PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nordkorea - Drohung? Oder Nächster Krieg?


Mario
25.05.2009, 14:55
Nordkorea muss mal wieder provuzieren :evil:

http://www.tagesschau.de/ausland/atomtestnordkorea102.html

Mario
27.05.2009, 12:25
"Mit starken militärischen Mittel"

Pjöngjang droht mit Krieg

Südkoreas angekündigte Teilnahme an einer von den USA angeführten Initiative gegen Massenvernichtungswaffen betrachtet Nordkorea als eine "Kriegserklärung". Auch sieht sich Nordkoreas Militär nicht mehr an das seit 1953 gültige Waffenstillstandsabkommen gebunden.


Nordkorea betrachtet nach eigenen Angaben Südkoreas angekündigte Teilnahme an einer von den USA angeführten Initiative gegen Massenvernichtungswaffen als eine "Kriegserklärung". Nordkorea werde mit "starken militärischen Mitteln" reagieren, falls Südkorea nordkoreanische Schiffe durchsuchen sollte, berichtete die staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur KCNA. Auch sehe sich Nordkoreas Militär nicht mehr an das seit dem Ende des Korea-Kriegs (1950-53) noch gültige Waffenstillstandsabkommen gebunden.

Seit Tagen fordert Nordkorea die Weltöffentlichkeit mit Raketentests heraus. Nach einem zweiten Atomtest, der vom Weltsicherheitsrat einstimmig verurteilt worden war, hatte Nordkorea mehrere Kurzstreckenraketen gestartet. Der Atomtest war vom Weltsicherheitsrat am Montagabend einstimmig verurteilt worden.

Q: N-TV

Mario
27.05.2009, 12:36
Montag 25. Mai : Nordkorea unternimmt einen Unterirdischen Atomtest, feuert 2 Raketen ab.

Dienstag 26. Mai : Nordkorea feuert weitere Kurz & Langstrecken Raketen ab. Nimmt Atomanlage wieder in Betrieb.

Mittwoch 27. Mai : Nordkorea kündigt den seit 1953 gültigen Waffelstillstand und kündigt Südkorea einen Militärschlag an.

Alles nur Drohung? Oder Will der Irre ( Kim Jong II) einen Krieg anzetteln?

danii85
27.05.2009, 13:51
"Mit starken militärischen Mittel"

Pjöngjang droht mit Krieg

Südkoreas angekündigte Teilnahme an einer von den USA angeführten Initiative gegen Massenvernichtungswaffen betrachtet Nordkorea als eine "Kriegserklärung". Auch sieht sich Nordkoreas Militär nicht mehr an das seit 1953 gültige Waffenstillstandsabkommen gebunden.


Nordkorea betrachtet nach eigenen Angaben Südkoreas angekündigte Teilnahme an einer von den USA angeführten Initiative gegen Massenvernichtungswaffen als eine "Kriegserklärung". Nordkorea werde mit "starken militärischen Mitteln" reagieren, falls Südkorea nordkoreanische Schiffe durchsuchen sollte, berichtete die staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur KCNA. Auch sehe sich Nordkoreas Militär nicht mehr an das seit dem Ende des Korea-Kriegs (1950-53) noch gültige Waffenstillstandsabkommen gebunden.

Seit Tagen fordert Nordkorea die Weltöffentlichkeit mit Raketentests heraus. Nach einem zweiten Atomtest, der vom Weltsicherheitsrat einstimmig verurteilt worden war, hatte Nordkorea mehrere Kurzstreckenraketen gestartet. Der Atomtest war vom Weltsicherheitsrat am Montagabend einstimmig verurteilt worden.

Q: N-TV
Muss das denn sein.....:neinnein:

Mario
27.05.2009, 14:25
Man werde "wegen der Verschärfung der Situation" die Überwachung des Nachbarlandes durch Frühwarnsysteme erhöhen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax. "Wegen eines möglichen Atomwaffeneinsatzes" fühle sich Russland zu der Maßnahme im Grenzgebiet zu Nordkorea verpflichtet. Eine Verlegung von schwerer Militärtechnik in den Fernen Osten sei auch eine Option.

Q: ZDF

Mario
27.05.2009, 14:55
Russland schließt Atomkrieg nicht aus

Nach dem Atomtest Nordkoreas spitzt sich der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel dramatisch zu - so dramatisch, dass Russland gar einen Atomwaffeneinsatz für möglich hält.

Die südkoreanische Zeitung "Chosun Ilbo" berichtete unterdessen unter Berufung auf südkoreanische Regierungskreise, aus der nordkoreanischen Wiederaufarbeitungsanlage Yongbyon sei Dampf gekommen. Das Verteidigungsministerium in Seoul und der Geheimdienst des Landes bestätigten die Meldung zunächst nicht. Nordkorea hatte nach der internationalen Kritik am Test einer Langstreckenrakete Anfang April angekündigt, erneut mit der Wiederaufarbeitung in Yongbyon beginnen zu wollen.

Q: N24

Nadl
27.05.2009, 15:40
so langsam bekomm ich schiss... wenn wirklich alle ernst machen haben wir bald ein gewaltiges problem...

danii85
27.05.2009, 16:58
War doch nur wieder mal ne frage der zeit bis die menschheit sich wieder gegenseitig auszulöschen versucht...

*ironie an*
Dabei soll doch i-wann nen Komet die menschheit ausradieren...dazu brauchts keine kometen...das erledigen wir schon selbst.
*ironie aus*

:neinnein::sauer:

Arwen
27.05.2009, 20:00
meiner meinung nach sollte die uno endlich einsehen, dass man mit resulotionen nicht mehr weiter kommt. man muss mit nord-korea in direkte verhandlungen treten, bevor dieser spinner völlig austickt.

Kaethe
28.05.2009, 14:11
Erstens ist das kein næchster Krieg, sondern nur die Fortfuehrung eines ruhenden Krieges zwischen den beiden koreanischen Staaten. Zweitens halte ich Kim Jong Il nicht fuer den Menschen, mit dem man ueberhaupt verhandeln kønnte.

Eine Atombomebe ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe, fragt sich nur, woher dieser Mensch die entsprechenden Mittel bekommen hat, eine zu testen. Ob allerdings ein Atomkrieg daraus resultiert, kann ich nicht einschætzen, weil ich nicht weiss, wie die USA, China und Russland reagieren werden. Ein Waffengleichgewicht wie zwischen Russland und den USA wæhrend des Kalten Kriegs besteht zwischen Nordkorea und den USA nicht.
Ausserdem brauchen wir keine Atombomben, um uns auszuløschen. Wir haben noch andere fiese Waffen.

Mario
29.05.2009, 15:51
Nächste Drohgebärde
Nordkorea testet erneut - Warnung an UN

Erst der Atomtest, dann der Neustart einer Atom-Wiederaufarbeitungsanlage und nun erneut Raketentests - Nordkorea spart nicht mit militärischem Säbelrasseln. Zudem warnte das Regime die UN.

Nordkorea hat nach Angaben südkoreanischer Medien erneut eine Rakete getestet. Die nordkoreanischen Streitkräfte hätten an der Ostküste eine Kurzstreckenrakete abgefeuert, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap.

Zudem will das Land bei einer eventuellen Strafe durch die Vereinten Nationen weitere Maßnahmen zur "Selbstverteidigung" ergreifen. "Sollte der UN-Sicherheitsrat eine weitere Provokation unternehmen, wären für uns weitere Selbstverteidigungsmaßnahmen als Antwort darauf unvermeidlich", hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. "Feindseliges Verhalten" des Rates käme der Aufkündigung des Waffenstillstandsabkommens für die koreanische Halbinsel gleich, wurde ein Sprecher von den staatlichen Medien zitiert.

Q:N24

Mario
30.05.2009, 12:09
USA warnen Nordkorea

Kim lässt Langstreckenrakete aufstellen

Nordkorea bringt offenbar eine weitere Langstreckenrakete in Stellung. Es soll sich um einen Taepodong-2-Flugkörper handeln, der bis in die USA reichen würde. Washington reagiert mit Warnungen.

Nach seinem Atomtest trifft Nordkorea nach südkoreanischen Berichten möglicherweise wieder Vorbereitungen für den Start einer Interkontinentalrakete. Es gebe Anzeichen dafür, dass Nordkorea ein Objekt, dass mit Sicherheit eine Interkontinentalrakete sei, bereits per Güterzug zur Raketenstartanlage Musudan-ri an der Ostküste schaffe, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Bei dem Flugkörper handele es sich vermutlich um eine veränderte Version einer Taepodong-2-Rakete, die theoretisch US-Territorium erreichen kann. Die Startvorbereitungen könnten frühestens in zwei Wochen abgeschlossen sein.

US-Verteidigungsminister Robert Gates warnte das kommunistische Regime in Pjöngjang vor Konsequenzen. Man werde nicht tatenlos zusehen, während Nordkorea sich die Möglichkeit schaffe, "Zerstörungen an jedem Ort in Asien - oder bei uns - anzurichten", sagte Gates bei einer Sicherheitskonferenz in Singapur. Zugleich äußerte er die Befürchtung, dass das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zu einem Rüstungswettlauf in der Region führen könnte.

Q:N24

Der US-Heereschef General George Casey: „Wir können durchaus einen konventionellen Krieg gegen Nordkorea führen!“

danii85
30.05.2009, 13:26
Der US-Heereschef General George Casey: „Wir können durchaus einen konventionellen Krieg gegen Nordkorea führen!“

Muss das denn schon wieder sein? Die sollen lieber erstmal ihre Jungs ausm Irak holen. :donk:

Und hat man denn aus Vietnam nix gelernt? In Asien hat man kein Glück....*Achtung Galgenhumor*

:sauer:

Mario
04.06.2009, 13:05
Grenzverletzung durch Nordkorea.

Ein nordkoreanisches Patrouillenboot ist nach Militärangaben in südkoreanische Gewässer eingedrungen. Das Boot sei jedoch nach einem Warnsignal der südkoreanischen Marine nach etwa einer Stunde wieder über die innerkoreanische Seegrenze im Gelben Meer auf die nordkoreanische Seite zurückgekehrt, teilte ein Sprecher des südkoreanischen Generalstabs

Mario
09.06.2009, 18:44
Zwölf Jahre Haft für US-Journalistinnen

Indes sind in Nordkorea zwei im März an der Grenze zu China festgenommene US-Journalistinnen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil dürfte die wegen des jüngsten Atomwaffentests ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea noch weiter belasten. Das hohe Strafmaß habe wenig Bedeutung, erklärte Professor Kim Yong Hyun von der Dongguk Universität in Seoul. Es sei eine Reaktion auf die Drohungen der USA mit Sanktionen.

Den zwei Amerikanerinnen wurde illegale Einreise und ein nicht näher bezeichnetes "schweres Verbrechen" gegen den kommunistischen Staat vorgeworfen. Die Strafe lautete KCNA zufolge "zwölf Jahre Reform durch Arbeit". Die Formulierung dürfte auf Inhaftierung in einem Arbeitslager hindeuten. Nähere Einzelheiten wurden in der Meldung nicht genannt.

Mario
16.08.2009, 23:24
Kim hat mal wieder einen Anfall ;)

Nordkorea droht USA und Südkorea mit Atomwaffen - Reaktion auf Militärübung

Nordkorea hat am Sonntag den USA und Südkorea mit „vernichtenden” Atomwaffenschlägen gedroht, sollten diese bei ihrem beginnenden Militärmanöver den kommunistischen Staat gefährden. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters.

Damit reagierte die Führung in Pjöngjang auf die am Montag beginnende südkoreanisch-amerikanische Militärübung, die Nordkorea aus Vorbereitung auf eine Invasion auf sein Territorium betrachtet.

fraennie
17.08.2009, 11:48
Aber bisschen was Positives gibts auch:

Nordkorea öffnet Grenze (http://www.sueddeutsche.de/politik/936/484373/text/)

Machthaber Kim Jong Il lenkt ein: Künftig sollen Familien aus Nordkorea ihre Angehörigen aus Südkorea wieder persönlich treffen können. Auch Touristen soll der Grenzübergang gestattet werden.

Sprungbärchen
18.08.2009, 01:29
So lange, wie sein Plan es vorsieht, den Rest der Welt zu narren. Er macht dies doch in gewisser Regelmässigkeit.

Mario
26.03.2010, 18:13
Ein Kriegsschiff der südkoreanischen Marine mit 104 Mann Besatzung an Bord ist am Freitag im Gelben Meer havariert und sinkt. Ob es sich um einen Unfall oder die Folge eines militärischen Zwischenfalls handelt, war nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zunächst unklar. Nach inoffiziellen Berichten soll es zuvor am Heck des Schiffes eine Explosion gegeben haben. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Insel Baengnyeong, die unweit der Grenze zu Nordkorea liegt, berichtete Yonhap unter Berufung auf Behörden. Die Regierung in Seoul berief eine Krisensitzung der mit Sicherheitsfragen betrauten Minister ein.

Mario
26.03.2010, 18:22
Norden und Süden liefern sich Seegefecht

Zwischen Booten aus Südkorea und Nordkorea ist es an der umstrittenen Seegrenze zu einem heftigen Gefecht gekommen. Laut der Agentur Yonhap ist ein Kriegsschiff aus dem Süden mit mehr als 100 Personen an Bord gesunken. Seouls Marine untersucht, ob ein Torpedotreffer die Ursache war.

Seoul - Im Gelben Meer ist laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap ein Kriegsschiff aus Südkorea gesunken. Demnach sind etliche Tote zu befürchten, an Bord sollen mehr als 100 Menschen gewesen sein. Daraufhin eröffnete dem Bericht zufolge ein südkoreanisches Schiff das Feuer auf ein Boot aus dem Norden.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,685895,00.html

Mario
08.06.2010, 15:27
Nordkoreanische Grenzsoldaten haben nach Angaben aus Peking drei Chinesen erschossen. Nach Medienberichten hatten die Nordkoreaner die Chinesen vermutlich für Schmuggler gehalten. Die chinesische Regierung, eine der letzten Verbündeten der Diktatur in Pjöngjang, protestierte offiziell wegen des Zwischenfalls. Den Berichten zufolge eröffneten die Soldaten das Feuer auf ein Schiff, das von Nordkorea zum chinesischen Hafen Dandong unterwegs war. „Mehrere Einwohner von Dandong, die des Grenzübertritts für Handelsaktivitäten verdächtigt wurden, wurden von Grenzposten der Demokratischen Volksrepublik Korea erschossen“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. Details des Vorfalles wurden nicht bekannt. „Der Fall wird noch untersucht“, sagte der Ministeriumssprecher nur. Die Grenze zwischen Nordkorea und China ist mehr als 1400 Kilometer lang. Der Schmuggel zu Land und zu Wasser ist weit verbreitet.

Mario
28.06.2010, 15:37
Mal wieder :)

Nordkorea hat dem Süden und den USA vorgeworfen, die entmilitarisierte Zone zwischen den beiden koreanischen Staaten aufzurüsten, und mit einem Militärschlag gedroht. Die US-Truppen hätten am Samstag schwere Waffen in das Grenzdorf Panmunjom gebracht, meldete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Montag unter Berufung auf das Militär. Wenn sie nicht unverzüglich wieder abtransportiert würden, sei mit „starken militärischen Gegenmaßnahmen“ in der Region zu rechnen. Nordkoreas Heer verfügt über 1,2 Millionen Soldaten und ist damit eines der größten der Welt. Die beiden koreanischen Staaten befinden sich seit dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 formell noch im Kriegszustand. Der Krieg endete mit einem Waffenstillstand, ein Friedensvertrag wurde aber nicht unterzeichnet.

Mario
09.08.2010, 16:02
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehr als hundert Granaten ins Gelbe Meer nahe der umstrittenen Grenze der beiden Länder angefeuert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Seoul feuerten die nordkoreanischen Einheiten rund 110 Granaten ab, die allesamt im Meer auf nordkoreanischer Seite niedergingen. „Unsere Marine wurde in Alarmbereitschaft versetzt, um die Bewegungen der nordkoreanischen Truppen zu verfolgen“, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Mario
16.08.2010, 14:35
80.000 Soldaten proben den Krieg gegen Nordkorea

http://www.welt.de/politik/ausland/article9032255/80-000-Soldaten-proben-den-Krieg-gegen-Nordkorea.html

Mario
29.10.2010, 17:09
Nord- und südkoreanische Soldaten haben sich am Freitag an der schwer bewachten Grenze zwischen den verfeindeten Staaten einen Schusswechsel geliefert. Nordkoreanische Grenzschützer hätten zwei Schüsse auf einen Wachposten im Süden abgegeben, teilte das südkoreanische Militär mit. Das Feuer sei erwidert worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Seoul wurde auf südkoreanischer Seite niemand verletzt. Die Armee sei in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Von Seiten des kommunistischen Nordkorea gab es zunächst keine Stellungnahme. Unklar war auch, warum die Nordkoreaner das Feuer eröffneten.

Mario
23.11.2010, 20:23
Nordkorea hat nach dem Beschuss einer südkoreanischen Insel durch seine Streitkräfte mit weiteren Militärschlägen gegen das Nachbarland gedroht. Die oberste Kommandostelle der Volksarmee beschuldigte Südkorea, das Feuergefecht zwischen den Streitkräften beider Länder vor der Westküste verschuldet zu haben. Südkorea hatte dem kommunistischen Nachbarland zuvor militärische Provokation vorgeworfen.

Mehr als 100 Granaten abgefeuert

Nach südkoreanischen Angaben feuerte Nordkorea mehr als 100 Granaten über dem Gelben Meer in Richtung Südkorea ab. Rund 50 davon seien auf der Insel Yonpyong vor der Westküste eingeschlagen. Zwei Marinesoldaten seien getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden.

"Sollte die südkoreanische Marionettengruppe es wagen, auch nur 0,0001 Millimeter in Nordkoreas Hoheitsgewässer vorzudringen, wird die revolutionäre Streitmacht nicht zögern, weiter gnadenlose militärische Gegenmaßnahmen zu ergreifen", hieß es in der von den staatlichen nordkoreanischen Medien veröffentlichten Erklärung des Truppenkommandos.

N24

Seoul versetzte seine Armee in höchste Alarmbereitschaft. Staatschef Lee Myung Bak berief sein Kabinett und die Sicherheitsberater zu einer Krisensitzung in einem Bunker ein. General Lee Hong Ki warf dem Norden "eine unmenschliche Gräueltat" auf "wehrlose Zivilisten" vor. Präsident Lee Myung Bak nannte den Beschuss von Zivilisten unverzeihlich und drohte dem Norden eine harte Bestrafung bei weiteren Aggressionen an.

N-TV

Mario
24.11.2010, 19:42
Südkorea will Stärke demonstrieren

Nach dem Granatengefecht mit vier Toten zwischen Nord- und Südkorea setzt der Süden auf Abschreckung. Mit Hilfe der USA soll ein Manöver auf See mlitärische Macht demonstrieren.

Nach dem Artillerieangriff Nordkoreas auf eine südkoreanische Insel wollen die USA und Südkorea den Druck auf das kommunistische Land erhöhen und demonstrieren militärische Stärke. Einen Tag nach dem Zwischenfall kündigten beide Seiten ein neues gemeinsames Großmanöver auf See an. Die USA schickten dazu den atombetriebenen Flugzeugträger "USS George Washington" ins Gelbe Meer. Südkorea, das dem Nachbarland schwere Provokation vorwarf, will die unter Beschuss geratene Insel Yonpyong vor der Westküste stärker bewaffnen.

Bei dem Angriff am Dienstag wurden vier Menschen getötet. Es war einer der schwersten Zwischenfälle seit dem Koreakrieg (1950-1953). Nach jüngsten Angaben des Generalstabs in Seoul feuerte Nordkorea mehr als 170 Granaten ab. Davon seien 80 auf der nahe der Seegrenze liegenden Insel eingeschlagen. Südkorea habe das Feuer mit 80 Schüssen erwidert. Das Gefecht dauerte danach rund eine Stunde. Zwölf Militäreinrichtungen und 18 zivile Gebäude wurden nach offiziellen Angaben zerstört oder zum Teil beschädigt.


N24

Mario
25.11.2010, 13:31
Es ist ein beängstigendes Säbelrasseln!

„Nordkorea wird, ohne zu zögern, eine zweite oder sogar eine dritte Runde von Anschlägen starten, sollten die Kriegstreiber in Südkorea erneut rücksichtslos provozieren”, zitierte die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA aus einer Mitteilung des Militärs in Pjöngjang.

Fakt ist: Auf Unterstützung seines Partnerlandes China kann sich Nordkorea jetzt nicht mehr verlassen.

Sensation in Peking: China stellt sich nicht mehr vorbehaltlos hinter seinen Verbündeten. Anstatt das gemeinsame Militärmanöver von den USA und Südkorea zu verurteilen, verliert das chinesische Außenministerium bei seiner regulären Pressekonferenz heute in Peking kein Wort über den Flugzeugträger, sondern erklärt: „Wir hoffen, dass alle Seiten mehr zu Frieden und Stabilität in der Region beitragen.“

Bestätigt wurde außerdem die Nachricht, dass der chinesische Außenminister eine geplante Reise nach Pjöngjang jetzt nicht mehr antreten werde. „Aus Termingründen“, wie das Außenministerium betonte. Da hatte sich der Irre aus Pjöngjang wohl mehr Unterstützung erwartet.

bild.de

Mario
25.11.2010, 14:32
Nach dem Artillerieangriff Nordkoreas ist der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young zurückgetreten. Präsident Lee Myung Bak habe das Rücktrittsgesuch Kims angenommen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Präsidialamt in Seoul. Der Schritt erfolgte inmitten zunehmender Kritik an der Reaktion des südkoreanischen Militärs auf den Granatenbeschuss der Insel Yonpyong im Gelben Meer am Dienstag. Unter anderem hatten Abgeordnete der Militärführung vorgeworfen, zu spät und zu lasch reagiert zu haben. Bei dem Zwischenfall waren vier Menschen getötet worden, darunter auch zwei Zivilisten. Das südkoreanische Militär hatte nach eigenen Angaben das Feuer aus Nordkorea erwidert.

Mario
25.11.2010, 15:11
Militärpräsenz verstärkt

Südkorea hat eine Verstärkung seiner Militärpräsenz auf fünf Inseln entlang der Grenze zum Norden angekündigt. Das Militär wolle seine "eher passive" Haltung aufgeben und einen "Paradigmenwechsel" herbeiführen, sagte ein Sprecher von Präsident Lee in Seoul, ohne nähere Einzelheiten zu nennen.

Zugleich machten Südkorea und die USA deutlich, dass sie ungeachtet der Drohungen aus Nordkorea an ihren Plänen für ein viertägiges Seemanöver festhalten, das am Sonntag beginnen soll. Die Vereinigten Staaten schickten den atombetriebenen Flugzeugträger "USS George Washington" ins Gelbe Meer.

ARD

Mario
26.11.2010, 13:29
Nordkorea: Wir stehen am „Rande eines Krieges“

Artillerie-Feuer nahe der Grenze

Die Lage spitzt sich weiter zu!
Nahe der Grenze von Nord- und Südkorea sind am Morgen erneut Artillerie-Geschosse abfeuert worden.

Dem südkoreanischem Militär zufolge gingen keine Geschosse auf eigenem Gebiet nieder. Das Artilleriefeuer sei offenbar aus dem Gebiet des kommunistischen Landes gekommen. Ein Augenzeuge berichtete, er habe Schüsse nahe Yeonpyeong gehört.

Bild

Mario
27.11.2010, 13:18
Südkorea droht mit Rache

Die südkoreanische Armee droht Nordkorea mit "tausendfacher" Vergeltung für den Angriff auf eine südkoreanische Insel. Auch der neue Verteidigungsminister kündigt ein hartes Vorgehen an. Medien zufolge plant die Regierung in Seoul eine Aufstockung der Verteidigungsausgaben.

Auch mehrere Tage nach dem nordkoreanischen Beschuss einer südkoreanischen Insel ist keine Entspannung der Lage in Sicht. Die südkoreanischen Streitkräfte drohten mit Vergeltung für die beiden Soldaten, die neben zwei Zivilisten am Dienstag getötet wurden.

Bei einer Trauerfeier für die beiden getöteten Soldaten kündigte der Kommandeur der Marineinfanterie, Yoo Nak Joon, Vergeltung an. "Wir werden es Nordkorea hundertfach und tausendfach zurückzahlen, weil sie unsere Soldaten getötet und verwundet haben", sagte Yoo in einer Gedenkrede. Alle Marineinfanteristen würden den Tod der beiden um jeden Preis rächen. "Wir werden uns mit all unserer Wut und all unserem Hass bei Nordkorea rächen."

N-TV

Mario
28.11.2010, 11:43
Norden droht mit "Gegenangriff ohne Gnade"

Während die US-Streitkräfte und Südkora wie angekündigt am Morgen eine gemeinsame Operation im Gelben Meer begonnen haben, rüstet Nordkorea weiter auf: Pjöngjang hat an der umstrittenen Seegrenze weitere Raketen installiert und warnt wortgewaltig. Die Situation scheint festgefahren.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verschärfen sich weiter: Südkoreanische Medien berichteten, Nordkorea habe nahe der umstrittenen Seegrenze an der Westküste weitere Raketen aufgestellt. Damit reagiert das Kim-Regime offenbar auf ein gemeinsames Seemanöver von US-Streitkräften und Südkorea an diesem Sonntag. Man stelle sich auf "weitere Provokationen" des Nachbarlandes ein, hieß es aus Seoul.

Pjöngjang (http://www.sueddeutsche.de/thema/Pj%C3%B6ngjang) droht derweil über seine staatliche Medien erneut mit Militärschlägen, sollte die Grenze zu seinen Gewässern verletzt werden. Nordkorea werde "auch in der Zukunft beim geringsten Versuch eines Eindringens in seine Gewässer einen militärischen Gegenangriff ohne Gnade unternehmen", zitierte die Zeitung der Kommunistischen Partei aus einer Regierungserklärung. Seoul werden darin "Provokationen" im Rahmen "ihres brutalen Vereidigungsprogramms der nördlichen Grenzlinie" vorgeworfen.

süddeutsche

Mario
28.11.2010, 17:54
Nordkorea macht Raketen feuerbereit

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist an einem kritischen Punkt. Nordkorea soll wegen eines Seemanövers der USA und Südkoreas Raketen in Startposition gebracht haben. Neben Boden-Schiffraketen mit Reichweiten von über 90 Kilometern sollen auch Boden-Luftraketen vom Typ SA-2 mit einer Reichweite von bis zu 30 Kilometern an der Westküste startbereit gemacht worden sein. Nordkorea habe seine Feuerkraft an der Küste deutlich verstärkt.

welt.de

Mario
19.12.2010, 21:10
Nordkorea holt die Kampfjets raus

Nachdem Südkorea Schießübungen an der Westküste des Landes angekündigt hatte, versetzt Nordkorea seine Artillerie in erhöhte Alarmbereitschaft.

Mehrere Kampfjets sollen sogar schon aus dem Hangar geholt worden sein!

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/19/nordkorea-holt-die-kampfjets-raus-neues-saebelrasseln/am-gelben-meer-sondersitzung-im-un-sicherheitsrat.html