im Hinterfeld. Also macht es keinen Unterschied :brauen:
ja, aber der Zuschauer möchte ja auch u. U. verstehen, wie die Punkte zusammenkommen. Und u. U. sogar, warum die da immer den Baken rumtragen ;)
Wenn es der Computer schnell rausspuckt reicht das doch. Vor dem Sprung kann man sowas an zeigen wie "to beat". Also die Weite die man erreichen muss um Erster zu werden. Bei der Kombination im Massenstart wurde so verfahren.
Das fand ich gut. Aber Durch den Punktabzug ist das Feld doch wie immer verteilt... also ist es wieder sinnlos..
Aber durch den Punktabzug landen die schwächeren Springer wieder im Hinterfeld. Also macht es keinen Unterschied :brauen:
Ja, aber alle Springen dann schon weit und vielleicht wird es auch Überraschungen geben.
Zum Beispiel welche aus Estland. Was habt ihr eigentlich mit denen? :)
Springer aus Estland müssten die Schanze erst ausbauen, so cirka nochmal 100 Meter anlauf dranbauen um weiter Springen zu können :hihi:
und Gregor muss direkt vom Schanzentisch hupfen ;-)
*Verena*
16.03.2009, 16:20
Das fand ich gut. Aber Durch den Punktabzug ist das Feld doch wie immer verteilt... also ist es wieder sinnlos..
Genau das hab ich mir auch gerade gedacht... so wie ich das jetzt verstanden hab, nimmt ein "schwächerer" Springer einen längeren Anlauf um weiter zu springen, bekommt dann aber entsprechend zur gewählten Anlauflänge Punkteabzug. Ein "stärkerer" Springer nimmt etwas weniger Anlauf, macht im Normalfall einen (für dieses Gate) guten Sprung. Im Endeffekt schauts dann gleich aus - durch die Abzüge rutschen die "schwachen" wieder nach hinten. Oder versteh ich da was falsch?
*Die Ergebnisliste vorstell*
Schlierenzauer auf 130 m mit 80 km/h
Die Esten auf 100 m mit 105 km/h :hihi: :D: :hihi:
Genau das hab ich mir auch gerade gedacht... so wie ich das jetzt verstanden hab, nimmt ein "schwächerer" Springer einen längeren Anlauf um weiter zu springen, bekommt dann aber entsprechend zur gewählten Anlauflänge Punkteabzug. Ein "stärkerer" Springer nimmt etwas weniger Anlauf, macht im Normalfall einen (für dieses Gate) guten Sprung. Im Endeffekt schauts dann gleich aus - durch die Abzüge rutschen die "schwachen" wieder nach hinten. Oder versteh ich da was falsch?
Nö du verstehst das zumindestens genauso wie Ich :D:
Genau das hab ich mir auch gerade gedacht... so wie ich das jetzt verstanden hab, nimmt ein "schwächerer" Springer einen längeren Anlauf um weiter zu springen, bekommt dann aber entsprechend zur gewählten Anlauflänge Punkteabzug. Ein "stärkerer" Springer nimmt etwas weniger Anlauf, macht im Normalfall einen (für dieses Gate) guten Sprung. Im Endeffekt schauts dann gleich aus - durch die Abzüge rutschen die "schwachen" wieder nach hinten. Oder versteh ich da was falsch?
Der Sinn soll ja wohl sein, dass besonders auf Flugschanzen oder ansonsten nicht wieder passiert, was letztes WE war. Dass die Jury nämlich wegen ein-zwei Hanseln mit dem Anlauf so weit zurück gehen muss, dass bis zu den letzten 10 Startern überhaupt keine Weiten zusammen kommen bzw eh alle auf dem Vorbau landen. Also Kulen-hopping machen.
Ich würde folgendes Vorschlagen. Die Norweger führen diesen Modus im Sommer in Lillehammer vor. Laden TV und die Presse ein und können es dann der Skisprungwelt zeigen.
Die Esten kriegen natürlich ein Sonderstartrecht.
Ich würde folgendes Vorschlagen. Die Norweger führen diesen Modus im Sommer in Lillehammer vor. Laden TV und die Presse ein und können es dann der Skisprungwelt zeigen.
Die Esten kriegen natürlich ein Sonderstartrecht.
Dürfen die von einer größeren Schanze starten :D:?
Dürfen die von einer größeren Schanze starten :D:?
Dann springen sie auf der Normalen 140 Meter.
Dann springen sie auf der Normalen 140 Meter.
Die esten 140 m ? Dann muss die Geschwindigkeit aber schon in den 200 km/h bereich gehen :hihi:
Die esten 140 m ? Dann muss die Geschwindigkeit aber schon in den 200 km/h bereich gehen :hihi:
Ne, Paragliding.
und Gregor muss direkt vom Schanzentisch hupfen ;-)
Schnellmerker, schrieb ich vorn schon
Die Esten kriegen natürlich ein Sonderstartrecht.
haben sie doch schon! :hihi:
Ne, Paragliding.
Okay das is auch nicht schlecht :hihi:
und Gregor muss direkt vom Schanzentisch hupfen ;-)
Nö, der kriegt n Fußschemel an den Punkt gestellt wo der Aufsprunghang anfängt sich zu neigen! *fg*
*Verena*
16.03.2009, 16:45
Der Sinn soll ja wohl sein, dass besonders auf Flugschanzen oder ansonsten nicht wieder passiert, was letztes WE war. Dass die Jury nämlich wegen ein-zwei Hanseln mit dem Anlauf so weit zurück gehen muss, dass bis zu den letzten 10 Startern überhaupt keine Weiten zusammen kommen bzw eh alle auf dem Vorbau landen. Also Kulen-hopping machen.
So gesehen ist es sinnvoll... wenn auch eine etwas komplizierte Lösung.
fencheltee
16.03.2009, 16:56
Ich find die Idee gar nicht so blöd. Für die eher mittelmäßigen Springer könnte ich mir vorstellen, dass es nicht so deprimierend ist wie dauernd auf dem Vorbau zu landen.....
Und für die Zuschauer sehe ich auch kein Problem. Daran könnte man sich bestimmt schnell gewöhnen. Ich denke, die die sich wirklich für den Sport interessieren, würden die Sprünge weiterhin einschätzen können, wenn an der Schanze ein paar Infos angegeben werden. Und man sollte wirklich nicht vergessen, dass viele Zuschauer an den Schanzen nicht unbedingt die Cracks sind, die mit allen Einzelheiten vertraut sind und das auch gar nicht wollen, sondern die an die Schanze gehn um eine schöne Zeit zu haben, ein bisschen zu feiern und schöne Weiten zu sehen.
Allerdings kann ich mir im Moment auch noch nicht vorstellen, wie das genau ablaufen soll und kann, aber wenn man das halbwegs sinnvoll hinkriegen kann, wieso nicht?
Im übrigen geistert die Idee zwar grad durch die norwegische Presse, aber die FIS und Walter Hofer stehen wohl auch dahinter...
Na, genial. Fuer die Idioten muss das ganze immer schøn weit ausschauen und der etwas tiefer in der Materie sitzende Fan darf denen eventuell die Ergebnisliste erklæren? Welcher normale Mensch versteht denn, dass Springer X mit 110 m. mehr Punkte bekommt als Springer Y mit 113 m, weil der Anlauf kuerzer war. Und das ganze Umgebaue wird dann auch lustig. Die Werbewand hinterm Springer muss wahrscheinlich weg, aber dafuer kønnte man ja rechts und links der Anlaufspur Werbung im Fernsehbild einblenden. Der Zuschauer an der Schanze erkennt die Werbung, die da steht, sowieso nicht.
Die Arbeit fuer die Jury wære zwar leichter, weil alle sicher springen wuerden, aber so leicht verstændlich wie es jetzt ist, wære Skispringen dann nicht mehr.
der "Normal"-Zuschauer kann auch ned unterscheiden, wenn er live an der Schanze war, ob der Springer X jetzt 125m oder 128m gesprungen ist.. oder warum der Springer X und der Springer Y gleich weit waren und trotzdem einer 1. und der andre evtl nur 4. wegen der Haltungsnoten. Der Zuschauer schaut auf die Anzeigetafel und auf die Nummer, die hinter dem Namen aufblinkt. Die Liste sieht er eh nur immer kurz und evtl im Durchlauf am Ende des Springens. Punkte im einzeln interessiern die wenigsten (ausser Benjamin ;-) und andre Zahlenjunkies)
Der Zuschauer an der SChanze will schöne Flüge sehen und keine Vorbau-Hupfer.
Mich interessiert das auch ;)
Das verwirrt die Zuschauer und die Skispringer, machen wir uns da mnichts vor.
Und die Esten dürfen von mir aus immer auf dem Vorbau landen. Schließlich springen sie mit den allerallerbesten Skispringern von diesen Planeten auf den gleichen Anlage mit gleichem Anlauf. Daher völlig i.O.
Und das trift auch nicht alle Springen, sondern nur bestimmte, nur Fliegen oder wie?
:neinnein:
mäh mäh viel zu kompliziert und dauert zu lange (vor allen den TV-Stationen)
butterfly
16.03.2009, 17:14
und wie wollen die das machen, wenn der wind sich dreht, wenn gerade die aufwind haben die nen gate höher sind, ach kommt mal ehrlich ich find die idee nicht gut, viel zu viel drum herum...
Benjamin
16.03.2009, 17:15
Hm, gerade weil der Normalzuschauer vor allem auf die Weite schaut und sonst auf nichts, halte ich diese Regel nicht für gut. Denn damit würde man ihm das einzige Kriterium nehmen, das er selbst ohne irgendwelche Zahleneinblendungen einschätzen kann.
Ganz davon abgesehen habe ich bei den meisten Springen das Gefühl, dass das Feld eher enger zusammen gerückt als früher und dass auch die hinteren Starter einigermaßen ordentliche Sprünge zeigen können. Und wer das nicht schafft, der sammelt eh keine Punkte und kann eigentlich auch gleich im COC springen...
Und dass so ein Vorschlag wieder aus Norwegen kommt, ist sowas von klar: Die meisten Norweger mit ihrer flachen Flugkurve würden meiner Meinung nach nämlich wesentlich mehr von so einer Regel profitieren als die anderen Springer, weil die mit ihrer Technik aus einer Luke mehr Anlauf mehr machen können als viele andere Springer.
dann gibts Aufwind-Minuspunkte ;) Nee, jetzt im Ernst. Ist n bissi blöd gelaufen für den Herrn Schlierenzauer am Wochenende, also im Team, aber jetzt mit aller Gewalt irgendwo rumdoktorn mit ner halbgaren Idee ist wohl auch nicht das Gelbe vom Ei.
fencheltee
16.03.2009, 17:17
[quote=Kaethe;65717]Na, genial. Fuer die Idioten muss das ganze immer schøn weit ausschauen und der etwas tiefer in der Materie sitzende Fan darf denen eventuell die Ergebnisliste erklæren?quote]
Ich würde an deiner Stelle aufpassen wir du über andere Menschen redest! Kennst du dich in jedem Sport top aus? In Musik, Kunst, Natur, Politik, Wirtsschaft udn allem anderen? Ja? Gratuliere, dann bist du der einzig allwissende Mensch. Schade bloß dass der Rest der Menschheit das nicht ist. Und wenn nicht so kluge Geschöpfe sich an die Schanze verirren, ist das ja wohl kein verbrechen. Im Gegenteil - ohne die "normalen" Zuschauer wäre die Sportart Skispringen nicht inder Form durchzuführen wie wir es gewohnt sind....
Und wie AndiB. schon gesagt hat, den Unterschied zwischen 125m udn 128m erkennt der Durchschnittszuschauer doch auch nicht.
Hm, gerade weil der Normalzuschauer vor allem auf die Weite schaut und sonst auf nichts, halte ich diese Regel nicht für gut. Denn damit würde man ihm das einzige Kriterium nehmen, das er selbst ohne irgendwelche Zahleneinblendungen einschätzen kann.
Ganz davon abgesehen habe ich bei den meisten Springen das Gefühl, dass das Feld eher enger zusammen gerückt als früher und dass auch die hinteren Starter einigermaßen ordentliche Sprünge zeigen können. Und wer das nicht schafft, der sammelt eh keine Punkte und kann eigentlich auch gleich im COC springen...
Und dass so ein Vorschlag wieder aus Norwegen kommt, ist sowas von klar: Die meisten Norweger mit ihrer flachen Flugkurve würden meiner Meinung nach nämlich wesentlich mehr von so einer Regel profitieren als die anderen Springer, weil die mit ihrer Technik aus einer Luke mehr Anlauf mehr machen können als viele andere Springer.
nene. der Vorschlag kam wohl ursprünglich von der FIS und nicht von Norwegern.
hier ist ein Artikel ;-)
http://www.oa.no/Rikssport/article4197626.ece
Trotzdem drehen die Norweger bisschen durch. So mieserabel war das Springen sicherlich nicht.
Entweder es ist Vollmond oder sind das Frühlingsgefühl?
Also der Vorschlag kann doch nicht so ernst gemeint sein. Völlig unausgegoren.
*Verena*
16.03.2009, 17:22
Hm, gerade weil der Normalzuschauer vor allem auf die Weite schaut und sonst auf nichts, halte ich diese Regel nicht für gut. Denn damit würde man ihm das einzige Kriterium nehmen, das er selbst ohne irgendwelche Zahleneinblendungen einschätzen kann.
Ganz davon abgesehen habe ich bei den meisten Springen das Gefühl, dass das Feld eher enger zusammen gerückt als früher und dass auch die hinteren Starter einigermaßen ordentliche Sprünge zeigen können. Und wer das nicht schafft, der sammelt eh keine Punkte und kann eigentlich auch gleich im COC springen...
:up: Besser kann mans nicht sagen.
sie wollen es ja erstmal austesten und es ist noch NICHT fest in den Regeln verankert.
wer es nicht probiert, kann nicht sagen, es ist nichts. Wenn wir immer nach dem Motto: "was der Bauer nicht kenn, frisst er nicht" agieren würden, würden sie immer noch im Parallelstil und in Strickpullovern runterhüpfen.
butterfly
16.03.2009, 17:24
die könnens doch nur nicht vertragen das sie dieses jahr nicht wirklich was zustande gebracht haben, der ganze heck meck erinnert mich an die schumijahre in der formel1...wo man durch irgendwelche neuerungen und ideen versucht hat die dominanz einzudemmen....mal ehrlich und so toll ist das für die hinteren sportler nun auch nicht, wenn einer mit weniger anlauf womöglich noch meter weiter springt, finde ich für die psyche nicht grad förderlich...
Würden die Athleten und Trainer diese Möglichkeit überhaupt annehmen oder fragen die beim Besten, an welches Gate?
der "Normal"-Zuschauer kann auch ned unterscheiden, wenn er live an der Schanze war, ob der Springer X jetzt 125m oder 128m gesprungen ist.. oder warum der Springer X und der Springer Y gleich weit waren und trotzdem einer 1. und der andre evtl nur 4. wegen der Haltungsnoten. Der Zuschauer schaut auf die Anzeigetafel und auf die Nummer, die hinter dem Namen aufblinkt. Die Liste sieht er eh nur immer kurz und evtl im Durchlauf am Ende des Springens. Punkte im einzeln interessiern die wenigsten (ausser Benjamin ;-) und andre Zahlenjunkies)
Der Zuschauer an der SChanze will schöne Flüge sehen und keine Vorbau-Hupfer.
Hm, naja, was ist dann mit den ganzen Durchsagen vom Schanzensprecher, bei denen die Weite anggeben wird? Und dem Fernsehzuschauer?
fencheltee
16.03.2009, 17:34
sie wollen es ja erstmal austesten und es ist noch NICHT fest in den Regeln verankert.
wer es nicht probiert, kann nicht sagen, es ist nichts. Wenn wir immer nach dem Motto: "was der Bauer nicht kenn, frisst er nicht" agieren würden, würden sie immer noch im Parallelstil und in Strickpullovern runterhüpfen.
kann ich dir nur Recht geben
fencheltee
16.03.2009, 17:36
Hm, naja, was ist dann mit den ganzen Durchsagen vom Schanzensprecher, bei denen die Weite anggeben wird? Und dem Fernsehzuschauer?
Ja, der könnte dann ja auch weiterhin Weite, Anlauf und Position mitteilen
Schanzensprecher: Weite - Punkte - Platzierung
jetzt fieselt der Schanzensprecher ja auch ned auseinander, wie sich die Noten zusammensetzen.
ein andrer Punkt ist, dass man mit mehr oder weniger Speed die Bedingungen selber nicht ändern kann. Wenn drehende Winde sind, hilft auch der unterschiedliche Anlauf nicht.
Ich stelle mir gerade vor, wie paradox es wohl wäre, würde einer mit sehr langem Anlauf Schanzenrekord springen und durch die Punkteverrechnung womöglich nicht mal in den zweiten Durchgang kommen :D:
Nee, im Ernst, ich halte so ein System nicht wirklich für transparent, weder für den Zuschauer noch für den Kommentator ... und ehrlich gesagt für die Springer auch nicht. ;)
kommen wir am Ende doch zur Indoor Schanze .. dann haben alle gleiche Bedingungen ;-)
Ich halte die idee auch nicht wirklich für umsetzbar..was wär das für ein gewusel um den balken herum und dann mit punkte weg und wieder dazu...ich denke man sollte sich eher mal zusammensetzten und drüber diskutieren warum die leistungsschere so extrem auseinander geht..der trend ist erst in den letzten jahren so in der art zu beobachten..
Könnten wir vielleicht dazu eine Umfrage starten?
[quote=Kaethe;65717]Na, genial. Fuer die Idioten muss das ganze immer schøn weit ausschauen und der etwas tiefer in der Materie sitzende Fan darf denen eventuell die Ergebnisliste erklæren?quote]
Ich würde an deiner Stelle aufpassen wir du über andere Menschen redest! Kennst du dich in jedem Sport top aus? In Musik, Kunst, Natur, Politik, Wirtsschaft udn allem anderen? Ja? Gratuliere, dann bist du der einzig allwissende Mensch. Schade bloß dass der Rest der Menschheit das nicht ist. Und wenn nicht so kluge Geschöpfe sich an die Schanze verirren, ist das ja wohl kein verbrechen. Im Gegenteil - ohne die "normalen" Zuschauer wäre die Sportart Skispringen nicht inder Form durchzuführen wie wir es gewohnt sind....
Und wie AndiB. schon gesagt hat, den Unterschied zwischen 125m udn 128m erkennt der Durchschnittszuschauer doch auch nicht.
Hm, ein Idiot ist der, der idiotisch handelt, zumindest fuer mich. Das hat mit Kenntnissen in Materie x, y, z rein gar nichts zu tun. Und sich an die Schanze zu stellen, sich zu besaufen und nur weite Spruenge fordern, wie es bei einigen sehr wenigen Zuschauern der Fall ist, ich weiss nicht, was das fuer ein Verhalten sein soll. In NOR sind mir diese Fans nicht begegnet, aber ich vermute sie stark in W.
also mir gefällt die idee nicht.
erstens ist die direkte vergleichbarkeit der leistungen dahin und zweitens finde ich, es denguten springern gegenüber unfair wäre. im fussball darf die schwächere mannschaft ja auch nicht mit 12 mann spielen.
außerdem ist wahl des anlaufs ja auch von den windbedingungen abhängig, und die können die springer am ablauf nicht 100% einschätzen.
Benjamin
16.03.2009, 17:53
Schanzensprecher: Weite - Punkte - Platzierung
jetzt fieselt der Schanzensprecher ja auch ned auseinander, wie sich die Noten zusammensetzen.
Wenn man Pech hat, erfährt man allerdings gerade mal die Weite - insbesondere beim COC, wo es nicht überall eine Anzeigetafel gibt, ist das problematisch.
Benjamin
16.03.2009, 17:55
also mir gefällt die idee nicht.
erstens ist die direkte vergleichbarkeit der leistungen dahin und zweitens finde ich, es denguten springern gegenüber unfair wäre. im fussball darf die schwächere mannschaft ja auch nicht mit 12 mann spielen.
Das ist ein guter Vergleich. :hihi:
Wäre aber doch auch eine interessante Regel beim Fußball... wenn es da bei irgendwelchen WM-Qualifikationen zu Spielen wie Deutschland gegen die Färöär-Inseln kommt, könnte man das doch genauso machen: Damit die Zuschauer ein interessantes Spiel sehen, dürfen sich beide Mannschaften aussuchen, mit wie vielen Spielern sie auf den Platz gehen... aber nach dem Spiel bekommt dann die Mannschaft mit weniger Spielern für jeden Spieler Differenz zwei Tore zusätzlich gut geschrieben.
Das Spiel wäre trotzdem nicht interessant...
Benjamin
16.03.2009, 18:15
Gut, da hast du auch wieder Recht - beim Fußball ist einfach Hopfen und Malz verloren - das ist mit keiner Regel interessant.
Gut, da hast du auch wieder Recht - beim Fußball ist einfach Hopfen und Malz verloren - das ist mit keiner Regel interessant.
AAAHHHHHHH
Benjamin hast du noch nie ein Spannendes Spiel gesehen? ;)
Benjamin
16.03.2009, 18:23
Ich glaube, das einzige Fußballspiel, das ich überhaupt jemals komplett gesehen habe (und das aus gutem Grund), war ein Spiel zwischen Amsterdam und Dresden vor knapp 20 Jahren... und auch das wohl nur, weil ich Fieber hatte und einfach keine Lust, vom Sofa aufzustehen. Aber wir schweifen ab...
Trotzdem gefällt mir der Vergleich, weil er ganz gut zeigt, dass diese Regeländerung im Skispringen nicht sinnvoll ist.
Sprungbärchen
16.03.2009, 18:53
Grober Unfug! Dadurch würden Skispringen eine halbe Ewigkeit dauern. Es ist eben auch die Herausforderung, mit dem Anlauf klar zu kommen, der vorgegeben wird.
Wunschkonzert läuft jeden Sonntag auf SWR 4.
Albatros
16.03.2009, 19:31
Das Spiel wäre trotzdem nicht interessant...
österreich : deutschland
15 : 11 (nur dann gewinnen wir auch nicht, denn die stehen sich dann gegenseitig im weg herum)
Albatros
16.03.2009, 19:32
Ich halte die idee auch nicht wirklich für umsetzbar..was wär das für ein gewusel um den balken herum und dann mit punkte weg und wieder dazu...ich denke man sollte sich eher mal zusammensetzten und drüber diskutieren warum die leistungsschere so extrem auseinander geht..der trend ist erst in den letzten jahren so in der art zu beobachten..
armin kogler meint, es liegt am material, er hätte auch veränderungen, im störts dass sich ein windhauch so stark auswirkt.
österreich : deutschland
15 : 11 (nur dann gewinnen wir auch nicht, denn die stehen sich dann gegenseitig im weg herum)
Österreich gewinnt nie wieder gegen Deutschland :aetsch:
Ich denke wirklich nicht, dass die Aktiven das annehmen.
Wenn man mit viel Anlauf weit spring und deshalb viele Punkte abgezogen bekommt, lassen die das bleiben.
die einen finden es gut, andre tuns als totalen Unsinn ab.
Planica239
17.03.2009, 16:51
das wird niemals so kommen. 1. unübersichtlich für den Zuschauer, 2. müssten die Strafpunkte für jede schanze neu berechnet werden. Zusammen mit dem Wind würde kein fair geregelter Wettkampf entstehen können.
Klar klingt es theoretisch gut wenn sich ein Olli 2 Luken mehr gönnt und 225m fliegt, ein Schlierenzauer aus was für Gründen auch immer von 2 luken darunter losfährt und 215m springt. Aber wer dann besser war, das wird man niemals genau herausfinden können.
Burgermeister
28.03.2009, 22:20
Auf skisprung-web.de befindet sich mittlerweile der, soweit ich weiß, erste deutschsprachige Artikel zu dem Thema. Sehr interessant
dsv-wings
28.03.2009, 22:23
wenn es für einen längeren anlauf punktabzug gibt macht es doch keinen sinn oder? dann sind die schwächeren springer ja doch wieder "benachteiligt", wenn man es denn so ausdrücken möchte.
Burgermeister
28.03.2009, 22:24
das ist ja logisch, sonst wäre es ja nicht mehr fair, wenn die "schlechten" springer einen bonus bekommen
Sprungbärchen
28.03.2009, 22:39
wenn es für einen längeren anlauf punktabzug gibt macht es doch keinen sinn oder? dann sind die schwächeren springer ja doch wieder "benachteiligt", wenn man es denn so ausdrücken möchte.
Bisher hat man auch keine weitere Quelle für diese Thematik. Da wird was medienintern gemunkelt, um das Früjahrsloch stopfen zu können. Es ist zwar schon einiges von der FIS während des SGP getestet worden, aber hier ist es meiner Meinung nach offensichtlich, dass diese Idee nicht umsetzbar sein wird. Weder im Zuge der Fairniss, noch in Sachen Ablauf. Skispringen würden sich ewig hinziehen, weil Athleten vorher noch ihren Anlauf entscheiden.
Beim Weitsprung geht ein Athlet einfach ein paar Schritte vor oder zurück, aber hier muss einiges getan werden. Nicht nur der Balken muss bewegt werden, sondern auch immer die Werbewand dahinter. Die Herausforderung wird es bleiben, aus der vorgegebenen Luke die Leistung zu erzielen.
Mondfalke
28.03.2009, 22:44
Und in Planica springen dann alle 230 m??? Darauf kann ich gut verzichten!
Die Herausforderung wird es bleiben, aus der vorgegebenen Luke die Leistung zu erzielen.
und das ist doch eigentlich auch der sinn des skispringens...also ich finde die idee nicht sehr gut am ende stehen die besten so oder so wieder vorne und ob es für die zuschauer attraktiver ist ist auch fraglich....
Benjamin
28.03.2009, 22:45
Das denke ich auch... die FIS hat zwar früher schon im SGP einiges getestet - ich erinnere da an die Wettkämpfe mit 3 Durchgängen in lauter Zwölfergruppen oder an die Wettkämpfe, wo es für die Flugphase keine Abzüge bei den Haltungsnoten mehr gab - aber das waren ja noch halbwegs ernsthafte Versuche, während das hier ja mehr in die Richtung verfrühter Aprilscherz geht.
Ich denke, es hat schon seinen Grund, warum sich keine anderen deutschsprachigen Seiten damit beschäftigen. ;)
Und bei der einen Seite, die es tut, klingt es ja fast schon so, als sei das beschlossene Sache... etwas irreführend...
Sprungbärchen
28.03.2009, 22:49
@ Kadi
Wenn man schon gesehen und gehört hat, wie schnell die Zuschauer in Planica gepfiffen haben, wenn mal wieder der Anlauf verändert wurde, dann weiss man, was in Zukunft auf einen zukommen würde.
@ Benjamin
Die Redaktion von dieser besagten Seite ist halt dann auch jetzt mal über diesen Thread hier gestolpert, obwohl es hier ja schon seit einigen Tagen diskutiert wird. Wenn die Saison vorbei ist, muss man ja irgendwo seine Informationen aufgabeln. Egal was nun dahinter steckt....
Planica fand dich auch ganz schrecklich. Rauf und runter und wieder rauf....die ganze Zeit.....ich hab wirklich überlegt ob ich ausschalten soll.
Burgermeister
28.03.2009, 22:58
Ich bin zwar nicht Redakteur des Artikels, aber die Redakteurin hat mit mehreren norwegischen Medien zusammengearbeitet und recherchiert, um den Artikel zusammenstellen zu können.
Burgermeister
28.03.2009, 22:59
Ich denke, es hat schon seinen Grund, warum sich keine anderen deutschsprachigen Seiten damit beschäftigen. ;)
Und bei der einen Seite, die es tut, klingt es ja fast schon so, als sei das beschlossene Sache... etwas irreführend...
Findest du?
Noch steckt das gesamte Konzept um diese Idee in den Kinderschuhen, doch laut der norwegischen Tageszeitung 'Aftenposten' soll es bereits im Sommer entsprechende Testspringen geben.
Sprungbärchen
28.03.2009, 23:09
Ich bin zwar nicht Redakteur des Artikels, aber die Redakteurin hat mit mehreren norwegischen Medien zusammengearbeitet und recherchiert, um den Artikel zusammenstellen zu können.
Du beziehst dich doch nur auf den Artikel unserer lieben AndiB, die einfach nur von mehreren norwegischen Printmedien spricht! :D:
Burgermeister
28.03.2009, 23:10
Du beziehst dich doch nur auf den Artikel unserer lieben AndiB, die einfach nur von mehreren norwegischen Printmedien spricht! :D:
Nein! Aber wie gesagt, ich habe den Artikel nicht geschrieben.
Benjamin
28.03.2009, 23:11
Naja, dann schauen wir mal, ob es diese Testspringen wirklich gibt. Wenn ja, dann werde ich hier gern öffentlich zugeben, dass ich mich geirrt habe. ich kann es mir - wie gesagt - nicht so recht vorstellen.
Sprungbärchen
28.03.2009, 23:11
Ja, und schiebst jetzt die Schuld für das Ertappen auf deine Mitarbeiterin. Nein wie fies!
Aber jetzt bitte zurück zum Thema!
Burgermeister
28.03.2009, 23:15
Du drehst dir die Worte so zurecht, wie es gerade passt.
Naja okay, du musst es ja wohl wissen. Sag mal, wo kommt hier im Forum die Info, dass jene Informationen bzgl. der Testspringen in der Aftenposten veröffentlicht wurden?
Naja, es ist ja recht leicht, die norwegischen Artikel online zu finden. Und es wurde ja in allen großen norwegischen Blättern gemeldet, obwohl die alle mehr oder weniger von Aftenposten abgeschrieben haben. Und den Artikel halte ich noch nicht mal für sehr ergiebig. Und im Deutschen Artikel fehlen die Ansichten von Johan Remen Evensen und Simon Amman und das dass nach Aussage von Herrn Johanessen lediglich eine Idee von Herrn Hofer sei. Und das ist ein Riesenunterschied zur FIS.
(Der ursprüngliche Aftenpostenartikel (http://www.aftenposten.no/nyheter/sport/skisport/article2979387.ece))
Burgermeister
28.03.2009, 23:23
Naja, es ist ja recht leicht, die norwegischen Artikel online zu finden.
Genau mit diesem Satz wiedersprichst du ja Sprungbärchen - zurecht.
Mondfalke
28.03.2009, 23:23
Was für Ansichten haben die beiden denn?
Sprungbärchen
28.03.2009, 23:29
Genau mit diesem Satz wiedersprichst du ja Sprungbärchen - zurecht.
Nicht wirklich! Kaethe postet ja auch nur eine simple Feststellung. Ursprünglich bezieht sich AndiB. u.a. mit Sicherheit auch auf diesen Artikel, auf den du dich dann wiederum bezogen hast, nachdem du dich mal selbst ein bisschen im Internet schlau gemacht hast. Mit großartiger Recherche und Zusammenarbeit mit irgendwelcher norwegischer Zeitungen durch deine Mitarbeiterin, hat sowas aber noch lange nichts zu tun.
Und jetzt bitte zurück zum Thema!
Du drehst dir die Worte so zurecht, wie es gerade passt.
Naja okay, du musst es ja wohl wissen. Sag mal, wo kommt hier im Forum die Info, dass jene Informationen bzgl. der Testspringen in der Aftenposten veröffentlicht wurden?
Hm, weil er auf Aftenposten veröffentlicht wurde. Weil NRK (http://www.nrksport.no/hopp/1.6527009) und Dagbladet (http://www.dagbladet.no/2009/03/16/sport/ski/hopp/5312826/) auf den Aftenposten verweisen und der Herr Johanessen, Herr Remen Evensen und Herr Amman auch mit Aftenposten darüber geschrieben haben.
Und wieso soll ich Sprungbärchen wiedersprechen? Ich mein, man muss norwegisch schon lesen können.
Burgermeister
28.03.2009, 23:33
Sprungbärchen hat behauptet, dass sich der Artikel auf skisprung-web.de nur auf "Informationen" in diesem Forum stützen. Und das ist schlichtweg falsch.
Wo habe ich ihm widersprochen? Das ist falsch. Ich hatte nicht die Intention, ihm zu widersprechen, sondern habe nur ein paar Links geliefert, hinter denen die norwegischen Artikel stecken. Und aus denen ergibt sich glasklar, dass das nur ein mündlich überlieferte Idee ist, die vielleicht getestet wird. Und wenn Andi nicht den Hinweis geliefert hätte, dass das in den norwegischen Printmedien läuft, wär da jemand hier drauf gekommen?
Sprungbärchen
28.03.2009, 23:37
Um jetzt mal selber hier das Fahrwasser wieder klar zu machen...
Bisher war es ja auch eigentlich so, dass bei einer Anlaufveränderung meisstens ein Vorspringer an den Start gegangen ist. Sowas müsste ja streng genommen dann auch passieren.
Mondfalke
28.03.2009, 23:42
Was für Ansichten haben die beiden denn?
Bekomme ich noch eine Antwort auf meine Frage? *lieb guck*
Burgermeister
28.03.2009, 23:42
[...] Und jetzt bitte zurück zum Thema!
So kann man auch seine Meinung durchsetzen.
Bekomme ich noch eine Antwort auf meine Frage? *lieb guck*
Evensen will dem neuen Systhem ein Chance geben. Er findet es lustig etwas neues auszuprobieren, aber er ist sich nicht sicher ob es fair wäre. Es hört es sich für ihn schon etwas komisch an.
Amann kann sich nicht vorstellen dass das funktionieren würde. Er meint, dass es nicht nur auf die Geschwindigkeit ankommt und das es auf jedenfall viel zu kompliziert wäre.
Quelle: Aftenposten
dsv-wings
29.03.2009, 18:13
das ist ja logisch, sonst wäre es ja nicht mehr fair, wenn die "schlechten" springer einen bonus bekommen
stimmt, aber dann kann man die regel doch gleich so lassen wie sie ist. dann macht das anlauf selbst festlegen doch keinen sinn.
Mondfalke
29.03.2009, 20:19
Evensen will dem neuen Systhem ein Chance geben. Er findet es lustig etwas neues auszuprobieren, aber er ist sich nicht sicher ob es fair wäre. Es hört es sich für ihn schon etwas komisch an.
Amann kann sich nicht vorstellen dass das funktionieren würde. Er meint, dass es nicht nur auf die Geschwindigkeit ankommt und das es auf jedenfall viel zu kompliziert wäre.
Quelle: Aftenposten
Danke :)
Dann denken die beiden ja im Prinzip das, was wir auch denken. Warten wir ab ob und wann es einen solchen Probewettkampf gibt und dann sehen wir auch ob es funktioniert ;)
Benjamin
29.03.2009, 22:03
stimmt, aber dann kann man die regel doch gleich so lassen wie sie ist. dann macht das anlauf selbst festlegen doch keinen sinn.
Die Idee dahinter ist ja nicht, dass die Springer sich Vorteile durch unterschiedliche Anlauflängen verschaffen sollen sondern dass die Zuschauer mehr weite Sprünge zu sehen bekommen.
Zur Sprache gekommen ist das Ganze ja nach dem Teamfliegen von Vikersund, als in der letzten Gruppe außer Kasai zunächst kein Springer über 200 Meter flog, dann aber Harri Olli mit 219 Metern einen Schanzenrekord aufstellte und schließlich Gregor Schlierenzauer keine Chance hatte, seine 224 Meter zu stehen.
Hätten hier die Springer ihren Anlauf selbst bestimmen können, wären sicher mehr 200-Meter-Flüge zu sehen gewesen, weil die vorderen Springer sich bestimmt etwas mehr Anlauf gegönnt hätten... und Gregor Schlierenzauer hätte durch eine Verkürzung vermeiden können, dass sich seine Sturzgefahr drastisch erhöht. Und mehr weite Sprünge machen den Wettkampf angeblich attrakiver. Im Prinzip stimmt das meiner Meinung auch - ich sehe auch lieber einen Wettkampf mit weiten Sprüngen als einen mit kurzen Sprüngen (sofern die Gesundheit der Springer nicht aufs Spiel gesetzt wird), wenn die Abstände gleich sind. Bloß bin ich mir sicher, dass die weiten Sprünge in diesem Fall nur über eine komplizierte, undurchsichtige und zeitaufwändige Regel zu erkaufen sind, die dem Wettkampf dann wieder mehr schadet als nützt.
Ich will im Folgenden mal darlegen, wie ich mir die genaue Umsetzung des Ganzen vorstellen würde - sollte es tatsächlich dazu kommen:
Die Trainings und die Qualifikation werden durchgeführt wie bisher - nach der Qualifikation müssen die Springer entscheiden, aus welcher Luke sie im ersten Durchgang des ersten Wettkampfes starten wollen. Auf diese Weise soll die Startreihenfolge der Springer bestimmt werden - Springer, die aus der gleichen Luke starten, starten dann hintereinander, damit der Balken nicht zu oft verschoben werden muss.
Wichtig: Dabei geben sie nicht die exakte Luke an, da man ja die genauen Verhältnisse am nächsten Tag noch nicht kennt. Stattdessen geben sie die Luke relativ zu einer "Basisluke" an, die die Jury wie gehabt vor dem Wettkampf bestimmt. Zum Beispiel sagt ein Springer "Basisluke + 2" - und wenn die Jura dann am nächsten Tag als Basisluke die Luke 10 festlegt, so fährt dieser Springer aus Luke 12 an.
Um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, hat aber trotzdem jeder Springer das Recht, im Wettkampf seine Luke neu zu wählen. Eventuell legt man fest, dass er das im Lauf der Saison höchstens 10 mal machen darf.
Eine gute Lösung für den zweiten Durchgang ist mir nicht eingefallen - denn das Prinzip, dass der schlechteste zuerst startet und es dann weiter geht bis zum besten, sollte meiner Meinung nach nicht verändert werden. Aber dann werden die Springer natürlich durcheinander gewirbelt - und man hat wieder das Problem, dass man ständig den Anlauf verstellen muss.
Man braucht außerdem eine Umrechnungsformel, mit der festgelegt wird, welchen Punktebonus oder Punktabzug ein Springer pro Luke weniger oder mehr bekommt. Allerdings ist auch das eine höchst unbefriedigende Angelegenheit, da das häufig vom Sprungstil abhängt. Ein Springer mit flacher Flugkurve profitiert meiner Meinung nach stärker von einer Anlaufverlängerung als einer mit hoher Flugkurve, so dass sich hieraus eine Wettbewerbsverzerrung insbesondere zu Gunsten der Norweger ergäbe.
Wie gesagt - das ist jetzt eine Gestaltungsidee von mir - sie hakt an einigen Stellen; aber ich wüsste nicht, wie man die auftretenden Probleme beheben könnte, ohne neue Probleme zu erzeugen - deshalb glaube ich nicht, dass sich das durchsetzt.
Ich denke das ganze würde den wettkampf unnötig kompliziert machen. Gerade für den zuschauer der unten am auslauf steht. Und wenn man erst einen taschenrechner benötigt um herraus zu finden wo der jenige springer gerade steht!? Das wäre genau der gleiche umstand wie die streichresultate im biathlon wo man auch erst nach langer rechnerei weis wer überhaupt gesamtsieger o.a ist! Es gibt nun einmal so ein leistungsgefälle im sport! Und für die gesundheit der athleten ist die jury und schlussendlich sie selber verantwortlich. Eine möglichkeit die ich sehe ist, das der athlet, hier wurde vikesund und schlirenzauer angesprochen, die möglichkeit hat ein bis zwei gate zu verkürzen und das dieses dann mit einem faktor multipliziert wird. Sprich also nicht für alle diese gateschieberei. Es kommt ja auch nicht nur auf die geschwindigkeit an! Es gibt athleten die von hause aus langsamer anfahren als andere, ich denke da zum bespiel an kalle keituri der immer eher langsam(er) auf dem ski steht als zum beispiel ein loitzl. Kalle kann aber aus dem gleichen gate wie loitzl ähnlich weit springen. Damit möchte ich sagen das auch andere faktoren eine rolle spielen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das viele der aktiven für diese art von regel stehen würden. Es wurde ja auch einmal anberaumt einen wettkampf in 3 wertungsdurchgängen zu entscheiden. In finnland wurde dies bei einem nationalen wettkampf einmal getestet und direkt wieder verworfen da dies die veranstaltung in die länge zieht und noch wetteranfälliger macht. So denke ich das die gate-idee sich auch nicht durchsetzten wird.
Pippilotta
04.04.2009, 17:14
http://www.skiforbundet.no/Nyheter/Sider/Pr%C3%B8veprosjektihoppvedtatt.aspx
Demnach wurde beim Frühlingstreffen der FIS beschlossen, dass das neue System, bei dem Sportler freiwillig seinen Anlauf verkürzen kann. bei den Sommerspringen erprobt werden soll.
Des Weiteren ist man am überlegen, ob man das Preisgeld unter allen Springern, die Weltcuppunkte erzielen, aufteilen soll. Das würde für die Erstplatzierten weniger Geld bedeuten.
Das hört sich aber sehr brutal an... ( Ich liebe Google Übersetzungen :D:)
Going Down die Athleten auf dem Sprung, sie bekommen die höheren Wert. :irre:
Ziel ist, dass dies eine bessere Durchblutung der fließende und reduzieren die Gefahr von Verspätungen und Annullierungen aufgrund der Tatsache, dass nicht alle Brücken die gleiche Beziehung ", sagt Johannessen. :D:
Pippilotta
04.04.2009, 17:33
Übersetzung gibt es hier:
http://www.senior-jumping.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=1979
Benjamin
04.04.2009, 17:41
Ah, vielen Dank. Das hört sich ja jetzt schon ganz anders an als die ursprünglichen Gerüchte. Dennoch denke ich auch hier, dass einige Springer mit einer etwas höheren Flugkurve etwas taktieren könnten und freiwillig ihren Anlauf verkürzen, weil sie dadurch vielleicht nicht so viel verlieren wie die anderen.
Das Thema mit den Preisgeldern diskutieren wir am besten in einem eigenen Thread (verflixt, da hat mir die FIS meinen Themenvorschlag für das Thema des Monats Mai geklaut :sauer: ).
Kalle kann aber aus dem gleichen gate wie loitzl ähnlich weit springen.
:irre: Ähm... was für Wettkämpfe hast du denn letzten Winter angeschaut?
Habe ein Posting zu diesem Thema hier noch nicht gesehen
http://de.eurosport.yahoo.com/09042009/30/fis-plant-skisprung-regelaenderung.html
Ich hoffe für den Sport das sich dieser Regelansatz nicht durchsetzt! Es wäre schade für den Zuschauer der unten steht und dann wohl immer einen Taschenrechner dabei haben müsste wenn er sich nicht nur auf die Anzeigetafel und den Stadionsprecher verlassen will.
Warten wir einmal die Konferenz der FIS Ende Mai ab was sie sich schlaues haben einfallen lassen. Welcher Quotient für ein Gate +- usw.
Achso: schon angestellte Diskussionen hier:
http://www.skispringen-com-forum.com/Forum/showthread.php?t=683
http://www.skispringen-com-forum.com/Forum/showthread.php?t=609
Vielleicht könnte man ja dies alles zu einem Thread zusammenfügen. *anmerk*
AlleluiaGirl
10.04.2009, 14:32
Also mir als Fan ist das zu kompliziert, ich will nicht groß nachrechnen müßen wer da gewonnen hat bzw. drüber nachdenken wer welchen Anlauf hatte. Ich sage das ist eine Freiluft-Sportart, da muss man das einfach so hinnehmen daß man ab und zu Springen wegen der Windverhältnisse abbrechen, unterbrechen oder neu starten muß.
Sicher war das in der letzten Saison ein paar Mal etwas zäh und schwierig, aber groß gestört hats mich nicht. Diese Regeländerung finde ich unnötig. Man könnte doch eher überlegen, ob man die Springer selbst über ihren Anlauf entscheiden lässt wenns kritisch wird, das Ergebnis aber ganz normal wertet als seien alle mit gleichem Anlauf gesprungen.
Ja die FIS ist von der letzten saison ein gebranntes Kind. Aber bisher ist man immer ohne Mathematische Formeln (bei denen Herra Olli klar im Vorteil wäre ;) ) ausgekommen. Allen Recht machen wird man es eh nie können!
Aber nach dem Motto "Unser Sport soll schöner werden" würde dies nicht dienen! Ich finde eben das es für den Fan der unten steht aber auch für den Athleten zusätzliche Denkarbeit wäre! Für den Springer spielt das denke ich psychologisch schon eine Rolle. Würde ich noch springen wäre ich mit dieser Regelung zu mindest nicht glücklich.
Im Radio in den Sportnachrichten haben sie das auch grad gemeldet.
Ich bin ja auch dagegen - aber wir Finnenfans sollten das als Vorteil sehen! Wenns mathematisch kompliziert wird hat Harri (der ja Abi hat und eh gut in Mathe ist) nen Vorteil gegenüber dem Rest des Feldes! ;):up::up:
Im Radio in den Sportnachrichten haben sie das auch grad gemeldet.
Ich bin ja auch dagegen - aber wir Finnenfans sollten das als Vorteil sehen! Wenns mathematisch kompliziert wird hat Harri (der ja Abi hat und eh gut in Mathe ist) nen Vorteil gegenüber dem Rest des Feldes! ;):up::up:
Ich würde meinen das "gut in Mathe" bei ihm nur so leicht tief gestapelt ist! ;) Rechnerei ist aber trotzdem doof!
AlleluiaGirl
10.04.2009, 15:02
Unser Sport ist schön genug, da muß die FIS nix ändern. Höchstens die Punkteverteilung, da könnte man noch mehr Spannung kriegen wenn das alles enger wäre.
Huch! Es hat mich tatsächlich jemand gehört und hier etwas zusammen gefügt! DANKE!! ;)
:irre: Ähm... was für Wettkämpfe hast du denn letzten Winter angeschaut?
"ähnlich weit" ist ein dehnbarer Begriff! ;)
Benjamin
10.04.2009, 15:17
Was mich wundert, ist, dass diese Regelung von der FIS als Vorteil bei Windunterbrechungen eingestuft wird. Schauen wir uns nochmal als Beispiel das letzte Springen der Saison in Planica an: Nachdem da im ersten Durchgang der Wind bei Anders Jacobsen und Martin Schmitt etwas aufgefrischt hatte, gab es ja neben dem nun zu langen Anlauf noch ein zweites Problem: Der Wind war nicht mehr im Korridor.
Zu diesem Zeitpunkt hätte man also auch mit der neuen Regel nicht einfach den Anlauf verkürzen und den Wettkampf fortsetzen können. Es sei denn, man kippt gleichzeitig auch die Windkorridor-Regel (was die Wettkämpfe wieder unfairer machen würde) oder man führt auch noch einen Korrekturfaktor für den Wind ein (was das Ganze noch komplizierter machen würde).
Na ob die FIS an dieses Problem auch gedacht hat! ;) Ich denke nicht das sie den Korridor auch noch über Bord werfen. Wo kommen wir denn da hin! Es wäre ja schön gewesen wenn die FIS zusätzlich zu ihrer nüchternen Pressenmitteilung auch noch entsprechende Modelle mit veröffentlicht hätte. So etwas wird man sicher schon haben! Rechnerei für Gate und Wind?! Fans kramt eure Schulrechner wieder raus!
Benjamin
10.04.2009, 15:37
Ich frage mich ja, ob die neue Regel dann nur im SGP/Weltcup greifen soll oder auch in den darunter liegenden Wettkampfserien. Denn beim Weltcup geht es noch einigermaßen - da wird man ja in der Regel per Videowand mit allen wichtigen Daten und Zahlen versorgt. Aber beim COC, wo es die meisten Stadionsprecher kaum fertig bringen, einem die Gesamtpunktzahl mitzuteilen? Da war bislang die Weite die einzige Chance, die Platzierung des Springers ungefähr abzuschätzen... wenn das jetzt auch noch wegfällt, weil man die Anlauflänge nicht erfährt. :(
Dann kann ich auch sagen, Keituri war ungefähr so gut wie Vincent Descombes-Sevoie - ist dann halt in die andere Richtung gedehnt. ;)
Sunnygate
11.04.2009, 16:27
ich halte das für absolutes Kasperle-Theater
das Bestimmen von Ergebnissen mittels mathematischer Formeln, gehts bitte noch zuschauerunfreundlicher und komplizierter?
ich kann zwar verstehen, dass man etwas gegen Witterungsunbilden tun will, aber doch nicht so was Kontraproduktives
uns sagt der Hofer letzen Sommer wegen der Reform der Kombi noch, es soll alles einfacher werden, nur noch eine Wettkampfform usw, und jetzt soll es so einen Sch... geben? wie glaubwürdig ist die FIS bitte noch?
warum ist der beliebteste Sport weltweit, Fußball, so beliebt?
weil er so einfach ist
warum schauen sich die Menschen in der Leichtathletik am liebsten 100m an? weil 1. ist, wer als 1. ins Ziel kommt
und jetzt will das Skispringen mathematische Formeln anwenden
da kann ich nur noch lachen und traurig den Kopf schütteln:down:
Benjamin
11.04.2009, 16:38
Wobei ja auch im Moment schon mathematische Formeln angewendet werden:
Gesamtpunktzahl = 60 + 1,8*(Weite - K-Punkt) + Summe(Haltungsnoten) - Max(Haltungsnoten) - Min(Haltungsnoten)
Nun, diese Formel ist noch halbwegs nachvollziehbar, während man nachdem angedachten System das ganz noch mal mit einem bestimmten Faktor multiplizieren muss oder so ähnlich.
Wobei ja auch im Moment schon mathematische Formeln angewendet werden:
Gesamtpunktzahl = 60 + 1,8*(Weite - K-Punkt) + Summe(Haltungsnoten) - Max(Haltungsnoten) - Min(Haltungsnoten)
:pffft: mir war das gar nicht so bewusst, dass da MATHEMATISCHE FORMELN verwendet werden :pffft:
Aber ich denke auch, dass die dann mit dieser Anlaufveränderung um einiges komplizierter werden und die Formel oben ist ja noch einfach.
Sunnygate
11.04.2009, 17:02
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das durchgeht, da werden die TV-Stationen schon für sorgen, denn wie sollen die das den Zuschauern noch vermitteln?
Skispringen ist an sich schon nicht der einfachste Sport, weil nicht der gewinnt, der als erstes unten ist, wegen der Technik usw.
aber diese Regeln den Zuschauern beizubringen und transparent darzustellen, ist so gut wie unmöglich
Benjamin
11.04.2009, 17:05
Ja, was ich damit sagen wollte, ist, dass nicht die mathematische Formel an sich etwas Schlechtes ist - sondern dass es darauf ankommt, wie die Regeln den Zuschauern nahegebracht werden. Die Zuschauer bekommen ja nicht nur alle Infos, die für die Rechnung nötig sind, sondern sie erhalten auch das fertige Ergebnis.
Das Problem, das ich aus mathematischer Sicht hauptsächlich sehe, ist, dass es schwierig sein dürfte, eine einfache und logisch nachvollziehbare Formel zu finden, die gleichzeitig gerecht ist.
Angenommen, der Anlauf ist ohnehin an der unteren Grenze: Dann kann eine Luke mehr oder weniger unter Umständen dafür sorgen, dass der Springer ins Fliegen kommt oder eben doch am Vorbau hängen bleibt. In dem Bereich macht eine Luke einen sehr großen Unterschied... ist der Anlauf dagegen so gewählt, dass die Schanze ausgeflogen werden kann, dann macht eine Luke weniger keinen so großen Unterschied.
Ich frage mich ja, ob die neue Regel dann nur im SGP/Weltcup greifen soll oder auch in den darunter liegenden Wettkampfserien.
Angeblich soll die neue Regel vorerst nur beim SGP greifen, so zu sagen als Probelauf. :brauen:
Sprungbärchen
12.04.2009, 12:35
Na klar, und ich hoffe es bleibt auch beim Probelauf.
man kann den sport mit solchen neuerungen leicht kaputt machen...ehrlich gesagt nimmt diese regel mir schon ziemlich die lust, mir die sommerwettkämpfe anzuschauen...
Ich war jetzt in Holland im urlaub, da lasen wir im Videotext ehr folgende Variante: Die Jury legt einen Anlauf fest, alle Springer springen von dort. Sollte man dann feststellen, dass es zu weit geht, wird der Anlauf verkürzt, der Rest der Springer springt von da. Gewertet wird beides als ein Durchgang, die ersten Springer starten also nicht neu, umgerechnet wird das ganze dann per Formel. Das klingt ja schon deutlich anders als in unseren medien
heul-doch
12.04.2009, 17:47
man kann den sport mit solchen neuerungen leicht kaputt machen...ehrlich gesagt nimmt diese regel mir schon ziemlich die lust, mir die sommerwettkämpfe anzuschauen...
da stimm ich dir vollkommen zu
Ich war jetzt in Holland im urlaub, da lasen wir im Videotext ehr folgende Variante: Die Jury legt einen Anlauf fest, alle Springer springen von dort. Sollte man dann feststellen, dass es zu weit geht, wird der Anlauf verkürzt, der Rest der Springer springt von da. Gewertet wird beides als ein Durchgang, die ersten Springer starten also nicht neu, umgerechnet wird das ganze dann per Formel. Das klingt ja schon deutlich anders als in unseren medien
Das klingt auch viel verständlicher und logischer in meinen augen.
Noch ein Artikel zum Thema! (http://www.skispringen.com/aktuell/show_news.php?id=827)
Ich war jetzt in Holland im urlaub, da lasen wir im Videotext ehr folgende Variante: Die Jury legt einen Anlauf fest, alle Springer springen von dort. Sollte man dann feststellen, dass es zu weit geht, wird der Anlauf verkürzt, der Rest der Springer springt von da. Gewertet wird beides als ein Durchgang, die ersten Springer starten also nicht neu, umgerechnet wird das ganze dann per Formel. Das klingt ja schon deutlich anders als in unseren medien
das wäre eine idee, die ich sehr gute finden würde.
Albatros
19.04.2009, 20:56
Ich war jetzt in Holland im urlaub, da lasen wir im Videotext ehr folgende Variante: Die Jury legt einen Anlauf fest, alle Springer springen von dort. Sollte man dann feststellen, dass es zu weit geht, wird der Anlauf verkürzt, der Rest der Springer springt von da. Gewertet wird beides als ein Durchgang, die ersten Springer starten also nicht neu, umgerechnet wird das ganze dann per Formel. Das klingt ja schon deutlich anders als in unseren medien
habe das so verstanden: jeder einzelne springer kann verkürzen (nicht verlägern) und dafür kommt dann eine mathematische formel zur geltung.
das einzige was mich interessieren würde:
nehmen wir an im 1. durchgang springt die startnummer 47 schanzenrekord,
startnummer 49 verkürzt die anlauflänge, springt kürzer als 47, doch entweder durch die mathematische formel und/oder besseren haltungsnoten gewinnt die nummer 49 den 1. durchgang.
zählt dann der schanzenrekord von der startnummer 47???
oder man führt auch noch einen Korrekturfaktor für den Wind ein
das würde ich als Schritt in Richtung mehr Fairness ansehen! es ist eben nicht fair, wenn man einem 2m/s Aufwind zubilligt, und der nächste hat den nicht ... Freiluftsport hin oder her, fair ist es nicht. In der Praxis wäre das allerdings extrem schwierig, für jede Schanze und für jeden Wind den "fairsten" Umrechenfaktor zu ermitteln - igitt würde das Streitereien geben ...
albern find ich die andere Regel, das mit der Anlaufverkürzung. Wenn es zwei oder drei gibt, die allen anderen davonspringen, dann landen die schlechten eben nur auf dem Vorbau, so what!
wenn der Sepp Pimperlbauer im Riesentorlauf acht Sekunden hinter dem Benjamin Raich ins Ziel kommt, überlegt man sich ja auch keinen Umrechenfaktor, damit seine Zeit "attraktiver" wirkt.
:D: Oder vielleicht könnten ja die Bayern demnächst gegen Barcelona mit 15 Mann antreten, dafür wird dann jedes Bayern-Tor mit dem Faktor 0,684 multipliziert, um das tatsächliche Ergebnis zu ermitteln! Wär doch gut, dann sieht das Spiel optisch gleichwertiger aus und die Bayern-Fans könnten sich besser fühlen - vielleicht noch ein bischen über den Umrechenfaktor rummosern, der ihnen den Sieg gekostet hat ... uff ...
Im Sport gibts eben bessere und schlechtere, wie kann man da auf die Idee kommen, das als Unzustand zu betrachten, den es zu korrigieren gilt?
(Nicht falsch verstehen: eine Regel, die die sinnlos langen Abbruch-Neustart-Spielereien in den Griff bekommt, wäre echt toll und sollte sicherlich getestet werden. Aber ob im Weltcup??)
Und Harri Olli wird dann zum gefragtesten Mann an der Schanze weil er nämlich allen Zuschauern, Fans, Konkurrenten, Medien den neuen Modus und den Sieger und warum er gewonnen hat, erklären muss...
:neinnein::irre::neinnein::irre:
EyTschej
23.04.2009, 13:23
Ich warte mal ab, wie das beim SGP aussieht. Die Gedanken über diese Neuerung müssen sich die Leute bider FIS machen, ich zerbreche mir da nicht extra den Kopf darüber. Finde es aber gut, weil man dadurch weniger Abbrüche wegen Windes hätte. Man wäre flexibler und könnte die Wettkämpfe auch bei instabilen Windverhältnissen besser durchbringen, statt 5mal neuzustarten ...
Und Harri Olli wird dann zum gefragtesten Mann an der Schanze weil er nämlich allen Zuschauern, Fans, Konkurrenten, Medien den neuen Modus und den Sieger und warum er gewonnen hat, erklären muss...
:neinnein::irre::neinnein::irre:
:up: ;) :hihi:
Und Harri Olli wird dann zum gefragtesten Mann an der Schanze weil er nämlich allen Zuschauern, Fans, Konkurrenten, Medien den neuen Modus und den Sieger und warum er gewonnen hat, erklären muss...
:neinnein::irre::neinnein::irre:
aber geh wozu haben wir denn die hochgeschätzten experten! der weißflog is sicherlich schon ganz heiß drauf, den neuen modus 80mal zu erklären, bis wir das alle so auswendig wissen daß wirs schon nimmer hören wollen ...
Ich schau Eurosport! Nix Weißflog!
Außerdem versteh ich Harri eh besser als Jens!:hihi::hihi::hihi:
Albatros
23.04.2009, 18:52
Ich schau Eurosport! Nix Weißflog!
Außerdem versteh ich Harri eh besser als Jens!:hihi::hihi::hihi:
warum nicht - mein freund will den immer sehen, der nennt ihn giftzwerg!!!
auch er wird bemüht sein, ein etwaig neues reglement vom ersten bis zum letzten springen der kommenden saison nicht unter 4000mal zu beschreiben, zu kommentieren, zu hinterfragen ect.
und dann erst die interviews!!! schauder ...
also keine angst, wenn da was neues eingeführt wird, dann wirds uns schon gehörig eingebleut werden, damit auch der letzte neophobe alles kapiert hat.
ich bin jedenfalls schon äußerst skeptisch! :idee:
ein weiterer artikel zum thema.. (http://berkutschi.com/front/news/show/433)
der windkorridor hat also das zeitliche gesegnet...;)
Benjamin
29.04.2009, 17:29
Wenigstens ist die FIS konsequent - ich hatte ja schon mal vor ein paar Wochen erwähnt, dass die meisten Unterbrechungen ja nicht durch einen zu langen Anlauf entstehen sondern eher durch Winde, die nicht mehr im Korridor liegen.
Ich bin allerdings gespannt, wie das umgesetzt wird: Wenn in diese Formel kontinuierlich wechselnde Winde eingesetzt werden, dann müsste sie ja fast bei jedem Springer verwendet werden und damit wesentlich häufiger als die Anlaufformel. Zuschauerfreundlich ist das nicht...
In wenigen Wochen dürfte das neue Weltcup-Reglemet erscheinen - dort ist es dann sicher ganz exakt erklärt.
Ein Gutes hätte die Windregelung allerdings: Wir erfahren dann wenigstens wieder genau, welcher Springer welchen Wind hatte - und die ewigen Diskussionen (was - der ist so weit gesprungen - der muss ja mächtig Aufwind gehabt haben) hätten ein Ende.
Ich hoffe, dass es nicht kommt.
Kann der Sache nichts abgewinnen. :rolleyes: Für mich als Zuschauer :neinnein:
Ich finde es trotzdem :down: und hoffe auch das es nicht kommt.es ist nun einmal eine freiluftsportart. Beim biathlon wird ja auch nicht der wind ins trefferbild beim schießen mit einbezogen obwohl er da sicher ähnliche bedeutung hat wie im springen..*find*
Der Wind soll wieder eingeblendet werden...ich fand das immer interessant
ach ja ich finde beiden änderungen nach wie vor blöd....
für neue zuschauer und/oder auch ältere total unverständlich und viel zu kompliziert...
ich dachte man möchte den sport beliebter machen...
soll das ganze auch in der kombi kommen??
Benjamin
29.04.2009, 17:58
Ich schätze mal schon. Zumindest wurde dort auch schon ein Artikel über die Änderungen zur Anlauflänge verlinkt. Und da ja seit dem letzten Sommer generell die Tendenz besteht, die Regeln im Skispringen und in der Nordischen Kombination einander anzugleichen, vermute ich mal, dass man dann auch die Windregel auch in der Kombi einführt. Was dazu gelesen habe ich allerdings noch nicht.
Jau *freu* Und wenn wir dann alle n Mathematikstudium absolviert haben können wir dann wieder Springen gucken und es sogar kapieren!
*jipie* *jubel* *freu*
:donk::donk::donk::donk:
*Verena*
29.04.2009, 18:11
Jau *freu* Und wenn wir dann alle n Mathematikstudium absolviert haben können wir dann wieder Springen gucken und es sogar kapieren!
*jipie* *jubel* *freu*
:donk::donk::donk::donk:
Oh nein, bitte nicht :irre::down::hmpf:
bei der kombi ist es ja noch schlimmer...
das schaut doch nimand mehr....mein gott...
das springen könnte überleben aber die kombination hat doch so keine chance....
fis :sauer:
Oh weh, das gefällt mir aber alles gar nicht. Das verkompliziert doch alles. Ganz gerechte Verhältnisse wird's eh nie geben und ich bin überzeugt davon, dass das damit auch nicht geht.
Ich kann euch da nur zustimmen. Die neuen Regeln sind absolut idiotisch. Ganz abgesehen davon dass das alles viel zu kompliziert ist, kann ich mir auch gar nicht vorstellen wie man sowas fair umrechenen will. Sowohl Veränderungen beim Anlauf als auch beim Wind wirken sich doch bei jedem Springer anders aus.
Und die Live Zuschauer sollen dann mit dem Taschenrechner und der Formelsammlung zum Skispringen gehen? :idee:
blackswan
29.04.2009, 20:00
Und die Live Zuschauer sollen dann mit dem Taschenrechner und der Formelsammlung zum Skispringen gehen? :idee:
Oder Harri fragen ;)
Also ich weiß echt noch nicht, was ich davon halten soll. ich muss mir das mal in nem Wettkampf angesehen haben. So nach den Beschreibungen hab ich noch nix kapiert:pffft:
Oder Harri fragen ;)
Also ich weiß echt noch nicht, was ich davon halten soll. ich muss mir das mal in nem Wettkampf angesehen haben. So nach den Beschreibungen hab ich noch nix kapiert:pffft:
Das geht mir auch so. Vor allem weiß man denn nach dem Durchgang sofort schon, wer erster ist, oder dauert das bis zu den Ergebnissen, wenn da noch gerechnet wird? :häh:
ehm. die Weitennoten und Haltungsnoten werden doch auch sofort berechnet ;)
ehm. die Weitennoten und Haltungsnoten werden doch auch sofort berechnet ;)
Aber es muss ja in irgendeinem Verhältnis stehen, wenn sich die Bedingungen ändern. Das kann ja auch von Springer zu Springer unterschiedlich sein. Und wie viele Änderungen es dann in einem Durchgang gibt, weiß man ja auch nicht. Na ja, egal. Find's komisch.
*Verena*
29.04.2009, 20:40
Oder Harri fragen ;)
Also ich weiß echt noch nicht, was ich davon halten soll. ich muss mir das mal in nem Wettkampf angesehen haben. So nach den Beschreibungen hab ich noch nix kapiert:pffft:
Ich versteh dieses System auch überhaupt nicht... das klingt für mich alles furchtbar umständlich :neinnein: :down:
EyTschej
30.04.2009, 10:09
Die genaue Umsetzung muss man abwarten, aber der generelle Sinn ist doch leicht verständlich: weniger Abbrüche und Neustarts wegen Wind. Im Prinzip eine sehr zu begrüßende Änderung, aber die sportliche Fairness muss gewahrt bleiben. Und das kann man sich beim Sommer Granprix eben mal ansehen, ob das der Fall sein wird ...
heul-doch
30.04.2009, 10:30
Die genaue Umsetzung muss man abwarten, aber der generelle Sinn ist doch leicht verständlich: weniger Abbrüche und Neustarts wegen Wind. Im Prinzip eine sehr zu begrüßende Änderung, aber die sportliche Fairness muss gewahrt bleiben. Und das kann man sich beim Sommer Granprix eben mal ansehen, ob das der Fall sein wird ...
also so wie ich das hier raus lese bist du der ziemlich einzige der das so sieht...
also ich find die regelung kann ein sport kaputt machen, der nunmal von der freiluft lebt und das find ich schade
jahrzehnte lang war das kein problem und nun bei sooo vielen wettkämpfen in einer saison is es ein problem wenn mal einer oder zwei mit nur einem durchgang runter gebracht werden...
na vielleicht steh ich mit meiner meinung alleine da aber für mich macht das den sport ein bissl kaputt, aber sehen wir mal was bei raus kommt nachm sommer
Ich bin auch nicht völlig dagegen. Wenn einfach kurz vor Ende eines Durchgangs oder von mir aus auch in der Mitte der Wind sich dreht, dann müsste man per Neustart alle Springer nochmal runterschicken, und vielleicht ändert sich nach 15 Springern dann wieder alles. Mit der neuen Regel könnte man dann statt einem Neustart auf den Wind reagieren, in dem man für den rest den Anlauf den Bedingungen anpasst und das ganze eben irgendwie rechnerisch ausgleicht. Diese Formel muss allerdings fair sein, ich denke, da wird das größte Problem liegen, denn wie steckt man anlauflänge und wind in eine Formel...
Wenn es nur so ablaufen würde, dass die Jury den Anlauf ändert, fänd ichs okay, dass die Springer/Trainer selbst ständig wechseln, ohne Grund durch Wind, sondern nur aus Taktikerei, fänd ich dämlich. Aber da hat Hofer ja schon gesagt, dass es das nich geben wird
Albatros
30.04.2009, 20:42
Ich bin auch nicht völlig dagegen. Wenn einfach kurz vor Ende eines Durchgangs oder von mir aus auch in der Mitte der Wind sich dreht, dann müsste man per Neustart alle Springer nochmal runterschicken, und vielleicht ändert sich nach 15 Springern dann wieder alles. Mit der neuen Regel könnte man dann statt einem Neustart auf den Wind reagieren, in dem man für den rest den Anlauf den Bedingungen anpasst und das ganze eben irgendwie rechnerisch ausgleicht. Diese Formel muss allerdings fair sein, ich denke, da wird das größte Problem liegen, denn wie steckt man anlauflänge und wind in eine Formel...
Wenn es nur so ablaufen würde, dass die Jury den Anlauf ändert, fänd ichs okay, dass die Springer/Trainer selbst ständig wechseln, ohne Grund durch Wind, sondern nur aus Taktikerei, fänd ich dämlich. Aber da hat Hofer ja schon gesagt, dass es das nich geben wird
aber wie wird das wirklich gehandhabt.
es kann ja sein, dass ein springer bei aufwind wegfährt, bis er beim absprung ist dreht der wind.
Selbst wenn das Problem nicht auftritt, wie wertet man wie viel m/s Aufwind oder Rückenwind. Und wie viel ist einem der längere Anlauf wert? Meiner Meinung nach wird es verdammt schwer, das in ne Formel zu packen. Wenn das doch gelingt, mag das ganze dazu führen, dass man diese langgezogenen Springen nicht mehr hat, was ja schon gut ist. Bis dahin wird es glaub ich ein chaotischer SGP
vielleicht kommt die neue Regelung, die ja erst bestätigt werden muss, gar nicht im sommer zur anwendung. Bei stabilen Windverhältnissen wird gesprungen wie bisher....
Vielleicht ist es besser abzuwarten, wie sich das bewährt, bevor wir eine (negative) Meinung abgeben. :ueberleg:
Albatros
01.05.2009, 18:49
Selbst wenn das Problem nicht auftritt, wie wertet man wie viel m/s Aufwind oder Rückenwind. Und wie viel ist einem der längere Anlauf wert? Meiner Meinung nach wird es verdammt schwer, das in ne Formel zu packen. Wenn das doch gelingt, mag das ganze dazu führen, dass man diese langgezogenen Springen nicht mehr hat, was ja schon gut ist. Bis dahin wird es glaub ich ein chaotischer SGP
außerdem glaube ich ja auch dass es auf den sprungstil der einzelnen springer ankommt. ein loitzl oder malysz verträgt mehr rückenwind als z.b. koch oder hilde.
glaube mit dem umrechnen wird es auch nicht fairer.
Und irgendwann kommt dann noch nen Plutimikationsfaktor 1,7 fürs Gewicht und Größe geteilt durch 2,74 dazu, dazu alle die gleiche Skilänge...
Jaaaaaa, macht nur alle weiter so, aber wundert euch dann nicht, wenn irgendwann kein Schwein mehr kommt zum Gucken!
:sauer::sauer::sauer:
Benjamin
01.05.2009, 19:04
Also fairer wird es dadurch schon. Dass ein Adam Malysz mit Rückenwind besser zurecht kommt als ein Tom Hilde, ist ja bekannt - aber dann hat er es ja auch verdient, mehr Punkte zu bekommen. Die Windformel soll ja unterschiedliche Bedingungen ausgleichen.
Und noch eine Frage an alle Mathephobiker hier: Ich hatte ja schon einmal die bisherige Formel zur Punkteberechnung gepostet. Hand aufs Herz: Wer von euch rechnet denn während des Wettkampfs tatsächlich mit? Die meisten schauen wahrscheinlich bloß auf die Weite und auf die Punktzahl... und das kann man ja auch weiterhin tun; das wird ja von der FIS auch weiterhin alles berechnet, nur eben nach einer anderen Formel.
Benjamin, du sprichst mir aus der Seele .. das ist es ja, was ich die ganze Zeit schon sag. Man schaut auf die Weite und auf die Platzierung.. sogar die Punktezahl selber ist oft erst auf den dritten Blick dabei und die Punkte vergleichen kann man eh erst, wenn man die Ergebnisliste als pdf vor sich liegen hat. Und mal ehrlich, wieviele Leute machen das wirklich?
Aber jemand landet und ich kann ungefähr schätzen, ob es reicht, in Führung zu gehen oder nicht. Jetzt muss ich immer im Kopf haben, dass ja jemand 5 Meter kürzer springen kann, aber trotzdem führen kann, weil er ja evtl 2 Luken weniger Anlauf hatte und so...
Ich halte es einfach für kompliziert, alle Faktoren in eine mathematische Formel zu packen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass normale Zuschauer den Sport schauen können ohne völlig verwirrt zu sein...
Ich rechne schon ein wenig mit. Wenn die windfaktorrechnung kommt kann man nicht mehr sagen wie weit der springer springen müsste um zu gewinnen zum beispiel..so konnte/kann man ja sagen er hat so und soviel punkte vorsprung und muss so weit springen und nen sauberen telemark machen um zu gewinnen. das war doch immer ein nettes zahlenspiel was durchaus viele machen.
Ich bin immernoch der meinung, man ist so lange ohne so einen käse ausgegkommen und wind gab es schon immer..warum muss man alles umschmeißen..die gateregel schön und gut, das wäre vllt eine recht gute option und es wert zu testen...
Benjamin
01.05.2009, 19:14
Höchstens bei den kleineren Springen wird es eben problematisch, weil man da eben oft die Zusatzinfos nicht hat und sich nur an der Weite orientieren kann. Falls sich die Regeln also in Zukunft auch im COC durchsetzen, wäre ich auch skeptischer.
Ansonsten: Der SGP wird es ja zeigen - hier ist schon vieles ausprobiert worden, was sich später nicht durchgesetzt hat: Springen in vier Gruppen mit drei Durchgängen, Springen ohne Bewertung der Flugphase... ich bin mittlerweile doch recht gespannt darauf.
Also die Formel zur Berechnung inklusive Startluken und Wind gibt es soweit ich weiß schon, der Hr. Gasser hat sie schon aufgestellt. Allerdings habe ich sie auch noch nicht gesehen...
Ob das Ganze Sinn macht oder viel zu kompliziert wird kann man im Vorhinein nur schwer sagen, aber es soll ja beim SGP ersteinmal getestet werden. Diese Möglichkeit sollte man der FIS auch zugestehen und nicht schon vorab alles verteufeln. Die Regelung sollte falls sie eingeführt wird auch nur im WC wirksam werden, da bei kleineren Springen der technische Aufwand für zusätzliche Windmessungen etc. viel zu groß wäre.
butterfly
02.05.2009, 10:20
ich kann mich einfach nicht mit dieser idee anfreunden, weil ich nicht glaube das es dadurch fairer zugeht, okay wie hier schon viele gesagt haben man braucht vielleicht nicht mehr soviele unterbrechungen, aber ich finde nicht das es schöner zum zuschauen für den zuschauer ist, es verkompliziert nur alles....fände es schade wenn man durch sowas einen sport so ein bisschen kaputt macht, einzelne durchgänge und warterrein hat es schon immer gegeben, das ist ganz einfach bei einer freilufsportart so, ich finde dadurch wird zuviel rechenerei von außen mit reingetragen, man hat sich immer über die rechnerei bei den haltungsnoten aufgeregt, aber das wird doch durch sowas nicht besser, also ich mag das alte system gerne behalten...
Ich verstehe, dass man mittels einer Formel auch Windbenachteiligungen und einen kürzeren Anlauf ausgleichen kann. So eine Formel wäre gerechter und würde zu weniger Abbrüchen führen. Nur die Winddaten werden dem Zuschauer momentan nicht mitgeliefert. Wie soll der dann die Formel nachvollziehen?
Benjamin
02.05.2009, 13:17
Klar, das gehört dann auf jeden Fall dazu. Es besteht ja dann auch kein Grund mehr, den Wind geheim zu halten - schließlich kann im Nachhinein eh jeder aus den Punktzahlen die Windbedingungen bei jedem Springer rekonstruieren, also kann man die Daten auch gleich bekannt geben. Für mich ist das auch einer der Hauptvorteile an der Windformel: Endlich erfahren wir wieder alle Winddaten.
Fliegende Käsemaus
03.05.2009, 18:33
Mhm... Also ich weiß auch nicht Recht was davon halten soll. Bringt einen das als Zuschauer nicht auch durcheinander, ob man da noch nachvollziehen kann wer wann führt ^^
Der Vorteil liegt klar darin, dass es weniger Verschiebungen oder Abbrüche gibt, aber deshalb ist Skispringen ja auch eine Freiluftsportart.
Außerdem müsste man so eine Formel ja für jede Schanze neu Anlegen, wegen der unterschiedlichen Größen, oder lieg ich da falsch?
Benjamin
04.05.2009, 16:32
Da hast du prinzipiell recht - wobei das aus meiner Sicht das kleinere Problem ist: Auch bei der jetzigen Punktewertung ist es ja so, dass ein Meter auf Normalschanzen, Großschanzen und Flugschanzen unterschiedlich viele Punkte gibt.
Im Übrigen: Herzlich Willkommen im Forum. :)
Fliegende Käsemaus
04.05.2009, 20:41
Danke schön ^^
Ja stimmt da hast du Recht. Ist es den jetzt schon sicher, dass man das neue System während des SGP testet? Dort werden wir ja sehen, in wie fern es funktioniert...
Wenn es bei der sitzung der fis in dubrovnik abgesegnet wird, wird es im SGP getestet..denke ich mal..
Based on the analysis of the past seasons, it is clear that the competition jury needs better tools to manage the competitions to ensure that the main principles of fairness and safety are met. As possible solutions, there will be two tests conducted during the 2009 Grand Prix series. One of the tests will be using a formula compensating for the differing wind conditions that would be incorporated into the jumper's final point score. According to current models, the difference of 1 m/s in wind speed results in approximately 5m of difference in the length of the jump from the large hill. A prerequisite for implementing such a formula are exact and simultaneous wind measurements.
The second test will focus on trying out whether it is possible to change the starting position during a competition round. Based on the model calculations, the impact of 1m of in-run length can vary from 3-5m in length of the jump. This requires obtaining precise data for the individual hills but would enable the jury to alter the in-run given changes in the external conditions during a competition.kwelle (http://www.fis-ski.com/uk/disciplines/skijumping/ski-jumping1.html?actu_id_1253=1909&actu_page_1253=1)
goodbye windkorridor (http://www.youtube.com/watch?v=6wrVEi4864M)
welcome esoterische Punkberechnung :hmpf:
Also dann wärs mir lieber, sie ändern vielleicht 10 Springer vor Schluss den Anlauf und berechnen dann von da aus jede weitere Punktzahl, als dass bei jedem Springer geguckt werden muss, ob er mehr Rücken/Aufwind als andere hatten und dann mal eben Meter geschenkt oder abgezogen bekommt
http://www.skijumping.bplaced.net/index.php/Latest/Neuerungen-beschlossen.html
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht...
"Bonuspunkte"::down:
Preisgeld::up::up:
Pippilotta
12.07.2009, 22:33
Lesetipp: http://www.laola1.at/392+M5356773456d.html
Interview mit Walter Hofer
Netter Artikel, aber ich denke mal das der SGP zeigen wird in wie weit die Veränderungen gut/schlecht sind
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