Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ostern und Osterbräuche
"Das Datum des Osterfestes wurde auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gelegt."
Ich wusste das nicht...;-)
Was für Bräuche habt ihr denn für Karfreitag (also morgen)? Fastet ihr oder macht sonst irgendetwas?
Das find ich echt bewundernswert. Ich schaff das eigentlich nie das durchzuhalten... wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich es dieses Jahr auch nicht wirklich versucht habe.
blackswan
09.04.2009, 21:02
Bei uns ist Karfreitag Fatsentag, d.h. kein Fleisch und keine Süßigkeiten! traditionell fahren wir dann auch immer nach Kevelaer und gehen da den Kreuzweg. Nachmittags geht´s in die Kirche!!
Benjamin
09.04.2009, 22:37
Ich hätte das mit dem Termin gewusst. Letztes Jahr, als Christi Himmelfahrt und der Maifeiertag auf denselben Termin fielen, hab' ich mich damit mal ein bisschen beschäftigt - denn das hängt ja auch mit dem Ostertermin zusammen.
Bei uns wurden am Samstag Eier gefärbt, und als Kinder mussten wir die dann am Sonntag suchen. Das war es eigentlich an Osterbräuchen, an Karfreitag haben wir nie was besonderes gemacht.
Paulinsche
09.04.2009, 23:22
Morgen gibts bei uns Fisch, aber das is auch schon das einzige... Wahrscheinlich färben wir auch morgen schon die Ostereier, sonst eigentlich immer erst Samstag. Sonntag werden dann, bei schönem Wetter draußen im Garten, die Ostergeschenke gesucht.
Ansonsten sind wir nicht kirchlich, sodass Fasten und in die Kirche gehen bei uns nicht ist, in die Kirche gehen wir nur Weihnachten...
Also das mit dem Termin hätte ich auch gewusst.
Normalerweise gibt es bei uns von Gründonnerstag 12.00uhr bist Karsamstag 12.00Uhr kein Fleisch- allerdings hab ich das dieses Jahr ausgedehnt- es gibt seit letztem Sonntag kein Fleisch, also die ganze Karwoche lang nicht.
Morgen wird es keinen Alkohol in der Jugendarbeit geben, mal sehen, ob es alle aushalten.
Zum Essen wird es zu Hause Kässspätzle oder Fisch geben- also typische Kargerichte.
Hm ja, bei uns ist hier sowieso alles sehr christlich geprägt. Die meiste Zeit verbring ich momentan sowieso in der Kirche
Die Ostergottesdienste sind die schönsten Gottesdienste im Jahr. Kein Wunder, dass die Kirchen immer voll sind. Aber aus einer anderen Sicht sind das die allerschlimmsten: Aus der Sicht der vorbereitenden und zelebrierenden...Es ist der größte Stress.
Aber im Nachhinein doch immer sehr schön- vorallem die Musik :)
Benjamin
10.04.2009, 16:27
An die Kirchgänger: Welche Farbe hat heute der Mantel des Pfarrers? Ich bin neulich auf einen Kirchenjahr-Kalender gestoßen, in dem die verschiedenen Farben angegeben waren, die der Pfarrer über das Jahr in der Kirche trägt. An purpur, weiß und grün konnte ich mich noch erinnern, es gab ja auch bei mir eine Zeit, in der ich noch regelmäßig zur Kirche gezwungen wurde. Die drei Farben kommen ja auch relativ häufig vor - für Karfreitag war als einziger Tag im Jahr ein schwarzer Umhang angegeben - ist das wirklich so?
(nebenbei: Was macht ein solcher Thread eigentlich im Klatsch & Tratsch? Kein Wunder, dass wir so die Ernsthaften Diskussionen nie gefüllt bekommen. Ich verschieb' den mal.)
Die drei Farben kommen ja auch relativ häufig vor - für Karfreitag war als einziger Tag im Jahr ein schwarzer Umhang angegeben - ist das wirklich so?
Na ja wäre logisch das schwarz. wegen trauer und so. *denk*
bei uns war die farbe an solchen tagen Lila, schwarz hab ich noch nie bei einem pfarrer in der messe gesehen, nur außerhalb der gottesdienste halt. an ostern ist es dann traditionell rot, oder?
gibts das "Rätschen/Eierratschen" eigentlich auch in anderen Bundesländern oder nur in Bayern? Da kenn ich mich gar nicht aus.
Kurz zur Erklärung, zwischen Gründonnerstag abend und der Osternacht läuten die Glocken nicht, da sie dem Volksmund nach nach Rom geflogen sind um dort gesegnet zu werden. Die Ministranten ersetzen die Glocken mit den sogenannten Rätschen (siehe http://www.neuschwanstein-info.de/images/karfreitagsratschen.jpg) und laufen durch den Ort, um zu den Messen zu rufen.
Früher hab ich da als Ministrantin selbst mitgemacht, das war wahnsinnig anstrengend, morgens um 5 raus, um 6 das sechs-uhr-läuten laufen, dann die diversen gottesdienste, das zwölf-uhr-leuten, nachmittags-messen und abends das acht-uhr-läuten. dafür gabs dann aber am karsamstag auch die reichliche belohnung der leute, da haben wir wirklich viel geld und auch viele süßigkeiten verdient.
Paulinsche
11.04.2009, 00:03
Ich würde jetzt mal spontan behaupten, dass es das in Brandenburg nicht gibt, was aber sicherlich auch daran liegt, dass hier die Mehrheit wenn wohl eher evangelisch ist...
Also das Rätschen gibt es in dieser Form hier nicht mehr, nach Erzählungen nach gab es das aber. Wir rätschen nur noch am Gründonnerstag, wenn das Allerheiligste weggebracht wird.
Zur liturgischen Farbe:
Die gesamte Fastenzeit über hatten die Ministranten und der Pfarrer lilane Gewänder an- als Zeichen der Buße (übringes genau wie in der Adventszeit).
Am Karfreitag ist aber nicht schwarz oder lila die liturgische Farbe- was genau so Sinn machen würde- der Pfarrer trägt stattdessen das pupurne Gewand. Der Grund ist wohl dieser, dass das Rot ein Zeichen des Blutes ist und für die Christen ist der Karfreitag ja genauso ein "Fest", weil sie ja wissen, dass die Auferstehung folgt. Die genauen theologischen Gründe der Farbe Rot weiß ich aber nicht (falls es weitere geben sollte), mir wurde nämlich nur der eine mal erzählt.
echt? grad im allgäu gibts das nicht mehr? ich hätt gedacht, dass es grad da noch bekannt sein müsste..aber vielleicht isses da auch von ort zu ort verschieden. also im unterallgäu weiß ichs aus n paar gemeinden, weil ich da nur ne viertelstunde weg wohn, aber sonst...
Unser Pfarrer trägt das ganze Kirchenjahr den schwarzen Talar. Natürlich ist Ostern für uns Christen das größte Fest. Wir besuchen Karfreitag und Ostersonntag den Gottesdienst. Als Tradition ist Ostereiersuchen angesagt. Dann kenne ich aus meiner Kindheit, dass mein Vater Ostersonntag früh sehr zeitig an eine Quelle gegangen ist und sogenanntes "Osterwasser" nach Hause gebracht hat. Man durfte dabei nicht sprechen. Ob das jetzt noch jemand tut, ist mir nicht bekannt. Mit dem Wasser sollte man sich waschen und wurde angeblich noch hübscher.
Ich hab keine Ahnung was der Pfarrer anhat, ja ich weiß ja nicht mal wer momentan Pfarrer ist ! :hihi:
Unser Pfarrer trägt das ganze Kirchenjahr den schwarzen Talar. Natürlich ist Ostern für uns Christen das größte Fest. Wir besuchen Karfreitag und Ostersonntag den Gottesdienst. Als Tradition ist Ostereiersuchen angesagt. Dann kenne ich aus meiner Kindheit, dass mein Vater Ostersonntag früh sehr zeitig an eine Quelle gegangen ist und sogenanntes "Osterwasser" nach Hause gebracht hat. Man durfte dabei nicht sprechen. Ob das jetzt noch jemand tut, ist mir nicht bekannt. Mit dem Wasser sollte man sich waschen und wurde angeblich noch hübscher.
Woher kommst denn du? Das hab ich nämlich auch schonmal gehört, dass man das in irgendeiner Region macht. Fand das richtig interessant.
Bei uns gibts glaub solche Bräuche überhaupt nicht, irgendwie schade.
"Das Datum des Osterfestes wurde auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gelegt."
Wieso wird so etwas überhaupt "gelegt" ???
Ostern soll ja nun die Zeit des Todes und der Auferstehung Jesu Christi sein. Wenn jemand stirbt, stirbt er immer an einem Freitag (Karfreitag)? Nein, denn er stirbt an einem bestimmten Datum. Dies war bei Jesus nach dem jüdischen Kalender der 14. Nisan 33 u.Z. - umgerechnet auf 2009 der 09. April nach Sonnenuntergang, da die neuen Tage im jüdischen Kalender immer mit Sonnenuntergang begannen. Sollte man daher nicht am Tag des Todes jemandem gedenken, so wie Jesus es aufgetragen hat: "Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich!"??!! (1. Kor. 11:25,26)
Lag nicht immer das Pessahfest der Juden schon immer nach dem Frühjahrsvollmond?
Außerdem hat es doch auch einfach was mit Frühling=Neubeginn zu tun. Also Auferstehung als neue Hoffnung und neues Leben genau wie der Frühling
Wieso wird so etwas überhaupt "gelegt" ???
Ostern soll ja nun die Zeit des Todes und der Auferstehung Jesu Christi sein. Wenn jemand stirbt, stirbt er immer an einem Freitag (Karfreitag)? Nein, denn er stirbt an einem bestimmten Datum. Dies war bei Jesus nach dem jüdischen Kalender der 14. Nisan 33 u.Z. - umgerechnet auf 2009 der 09. April nach Sonnenuntergang, da die neuen Tage im jüdischen Kalender immer mit Sonnenuntergang begannen. Sollte man daher nicht am Tag des Todes jemandem gedenken, so wie Jesus es aufgetragen hat: "Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich!"??!! (1. Kor. 11:25,26)
Ich denke, dass man das nicht so macht, weil Ostern ja immer auf einen Sonntag fallen 'muss'. Und wenn man den Karfreitag verlegt, dann ist Ostern nicht 3 Tage später. Oder meinst du, dass man einen ganz anderen Gedenktag einführen sollte.
@yeti: Warum hast du deine Beiträge gelöscht?
Benjamin
11.04.2009, 20:37
Vielleicht war auch nicht das konkrete Datum wichtig - sondern es kam viel mehr darauf an, dass Jesus eben am Passahfest gestroben ist, quasi als "Lamm Gottes".
Vielleicht steckt auch die Kirchenpolitik dahinter... Jesus ist ja auch nicht im Winter geboren - man hat seine Geburt viel mehr auch deshalb in den Winter gelegt, um das heidnische Sonnwendfest zu einem christlichen Fest umzufunktionieren.
edit: Das frage ich mich auch, was das jetzt soll. macht den Thread etwas... unleserlich. Es gibt daher Foren, wo es aus ebendiesem Grund nicht möglich ist, seine eigenen Beiträge zu editieren...
Lag nicht immer das Pessahfest der Juden schon immer nach dem Frühjahrsvollmond?
Das Passah wurde immer am 14. Nisan gefeiert, der auf den Tag des Vollmondes fiel, da nach dem jüdischen Kalender jeder Monat (Mondmonat) mit dem Tag begann, an dem die Mondsichel nach dem Neumond zu sehen war. Der 14. des Monats war daher um die Mitte eines Mondmonats. Am Vorabend seines Todes feierte Jesus sein letztes Passah und setzte danach dass Abendmahl ein an Stelle des Passahs. Da nach dem jüdischen Kalender ein Tag vom Abend des einen Tages bis zum Abend des nächsten Tages dauerte, wurde das Abendmahl daher ebenfalls am 14. Nisan gefeiert.
Die Frage ist, ob es nicht einen besonderen Sinn hat, dass der Tag des Todes Jesu als konkretes Datum bekannt wurde bzw. jetzt ist??!! Und damit auch die Frage aufwirft, warum das mit dem Tag seiner Geburt, wie Benjamin schon richtig sagte, nicht so ist....
Vielleicht war auch nicht das konkrete Datum wichtig - sondern es kam viel mehr darauf an, dass Jesus eben am Passahfest gestroben ist, quasi als "Lamm Gottes".
Vielleicht steckt auch die Kirchenpolitik dahinter... Jesus ist ja auch nicht im Winter geboren - man hat seine Geburt viel mehr auch deshalb in den Winter gelegt, um das heidnische Sonnwendfest zu einem christlichen Fest umzufunktionieren.
da stimm ich dir in beiden Punkten zu. Letzteres meinte ich mit meinem Frühlingsvergleich.
Ersteres eben, weil Jesus nach Jerusalem gegangen ist, um dort eigentlich das Pessahfest zu feiern, dann aber zum Tode verurteilt wurde und sterben musste.
Der Pfarrer hat gestern Abend gemeint, man solle die Osterfreude hinaus in die Welt tragen und verbreiten. Das mach ich hiermit:
Frohe Ostern
bei uns war die farbe an solchen tagen Lila, schwarz hab ich noch nie bei einem pfarrer in der messe gesehen, nur außerhalb der gottesdienste halt. an ostern ist es dann traditionell rot, oder?
gibts das "Rätschen/Eierratschen" eigentlich auch in anderen Bundesländern oder nur in Bayern? Da kenn ich mich gar nicht aus.
Kurz zur Erklärung, zwischen Gründonnerstag abend und der Osternacht läuten die Glocken nicht, da sie dem Volksmund nach nach Rom geflogen sind um dort gesegnet zu werden. Die Ministranten ersetzen die Glocken mit den sogenannten Rätschen (siehe http://www.neuschwanstein-info.de/images/karfreitagsratschen.jpg) und laufen durch den Ort, um zu den Messen zu rufen.
Früher hab ich da als Ministrantin selbst mitgemacht, das war wahnsinnig anstrengend, morgens um 5 raus, um 6 das sechs-uhr-läuten laufen, dann die diversen gottesdienste, das zwölf-uhr-leuten, nachmittags-messen und abends das acht-uhr-läuten. dafür gabs dann aber am karsamstag auch die reichliche belohnung der leute, da haben wir wirklich viel geld und auch viele süßigkeiten verdient.
Bei uns gibt es das in ähnlicher Form. Auch bei uns "fliegen" in der Zeit die Glocken nach Rom. Die Messdiener nutzen die Ratschen in den Messen selbst zum Leuten oder um den Gongschlag zu ersetzen. Die Orgel verstummt bei uns auch, d.h. alle Lieder werden ohne Begleitung gesungen.
Bei uns wird allerdings dann zu Messen gar nicht geläutet, die Messdiener laufen als Ersatz aber auch nicht durchs Dorf.
Dafür gehen bei uns an Gründonnerstag die Messdiener in kleinen Gruppen mit den Ratschen von Haus zu Haus, tragen ein kleines Sprüchlein vor und sammeln Eier, Geld, Süßigkeiten, was die Leute eben geben wollen. Von dem Geld wird dann einmal im Jahr ein Ausflug für die Messdiener bezahlt
Das Passah wurde immer am 14. Nisan gefeiert, der auf den Tag des Vollmondes fiel, da nach dem jüdischen Kalender jeder Monat (Mondmonat) mit dem Tag begann, an dem die Mondsichel nach dem Neumond zu sehen war. Der 14. des Monats war daher um die Mitte eines Mondmonats. Am Vorabend seines Todes feierte Jesus sein letztes Passah und setzte danach dass Abendmahl ein an Stelle des Passahs. Da nach dem jüdischen Kalender ein Tag vom Abend des einen Tages bis zum Abend des nächsten Tages dauerte, wurde das Abendmahl daher ebenfalls am 14. Nisan gefeiert.
Die Frage ist, ob es nicht einen besonderen Sinn hat, dass der Tag des Todes Jesu als konkretes Datum bekannt wurde bzw. jetzt ist??!! Und damit auch die Frage aufwirft, warum das mit dem Tag seiner Geburt, wie Benjamin schon richtig sagte, nicht so ist....
Also, das mit dem Datum des Osterfestes ist nicht ganz so einfach, wie man meinen möchte. Das liegt unter anderem daran, dass wir 4 Evangelien haben und nicht nur eines. Wenn man Johannes folgt, ist Jesus am Rüsttag das Pessach-Festes gestorben, und zwar nachmittags um 3, als im Tempel die Pessachlämmer geschlachtet wurden (Symbolik!). Das ist tatsächlich der 14. Nissan. Bei den Synoptikern (Markus, Matthäus, Lukas) ist hingegen das letzte Abensmahl ein Pessachmahl und Jesus stirbt somit am Nachmittag des ersten Tags des Pessach-Festes, das ist der 15. Nissan. Einig sind sich die Evangelien nur, dass es ein Freitag war.
Die Christen haben sich lange über den "richtigen" Termin gestritten (und sind sich heute noch nicht wirklich einig). Der 1. Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist dann dabei herausgekommen. Dem jüdischen Kalender wollte man nicht direkt folgen, da man im Christentum in der Antike ziemlich bestrebt war, sich von den Juden abzugrenzen. Mit dem jüdischen Kalender würde es wohl auch noch um einiges komplizierter, da der recht umständlich ist. Die Monate sind, wie Jass richtig sagt, Mondmonate, aber die jüdische Feste haben einen starken Bezug zu landwirtschaftlichen Dingen (Ernte, Aussaat etc.). Da ein Jahr mit 12 Mondmonaten ständig durchs Sonnenjahr wandern würde, gibt es ein kompliziertes System von Schalttagen, -wochen und -monaten, die sicher stellen, dass die Frühlingsmonate immer im Frühling sind usw. Der erste Frühlingsvollmond ist deutlich leichter zu bestimmen.
Und zu Weihnachten: Der Geburtstag Jesu ist uns schlichtweg nicht überliefert. Die ganzen Kindheitsgeschichten der Evangelien sind theologische Deutungen des Lebens Jesu, keine historischen Berichte. Der heutige Weihnachtstermin geht vor allem darauf zurück, dass man heidnische Feste, die in der Zeit stattfinden, mit einem christlichen Überbau versehen wollte statt sie mühsam zu verbieten (was man eh nicht hätte durchsetzen können). So manches am Christentum ist ziemlich profan und pragmatisch, ich hoffe, ich zerstöre hier keine Illusionen.
Mobgundi
12.04.2009, 20:40
Bei uns gibt es das in ähnlicher Form. Auch bei uns "fliegen" in der Zeit die Glocken nach Rom. Die Messdiener nutzen die Ratschen in den Messen selbst zum Leuten oder um den Gongschlag zu ersetzen. Die Orgel verstummt bei uns auch, d.h. alle Lieder werden ohne Begleitung gesungen.
Bei uns wird allerdings dann zu Messen gar nicht geläutet, die Messdiener laufen als Ersatz aber auch nicht durchs Dorf.
genau so ist es hier auch...
@Monika, ich komme aus Sachsen. Vom Osterwasserholen habe ich gestern auch in einer Sendung des MDR gehört. Wahrscheinlich gibt es das auch in Thüringen und in der Oberlausitz.
ich kenn das mit dem osterwasser aus "Krabat". und der spielt ja bekanntlich in der lausitz :-)
vBulletin® v3.7.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.