Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : good-bye Deutschland?
Da wir ja neulich in Unohs Fred - wenn auch nebenbei - über das Auswandern gesprochen haben, dachte ich mal, ich mache einen "ordentlichen Fred" auf.
Einige (so wie ich z. B. auch) leben ja nicht in Deutschland und andere würden gerne weg. Mich würde mal interessieren bei denen, die gegangen sind, warum und natürlich auch warum weg bei denen, die noch in D leben.
Also los :)
Da wir ja neulich in Unohs Fred - wenn auch nebenbei - über das Auswandern gesprochen haben, dachte ich mal, ich mache einen "ordentlichen Fred" auf.
Einige (so wie ich z. B. auch) leben ja nicht in Deutschland und andere würden gerne weg. Mich würde mal interessieren bei denen, die gegangen sind, warum und natürlich auch warum weg bei denen, die noch in D leben.
Also los :)
Sehr schöner Thread. bei mir ist es natürlich Finnland, aber das wissen natürlich alle ^^
Ich kopiere nochmal meine Beweggründe dafür hierrein :D
Weil ich dieses Land liebe! Alles fing 1998 an, als der gute Mika Häkkinen zum ersten Mal Formel 1 Weltmeister wurde. Dann interessierte ich mich auch für Wintersport und verfolgte die Leistungen der Finnen sehr aufmerksam. Sie waren mir alle sympathisch! Einfach totale Gegenstücke zu den etwas überheblich wirkenden deutschen Sportlern (Schumi, Hannawald...)
Naja, 2000 war ich dann in Bulgarien und lernte dort die ersten Finnen kennen und sie waren super. Soviel Spaß hatte ich ja noch nie ^^ Ich mag dieses Völkchen einfach ^^ Dann habe ich Jenni im Internet kennengelernt, eine bis heute gute Freundin. 2005 lud sie mich spontan zu sich und ihren Eltern nach Hause ein... obwohl wir uns nur übers Netz kannten ^^
Hallo? Wer lässt einen wildfremden Typen in seinem haus pennen? Ich war sehr überrascht, allerdings angenehm :D Ja und der Urlaub war toll, ihre Geschwister und Eltern sind einfach großartig und soooo freundlich. Das habe ich vorher noch nie erlebt. Der Papa kam abends zu mir an den Tisch, gab mir ein Bier und wir haben angestoßen :D Feinstes Koff haben wir getrunken. Dann waren wir zu Juhannus (Mittsommer) und da haben wir viel gefeiert. Da kam ein besoffener Finne zu mir und plapperte, dass Jürgen Klinsmann der beste Fußballspieler aller zeiten war. ich lachte und hielt mit Jari Litmanen dagegen ^^ Ja leider konnte ich nur eine Woche bleiben, danach musste ich nach Deutschland zurück. Während des Fluges vergoss ich Tränen, ich wollte nicht nach Deutschland zurück...
Glücklicherweise konnte ich 2006 wieder zu meiner netten Familie. Diesmal sogar für 2 Wochen^^ Wir besuchten Helsinki und Suomenlinna, waren in Lahti auf der großen Schanze, und wir grillten jeden Abend, da wir immer 25° Und mehr hatten ^^
Da lernte ich auch Juha kennen, den freund von jenni, echt toller Mensch, Drummer einer Metal-Band :D Haben dann bisschen Musik gemacht, bisschen growlen kann ich ja auch xD Mit ihm war ich dann auch in der Sauna und wir tranken Bier... danach rannten wir nackig hinaus und sprangen in den Waldsee... meine Güte war das geil! (Sorry für die Wortwahl)
Mutti hat diesmal Poronkäristys (Geschnetzeltes Rentierfleisch mit Kartoffelpüree und Preisselbeeren) gemacht... war das köstlich!
Am letzten Tag waren wir noch zur Konfirmation der zweitjüngsten Tochter und dann musste ich mich verabschieden. Meine Gastmutter umarmte mich und sagte leise " I will miss you, my little boy" und eine Träne lief ihr übers Gesicht. Diesen Moment werde ich nie vergessen, das hat mich so berührt. auch Papa, Juha, Jenni, Elli, Timo, Anna und Viivi waren sehr emotional angetan... Im Flugzeug konnte ich mich dann nicht mehr zurückhalten und alle Dämme brachen...
Mir ist es egal, ob nun einigen denken, ich sei ein Weichei, da ich als Mann geweint habe... ich steh dazu... ich kam wieder zurück nach Deutschland, aber mein herz habe ich in Finnland gelassen...
Die letzten Jahre waren ruhig... ich habe noch immer Kontakt zu Jenni und Juha und bin für 2011 zu ihrer Hochzeit eingeladen... wird wohl meine erste sein...
Jetzt studiere ich es, lerne neue Finnen kennen... und noch nicht ein komischer kauz war dabei... es ist einfach toll... ich will dahin...
Warum bin ich aus D weg? Ich wollte immer für einige Zeit im Ausland studieren. Da Erasmussemester in Jura für das Studium an sich nicht so sinnvoll sind und oft eher als Partysemester laufen, hab ich mich dazu entschieden hier einen LLM (Master of Laws) zu machen. Der LLM dient dazu, meine 'Spezialisierung' zu vertiefen. Es gibt zwar auch Programme in D, aber einige Unis nehmen für den LLM sehr viel Geld, bei anderen landet man ein halbes Jahr im Ausland. Da einige der Partnerunis sowieso ein entsprechendes Programm anbieten, hab ich mir überlegt, dann auch gleich ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen.
Nachdem ich mich informiert habe, wo ich das studieren kann, was ich will, kamen letztendlich nur 3 Unis in Frage, ich hab mich dann nur an einer beworben und bin da auch genommen worden.
Ob ich wieder zurück nach D gehe, weiß ich noch nicht. Das hängt vor allem davon ab, wo ich einen Job bekomme.
bei mir wars ähnlich. Ich wollte eben eine zeitlang im Ausland leben und arbeiten. Wo, war mir eigentlich relativ wurscht solange das Land selbst sicher ist und n gescheiter Flughafen in der Nähe. Geworden ists dann die Schweiz. Kehre ich nach Deutschland zurück? Sicher, aber so schnell noch nicht. Ich habe grosse Lust, nach der "Station Schweiz" noch ein anderes Land dran zu hängen und dann erst wieder zurück zu kehren.
Ich werde mein frau sagen das hier auch einmal etwas schreiben soll...:)
Aha, ein eigener Thread für Leute im Exil ;) Danke für die Benachrichtigung, sen!
Also ich lebe seit etwas über 2 Jahren in Finnland. Ich hatte mir auch schon während des Studiums überlegt das ich unbedingt mal im Ausland leben möchte, allein weil ich das für meine persönliche Entwicklung sinnvoll fande (und nebenbei ist so ein Auslandsaufenthalt ja immer ein Plus für den Lebenslauf :D:). Während des Studiums hat es leider nicht geklappt weil unser Fachbereich nur Kontakte mit einer franz. Partneruni hatte und ich kann kaum Französisch :rolleyes: Etwas anderes als Erasmus hab ich mich aber aus finanziellen Gründen nicht getraut (im nachhinein muss ich sagen ich hätte mich vielleicht mehr um Stipendien etc. bemühen sollen... kann das nur jedem Studenten empfehlen!!! Es gibt so einige Möglichkeiten während des Studiums ins Ausland zu kommen ...)
Also hab ich mich nach dem Abschluss nach Jobs im Ausland umgeschaut und wusste nicht so recht ... erst dachte ich GB wäre cool aber irgendwie habe ich dort keinen Job gefunden der mich vom Hocker gerissen hätte... da ich Finnland bzw. Nordeuropa auch schon immer zugetan war hab ich auch dort geguckt und es schliesslich sogar geschaffft eine Bewerbung zu schreiben :D: War auch gleich erfolgreich und ich bin also hierher gezogen. Innerhalb der EU bzw. speziell nach Finnland ist es echt kinderleicht umzuziehen und daher kaum ein Risiko. Ich finde ich habe mich sehr schnell, eingelebt und fühle mich hier auch sehr wohl. Klar gibt es einige Sachen die mich immer wieder zur Weissglut treiben und ich am liebsten wieder direkt nach Deutschland will - die meisten Sachen haben mit meinem Pferd zu tun, das vor knapp einem Jahr auch ausgewandert ist nach Finnland :D: Pferdehaltung gefällt mir im allgemeinen in Deutschland doch besser .... Ansonsten glaube ich das Fin und D sich einfach so ähnlich sind das es kaum einen "Kulturschock" geben kann. Ich muss allerdings sagen das die meisten Deutschen die ich hier kenne sich nicht so sehr wohlfühlen und lieber wieder fort möchten - keine Ahnung, wieso! Wird viel gemotzt über die Finnen an sich, das Gesundheitssystem, die Behörden, das Essen etc. .... versteh ich oft nicht so ganz. Ich weiss noch nicht ob und wann ich hier wieder weg gehe. Liegt natürlich auch stark am Job! Prinzipiell würde ich immer noch gerne mal eine zeitlang in GB wohnen, vielleicht ist das die nächste Station. Mein Freund, der mit mir in Finnland lebt (und es auch ganz ok findet :)) würde wohl auch gerne dorthin. Aber mic treibt hier auch nichts weg. Zurück nach Deutschland? Wenn dann wegen der Pferde :) Ansonsten finde ich Deutschland nicht schlecht, aber im Moment möchte ich dorthin nicht zurück. Hat noch etwas Zeit...
Sen, ich hatte auch mal überlegt in die Schweiz zu gehen (Basel, weil es dort viele Jobs gäbe). Hab mich dann wegen der Sprache dagegen entschieden :D: Wie ist es denn so ind er Schweiz als Deutsch? Hab gehört das Schweizer Deutsche i.A. nicht so mögen ... hast du damit Erfahrungen gemacht?
na, die Deutschen mögen die Schweizer tendenziell ebenso wenig wie umgekehrt ;) Nein, im Ernst: ich denke das ist ein klassischer Fall von Idioten gibts überall. Hier heissen die Idioten halt SVP (Partei) oder Blick (Blöd der Schweiz). Die machen natürlich gern schon mal "Stimmung". Man darf natürlich nicht vergessen, dass hier im Laufe von 2 - 3 Jahren etliche Deutsche hingezogen sind natürlich alle in die Grossräume Zug und Zürich. Da kann ich es verstehen, wenn es Schweizer irritierend finden "nur" noch Hochdeutsch zu hören, wenn sie einkaufen gehen. Deutschfeindliche Bemerkungen habe ich selbst nie gehört. Alllerdings sind die Schweizer dazu auch zu höflich. Man denkt sich lieber seinen Teil. Etwas, was ich mir übrigens hier sehr gut abgeschaut habe. Ich kommentiere nämlich vieles auch gar nicht mehr erst.
Sprache fand ich gar nicht schwierig. Ich habe "Züritütsch" von Tag 1 verstanden, begehe aber häufig noch den strategischen Fehler Leute nicht drauf hinzuweisen, dass ich es verstehe. Aber für mich ist es eben normal Hochdeutsch UND "Züritüsch" zu hören.
Zugegebenermassen habe ich Tage, wo ich hier echt alles scheisse finde und Tage, wo alles gut ist. Und eben alles dazwischen. Aber ich denke, das geht jedem im Ausland so.
P.S. übrigens habe ich neulich auf die Frage was ich "Deutsches" vermisse mit Currywurst geantwortet... ;) Oh ja, und meine Döner-Pizza-Bude in meinem Heimatort, wo man IMMER einen kannte, wenn man hinging...
Was vermisst ihr?
Ah, und konntet ihr vorher Norwegisch bzw. Finnisch?
Was ich vermisse ist deutsches Brot und meinen heimischen Markt. Manchmal die deutschen Preise für Alkohol, Milchprodukte und Fleisch.
Ich kenne auch Deutsche, die nur meckern. Im Winter sei es zu dunkel und im Sommer zu hell. Es regne zu viel. Und Alkoholverkaufszeiten seien eine Zumutung. Ein Österreicher hat 'seine' Sprache vermisst. Ein Bahamian findet es ganz schrecklich hier, weil die Leute zu zurückgezogen seien, nichts los sei und er ständig irgendwelche Probleme mit dem StudentHousing hat.
Ein bisschen Norwegisch konnte ich vorher schon, aber nicht viel und das Hörverständnis war gar nicht vorhanden. Es reichte, um Texte sinnentnehmend zu lesen. Nur mit Englisch kommt man in Norwegen allerdings auch sehr gut durch. Das Hörverständnis hat sich bei mir von allein entwickelt, der Kurs an der Uni hat mir aber sehr geholfen, das lose Wissen im Kopf zu kanalisieren.
Vermissen tue ich einiges: deutsche Brötchen, Dönerbuden, meinen Friseur :), DM-Drogerien, Eiscafes, deutsche Apotheken :D: (hier kann man fast nix rezepfrei kaufen :mad1:), dann in Bezug auf mein Pferd die Dichte an guten Ställen, Reitunterricht, Tierärzten, Hufschmieden .... ist hier alles etwas schwieriger! Ausserdem vermisse ich Bio - Produkte, habe ich in Deutschland oft gekauft, der gemeine Finne kauft aber kein Bio bzw. "Bio" sind hier die "kotimainen" (= einheimische) Produkte :rolleyes::rolleyes: Und natuerlich vermisse ich auch, wie kaethe, die deutschen Preise :D: Obwohl die Norweger da ja noch schlimmer dran sind als die Finnen! Hier gibt es immerhin einige Geschäfte (Lidl, hihi...) wo man guenstig Bier kaufen kann und auch ein paar Kneipen die bezahlbar sind. Will mal nicht meckern wollen, schliesslich bekomm ich hier wesentlich mehr Lohn als ich in Deutschland bekommen wuerde :)
Finnisch konnte ich fast kein Wort als ich hergekommen bin, nur bitte, danke, ja, nein usw. ... und werde es wohl auch nie lernen ....ist doch nicht so einfach! Fuer den "Alltagsgebrauch" kann ich schon etwas finnisch, aber Konversation fällt mir doch schwer. Hier ist man auch nicht gezungen zu lernen weil alle gut englisch können, oder auch Deutsch.
Hmm, auswandern beschäftigt mich zur zeit irgendwie mehr als früher. Ich wollte nie n Auslandssemester machen, dachte immer, n halbes Jahr weg von Familie und Freunden ist nichts für mich. Aber in letzter zeit denke ich vermehrt über Norwegen nach, momentan ist es eh kein Thema, weil ich wegen Ausbildung noch 2,5 Jahre hierbleiben "muss", aber danach werd ich jedenfalls mal schauen, wie es arbeitsmäßig in Norwegen aussieht.
Ich kenn Norwegen nur von diversen Urlauben, aber es reicht, um mich in das Land verliebt zu haben, ich kann nicht mal genau erklären warum, es ist einfach so.
Mir ist klar, dass im Alltag da nicht alles so toll ist wie im Urlaub, aber damit kann ich leben, in Deutschland ist ja auch nicht alles toll.
Würde allerdings nur gehen, wenn ich wirklich nen job da habe, auswandern ohne irgendwas in der Hand zu haben, käme für mich definitiv nicht in Frage
das würde ich eh jedem empfehlen, sich ERST um einen Job zu kümmern und DANN auswandern. Ich bekomm immer die Krise, wenn ich auf Vox dann mal wirklich "goodbye Deutschland" sehe. Die sind ja teilweise dermassen von verplant...
Ich finde es witzig, dass wir dieselben Dinge vermissen. dm sollte übrigens dringend mal den Schweizer Markteintritt machen :) Bzgl. Lebensmittel ist es bei mir genau andersrum. Ich hab früher eigentlich nie Bio gekauft (überteuert und sah nicht immer "lecker" aus) und jetzt habe ich fast nur noch Bioprodukte daheim. Fleischpreise sind - finde ich - hier unverschämt hoch. Da kann man mir 3x mit Qualität argumentieren. Hier gibts aber wenigstens Aldi und inzwischen auch Lidl. Auswärts essen ist auch teuer. Ich denke mal, dass ist aber in FIN und NOR nicht anders.
Frisör war bei mir auch so ein Thema. Ich hab drei probiert bevor ich an meine jetzige Coiffeuse (Schweiz, gell :) ) kam und mit der bin ich happy.
Ja, Deutsche vermissen doch immer die selben Dinge :hihi: DM gibt es nicht in der Schweiz? Dachte die wären dort auch vertreten. Vielelicht kommt es ja nocht. Hier in den Norden werden die garantiert net kommen , fuer die par Leutchen :mad1: Naja, ich mache immer einen Grosseinkauf wenn ich in Deutschland bin. Besonders auch Badezusätze, weil Finnen ja i.A. keien Badewannen haben (miene Wohnung hat aber eine :D:). Das bringt mich auf einen weiteren Punkt dre mich stört: Es ist schwierig eine schöne bezahlbare grössere Wohnung zu finden, weil man hier doch gerne doofe Plattenbauten hat :mad1: Wenn man eine Wohnung kaufen möchte findet man viel schönere, aber Mietwohnungen sind doch schwer zu kriegen. Also mich stört die Wohnsituation etwas.
Wie ist das denn in der Schweiz, sen, die sind doch auch als seeehr teuer bekannt. Gleich sich das voll durch den Lohn aus?
Um nochmal auf die Sprche zurueckzukommen: ich kenn nen schweizer hier, der so net Schweizerdeutsch spricht dass ich immer froh bin wenn er englisch sprich das versteh ich dann wenigstens :hihi: (er sprich aber auch immer schnell und leisen...)
Beim Friseur hab ich letztens 42 Euro fuer prinzipiell nur Spitzenschneiden bezahlt (ungefragt wurden mir komische Mittelchen ins Haar gesprueht und ne komische Föhnfrisur verpasst...). Schnitt war ok aber net berauschend! In Deutschland zahl ich 15 .... mit waschen aber selber föhnen, dafuer aber nen schönen Schnitt!
Ich dachte eben, was mir fehlen würde, wären meine Ärzte, grad mein zahnarzt. Hab so komplizierte zähne, da würd ich ungern nen neuen Arzt dran lassen, erst recht, wenn ich ihm auf englisch klar machen müsste, was los ist
Mario wird wohl in Deutschland bleiben, auch wenn er Neuseeland ganz toll findet ;)
Mieten sind im Grossraum ZH schon teuer, ja. Dagegen ist München günstig... Aber woanders hinziehen mag ich auch nicht. Ich arbeite zwar im Kanton St. Gallen, aber hier hinziehen in die Nähe des Büros? Nee! Da fahr ich lieber länger! Löhne sind höher, Steuern niedriger. Aber das kann sich durch Miete und Lebensmittel wieder auffressen.
Hübsch bauen können die hier aber auch nicht, es sei denn man hat das Glück irgendwo in einem alten Haus zu wohnen. Ansonsten viel Liegenschaften, die schon mal hübschhässlich sind (so wie meine, es geht aber wesentlich schlimmer!). Aber das ist nun mal so mit den Kleinstädten im Einzugsgebiet einer Grossstadt.
Ah, was ich noch vermisse, ist das - ich nenne es mal rheinisch Beisammensein. In Düsseldorf gehst du aus und am Ende kennst du 10 neue Leute. In ZH ist das etwas anstrengender, weil die Leute nicht so aufeinander zugehen und nicht einfach jeder mit jedem spricht.
Den Frisör hab ich hier bisher vermieden, weil sich das mit einem Studentenbudget doch sehr beißt. Ich war dann immer bei meinen Besuchen in Deutschland beim Frisör, so zu Ostern und zu Weihnachten. Was ich so gehört habe, hat meinem Portemoinee aber schon von Hören weh getan.
Mieten sind leider auch hoch bzw. Wohnungen/Häuser werden oft gekauft und auch in Oslo sind die teuer. Es gibt einige hübsche Ecken in Oslo und einige häßliche Ecken. Im Moment wohn ich im Studiheim, das geht, ist aber verglichen mit D ist das auch teuer.
Dinge, die ich hier günstig finde: Zugtickets, Sport, zumindest als Studentin und Bücher im Bücherschlussverkauf.
oh ja, Bücher im Ausverkauf sind geil. Muss heute auch nochmal rasch stöbern, weil fürs Wochenend ist 17 Grad mit Regen angesagt :S
Was hier teuer ist und ich finde es ehrlich gesagt gut: Fertiggerichte. Da kommst du mit selbst lecker was kochen wesentlich besser weg. Das einzige, was ich noch fertig kaufe ist Brot (und irgendwann sehe ich mich das auch wieder selbst backen - ganz wie zu Studentenzeiten ;) )
Ah, was ich noch vermisse, ist das - ich nenne es mal rheinisch Beisammensein. In Düsseldorf gehst du aus und am Ende kennst du 10 neue Leute. In ZH ist das etwas anstrengender, weil die Leute nicht so aufeinander zugehen und nicht einfach jeder mit jedem spricht.
So was kann man in Finnland machen - wenn ein gewisser Alkoholspiegel erreicht ist :D: Nur kennen dich die Leute am nächsten Tag nicht mehr, haha. Typisch finnisch, du triffst Leute mit denen du dich auf ner Party super unterhalten hast tagsueber wieder und sie schleichen grusslos mit gesengtem Blick an dir vorbei .... mittlerweile kann ich drueber lachen, sind ja natuerlich auch nicht alle so.
Ich glaube, optimal wäre es in der Schweiz zu arbeiten und in Deutschland zu wohnen, machen ja auch so einige, vielleicht ein Grund weswegen Schweizer genervt sind von den Deutschen?! ;)
Kaethe, mit den Friseubesuchen mache ich es wenn es geht so wie du, war vor kurzem erst wieder beim Kopfsalat - Friseur in der Aasee - mensa :D:
Ui, wo ihr grad von Buechern sprecht: Buecherläden fehlen mir hier!! Hier gibt es natuerlich welche, aber die verkaufen natuerlich weitgehend finnsiche oder, noch schlimmer, schwedische Buecher :D: Dabei gehe ich soooo gerne in Buchläden stöbern ....
ja, aber Grenzgängerstatus gibts auch nicht für jeden ;)
schwedische Bücher fänd ich nicht so schlimm. Das Niveau Kinderbücher könnte ich ja noch verstehen. Aber gibt es denn keine Läden, die auch englische Bücher führen? Das ist das Schöne hier, englische Bücher an jeder Ecke. Okay, jeder 2. :)
ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, dauerhaft auszuwandern. dafür fühle ich mich in deutschland einfach viel zu wohl. hab deutschland in den letzten jahren sehr schätzen und lieben gelernt.... wobei sich das eigentlich mehr auf münchen bezieht, denn ich könnte mir nicht vorstellen in einer anderen deutschen stadt zu leben.
allerdings würde ich gerne für 1-2 jahre in england leben. kommt zeit, kommt rat - bin ja erst anfang 20, vielleicht ergibt sich irgendwann mal was. ein paar jahre im ausland haben vermutlich noch niemandem geschadet und sind sicherlich eine erfahrung wert.
Die Überlegung, Deutschland für eine Zeit zu verlassen, hängt bei mir vor allem mit Jobaussichten zusammen. Als deutsche Juristin macht es am meisten Sinn in Deutschland zu arbeiten. Der Markt war vorher schon schlecht, aber dank der Finanzkrise schaut es jetzt noch schlechter aus. Ich muss noch mal mit Kollegen telefonieren, wie es gerade ausschaut, aber eine Jobgarantie gibt es leider nicht.
Die Geschichte mit dem Kennenlernen im betrunkenen Zustand hab ich auch schon von Norwegern gehört. Seitdem ich norwegisch spreche, geht das Kennenlernen aber auch ohne Alkohol. Aber das hängt auch stark von der Person selbst ab.
Inzwischen kann ich auch normale norwegische Bücher lesen. In ein dänisches Fachbuch hab ich auch schon reingeguckt und einiges verstanden. Insofern bin ich mit meinen erworbenen Sprachkenntnisse äußerst zufrieden. Aber das hängt vor allem damit zusammen, dass norwegisch mit Englisch und Holländisch sehr verwandt ist und es dann sehr einfach ist, Norwegisch zu lernen. Mit Finnisch hätte ich wesentlich mehr Probleme, weil man da nicht so einfach Wörter ableiten kann.
Hm, im Kopfsalat war ich noch nicht. Ich bin jetzt ein paar Mal bei Junge Köpfe gewesen und mit denen bin ich ganz zufrieden.
Ich werde nächstes Jahr für mind. ein Jahr nach Schottland verschwinden... im April läuft mein Vertrag aus und ich will diese Chance nutzen und in meinem Traumland endlich genug Zeit verbringen. Momentan wird gespart, dass ich auch mal ein-zwei Monate ohne einen Job über die Runden kommen "könnte" aber das sollte eine Ausnahme sein. Da ich einige Monate in Edinburgh, dann einige Monate in Inverness und dann noch etwas Zeit auf Skye leben möchte, muß ich mich flexibel geben, was das Arbeiten betrifft. Das Teuerste wird sowieso die Krankenversicherung werden... mal schaun, was mein Chef sagt, wenn er mich zwecks Vertragverlängerung dann irgendwann mal zur Seite nimmt ;) vielleicht hab ich ja Glück und ich bin so unentbehrlich geworden, dass mir ein SabbatJahr angeboten wird... wenn nicht, finde ich in meiner Branche bestimmt wieder etwas, Kleidung brauchen die Leute immer. :hihi:
Ganz Auswandern? Dazu hänge ich zu sehr an Bayern und vor allem meiner Familie... wobei meine Eltern sich stellenweise auch schon ausmalen, wie nett es doch wäre ein Guesthouse in den Highlands zu haben und dort Leute zu beherbergen *g*
für immer auswandern würden wir glaube ich nicht, ich hänge sehr an meiner familie (wobei meine eltern auch schon ständig davon reden, in china eine bäckerei aufzumachen *gg*), aber mal für ein oder zwei jahre wäre schon interessant, darüber haben wir schon oft geredet. an erster stelle würde finnland stehen (bisher), weil wir da relativ gute jobchancen hätten (die deutschen kindergärten in helsinki zB suchen immer kräfte aus deutschland und porsche hat sich in helsinki ja auch erweitert). wir haben hier in wolfenbüttel unser eigenes haus, von daher wäre es "einfach", wir lassen hier einfach alles, wie es ist und nehmen nur die wichtigsten sachen mit (dann können wir jederzeit zurück und müssten nicht alles aufgeben hier). jetzt waren wir allerdings auf teneriffa und dort hat es uns auch sehr gut gefallen, vor allem die total günstigen unterhaltskosten (gerade im gegensatz zu finnland), zB benzin kostet da 0,70 € und im supermarkt haben wir auch immer erstaunlich wenig bezahlt. die wohnungen, die wir uns an den aushängen angeschaut haben, sind günstig und wenn man glück hat, ist sogar ein pool dabei. wie es da mit jobs aussieht wissen wir nun nicht, aber da würden wir uns, wie alle "vernünftigen" menschen natürlich im vorfeld erkunden ;) das einzige, was mich dort stört ist die ewige sonne *gg* im sommer ist es dort fast unterträglich heiß, aber alle wohnungen, die wir dort gesehen haben, haben immerhin eine klimaanlage ;)
nunja, mal schauen, was die zeit bringt....eine erfahrung wäre es auf alle fälle wert und es sieht immer gut auf dem lebenslauf aus ;) aber mein mann und ich haben hier in deutschland total sichere jobs, von daher müssten wir uns das ganz genau überlegen
vor allem die total günstigen unterhaltskosten (gerade im gegensatz zu finnland), zB benzin kostet da 0,70 € und im supermarkt haben wir auch immer erstaunlich wenig bezahlt.
Denk aber dran Leikki, sobald die Unterhaltskosten in nem Land geringer sind, verdient man auch meist weniger als in Deutschland, und schon kommt`s wieder auf das selbe raus.
ich begebe mich in 2 Wochen auch ins Exil - Erstmal für ein Jahr, aber in meinem Alter ist das schon eine ziemlich lange Zeit. Wo ich danach studiere, wird sich zeigen!
Also ich mache jetzt ein gesamtes Jahr Au Pair in Lahti. =)
Denk aber dran Leikki, sobald die Unterhaltskosten in nem Land geringer sind, verdient man auch meist weniger als in Deutschland, und schon kommt`s wieder auf das selbe raus.
das is schon klar, das mit den preisen war auch eher auf den urlaub bezogen, sorry, wenns "falsch" geschrieben war...aber da wir sonst meist nach finnland fliegen und diesmal eben in den süden war für uns der unterschied bei den preisen ziemlich krass
Mondfalke
19.07.2009, 23:42
Ich möchte definitiv in nächster Zeit ins Ausland gehen. Noch habe ich aber ca. 2,5 Jahre Studium (Diplom und dann 1./2. Staatsexamen) vor mir und dann kann ich mir entweder einen Job suchen oder eine Doktorarbeit machen. Da habe ich aber noch keine Ahnung was ich tun möchte. Leider bietet mein Studium nicht die Chance, ins Ausland zu gehen und ich möchte es jetzt auch nicht unterbrechen um Au-Pair oder so zu machen. Als ich aus der Schule kam, hat mich sowas noch nicht interessiert...
In welches Land es dann geht, weiß ich auch noch nicht. Hab da doch einiges im Hinterkopf :)
Klar, Teneriffa ist toll, aber der spanische Arbeitsmarkt ist am Boden. Und zwar so richtig. Die hat die Finanzkrise nämlich leider so richtig erwischt.
Füchsin, Sabbatical hat eine Ex-Arbeitskollegin von mir gemacht. Ist ist in einem Jahr einmal um die Welt rum.
Aber gibt es denn keine Läden, die auch englische Bücher führen? Das ist das Schöne hier, englische Bücher an jeder Ecke. Okay, jeder 2. :)
Ja, es gibt sogar deutsche Buecher, aber nicht so viele, ich mag das stöbern in grossen Buchhandlungen so sehr. :) Naja, das muss ich dann hat machen wenn ich in Deutschland bin....
@kaethe
boah, bin neidisch, das du schon nerwegisch kannst :( Norwegisch und schwedisch lassen sich viel einfacher "im Alltag" lernen, glaube ich. Finnisch schnappt man leider nicht so einfach auf und ich bin so faul wenns um Vokabellernen geht :rolleyes:
Und wenn man bedenkt, das nicht mal alle Finnen finnisch können kommen mir meine Versuche, finnsich zu lernen, fast noch aussichtsloser vor, hihi ...
Schwedisch lesen geht auch fast einfach als finnisch :D: Hat mir in der Anfangszeit hier auch sehr geholfen, als ich noch gar kein finnisch konnte, wusste ich wenigstens was im Supermarkt auf den Verpackungen steht usw :) Ansonsten kommt man im Alltag mit schwedisch nicht weiter, obwohl gerade hier in der Stadt einige schwedischsprachige Finnen wohnen, der gemeine Finne spricht net so gerne schwedisch (falls er es ueberhaupt kann :hihi:)
@fuechsin
Oh, das sind tolle Pläne, mein freund hat mal ein paar monate in Edinburgh gewohnt und hält es immer noch fuer die schönste Stadt ueberhaupt :) Wäre auch eine Option wenn wir noch einmal in ein anderes Land ziehen wollen (GB wäre ja Favorit). Ich war noch nie in Schottland aber ich glaube mir wuerde es sehr gefallen.
Schottland ist toll, auch wenn ich mich in Glasgow verliebt habe. Die Stadt rockt einfach! Mir hätte es gut gefallen, da ein Semester zu studieren, da ich aber ja eh schon so lange studiert habe *hust* sah ich das als nicht sonderlich sinnvoll an...
der gemeine Finne spricht net so gerne schwedisch (falls er es ueberhaupt kann :hihi:)
musser ja, ist Abifach. Aber das ist wahrscheinlich so, wie im Osten früher Russisch gelernt werden musste. Raus aus der Schule, weg ists ;)
Joa, hat vor allem auch was mit wollen zu tun :hihi:Ich finde es auch ehrlich gesagt etwas komisch das schwedisch immer noch 2.Amtssprache ist ... und alles zweisprachig sein muss (von Ortsschildern bis zu Formularen in Behörden usw. ...) Nur 6% der Bevölkerung ist schwedischsprachig. Sind die finnischen Finnen halt genervt von :)
na, wer wills ihnen verdenken. DAs ist so, als würden in Bayern auf einmal dänische Schilder auftauchen. Oder sorbische. ;)
als begeisterte "Kochfee" mal die Frage. Was haltet ihr von der lokalen Küche? Ich ernte ja hier immer komische Blicke, wenn ich sage, dass ich mit Raclette und Fondue wenig anfangen kann. Aber Wähen find ich toll. Aber nur die pikanten.
Lokale Kueche ...hm...also karelische Reispiroggen sind lecker :) Ansonsten kenn ich gar nix typisch finnisches...Rentier und elch ess ich ja net weil Vegetarier :)
Allgemein ist mir finnisches Essen zu salz- und fettfrei. Sind ja alles Gesundheitsfanatiker hier und salz ist ja Lebensgefährlich :D:
Im Lidl werbe sie gerade mit Deutscher Wurst, "Ueber 80% Fleisch und ohne Mehl und Wasser ":hihi: Man kan sich vorstellen woraus finnsiche Wurst dann so besthet - könnt ich wohl als Veggie auch essen :hihi:
Vermisse deswegen auch die deutschen Dönerbuden, bzw. die Falafel- oder Salattaschen, weil das hier alles dem finnischen geschmack angepasst ist und z.B. Ananas in ner Salattasche zu finden ist :neinnein:
Ach ja, Fondue ist lecker :) Aber ohne den extrem stinkigen Schweizer Käse bitte :)
letzteres ist das Problem. Wenn meine Schweizer Nachbarn Käsefondue machen muss ich mir die Nase zuhalten und im Affenzahn hoch in meine Wohnung, weil mir wird schlagartig schlecht. Und ich übertreibe wirklich nicht.
Karelische Reispiroggen? "mal googlen geh*
Edith: liest sich sehr lecker
Reisiroggen sind einfach Roggenteig mit Reisfuellung, so kleine Schiffchen. Ist man eigentlich mit so ner Ei-Butter Mischung :D: - Ich ess die auch gerne mit Käse ueberbacken und Gemuese kann man auch drauf packen *njam*
Hzatte einmal so ein schweizer Fondue als ich in basel auf ner Konferenz war, da gabs so ein buffet - hmmmm .... sehr "intensiver" geschmack, haha ....
Man kann ja diese fertigen Fonduedinger fuer den Ofen im Supermarkt kaufen, da halte ich mich von dem schweizer Käse auch fern:D: Camenbert ist lecker...
Der finnische fettfreie Käse eignet sich nicht wirklich fuer ein Fondue :hihi:
ich glaub ich probier diese Reisdinger bei Gelegenheit mal aus :)
>>Füchsin, Sabbatical hat eine Ex-Arbeitskollegin von mir gemacht. Ist ist in einem Jahr einmal um die Welt rum.
*g* dafür hab ich kein Geld ;) außerdem will ich eigentlich wirklich nur nach Schottland...wer weiß, was sich ergibt *g* bin für alles offen
>>@fuechsin
Oh, das sind tolle Pläne, mein freund hat mal ein paar monate in Edinburgh gewohnt und hält es immer noch fuer die schönste Stadt ueberhaupt :) Wäre auch eine Option wenn wir noch einmal in ein anderes Land ziehen wollen (GB wäre ja Favorit). Ich war noch nie in Schottland aber ich glaube mir wuerde es sehr gefallen.
Schottland ist wundervoll und Edinburgh neben Inverness die einzige Großstadt, in der ich mich wohlfühle und ich hasse Großstädte ;) aber da ist soviel Geschichte um dich herum und es ist längst nicht so überfüllt und anstrengend wie London oder Paris... außerdem sind die Schotten das freundlichste Volk, dass ich kenne. Mußt mal hochfliegen, es lohnt sich absolut...
>>Schottland ist toll, auch wenn ich mich in Glasgow verliebt habe. Die Stadt rockt einfach! Mir hätte es gut gefallen, da ein Semester zu studieren, da ich aber ja eh schon so lange studiert habe *hust* sah ich das als nicht sonderlich sinnvoll an...
*g* Glasgow ist schon speziell, finde ich... es hat seinen Charme, ist mir aber zu tough ;) zu sehr Arbeiterstadt... aber die Kathedrale ist super und der Friedhof dazu auch... außerdemkann man gut einkaufen *g* und was modernere Kunst betrifft, führt kaum ein Weg an Glasgow vorbei, zumindestens in Schottland... na, und die Rangers und Celtic tragen natürlich ihr Übriges dazu bei *g*
ich glaub ich probier diese Reisdinger bei Gelegenheit mal aus :)
kann ich auch nur empfehlen :) aber wenn dann nur die frischen, die sind am leckersten...gibt die auch mit anderen füllungen..hab die auch schon mit kartoffelbrei oder irgendwas mit möhren gegessen...nur bei unserem letzten finnland-trip konnt ich die dinger nich mehr sehen..hab mich daran glaube cih übergegessen ;)
Es gibt hier keine vernuenftigen Würste, die Fleisch enthalten und schmecken tun die auch nicht wirklich. Und das sagen selbst Norweger.
Eine praktische Erfindung sind Pølselømpe, das ist so eine Art Fladenbrot, was man um die Würstchen wickeln kann, aber so toll fand ich die jetzt auch nicht.
Beim braunen Käse streiten sich die Geister, ich mag ihn, ich mag ihn vor allem bei Kartoffelauflauf, aber ich kenne viele die den nicht mögen.
Richtig lecker sind Lefse, eine Art Pfannkuchen, entweder mit Zimt und Zucker oder mit Butter.
Norwegischer Glühwein schmeckt auch ganz gut.
oh, norwegischen Glühvino kenn ich sogar. gutes Zeugs :)
füchsin: ja Glasgow ist tough, manche Ecken ganz besonders, aber die Stadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Menschen sind rauh aber herzlich. Und übrigens, ich liebe moderne Kunst. Dann ists eh klar, hm? :)
*g* ich sag nichts gg Glasgow... aber der Jeep mit dem Bierfass in der Frontscheibe direkt vor unserem Hotel (das in einer Gegend mit Hochschule und normalen Schulen lag) hat mich doch etwas irritiert *g*. Edinburgh ist etwas elitärer, versnobter möchte ich sagen *g* aber ich fühle mich dort doch wohler (oder gerade deswegen :D:) als in Glasgow. Die Stadt hat aber absolut ihren Charme.
Witzig - hab schon oft gehört das man entweder Edinburgh oder Glasgow mag - beides zusammen geht nicht :)
ist so. Ich mag nämlich Edinburgh auch nicht. Zu verstaubt. :)
*g* ich sage nicht, ich mag Glasgow nicht... ich mag Edinburgh nur lieber :D: und verstaubt.... ich sag ja ;) historisch...:hihi:
übrigens - mal so völlig nebenbei bemerkt - muss ich mal eine kleinere Lanze für die Männer meiner Wahlheimat brechen. Die sehen nämlich tendenziell mal so richtig gut aus. ;)
absolut.... man muß sich nur die Schauspieler aus der Gegend ansehen ;) davon abgesehen schaut (fast) jeder Kerl im Kilt gut aus...Mel Gibson mal deutlich ausgenommen :rolleyes:
oh, ich war in meiner Wahlheimat Schweiz. Allerdings sind die schottischen Männer auch nicht zu verachten ;) Ich mag deren Dialekt
*g* siehste, ich war so auf Schottland fixiert ;) naja... der Dialekt... wie könnte es auch anders sein :D: das Glaswegian gefällt mir von allen schottischen Dialekten am Wenigsten :hihi: der Dialekt der zentralen Highlands gefällt mir sehr gut...
den hab ich jetzt nicht mehr so in den Ohren. Kenn irgendwie keinen, der da her ist. ;)
er ist, im Gegensatz zum Glasvegian, sehr weich und schwingend... der Dialekt in Inverness wurde bei einer Umfrage in Großbritannien als der beliebteste Dialekt gewählt, deswegen sind da oben tausend von Callcentern *g* sowas würds in Deutschland net geben *g* wir könnten uns nie auf einen schönen Dialekt einigen
vränschn
10.08.2009, 18:38
allerdings würde ich gerne für 1-2 jahre in england leben. kommt zeit, kommt rat - bin ja erst anfang 20, vielleicht ergibt sich irgendwann mal was. ein paar jahre im ausland haben vermutlich noch niemandem geschadet und sind sicherlich eine erfahrung wert.
Ich komme mit, sofort :D
Ich würde wenn, dann auch nach England auswandern. Eigentlich sage ich, ich möchte nur einige Zeit (ein halbes bis max. 2Jahre) dorthin gehen, aber mittlerweile weiß ich nicht, ob ich England wieder verlassen könnte, weil ich mich da einfach wahnsinnig heimisch fühle. Ich steige aus dem Flieger und bin direkt zu Hause. Ich liebe die Sprache, die Menschen, die Art und Weise, wie dort gebaut ist, die Shops, die Klamotten, uuund so weiter ^^
England hab ich komischerweise gar nicht auf dem Radar, obwohl ich das Land sehr mag und mich auch dort wohl fühle.
Ich hab es übrigens noch nicht geschafft, diese Reisdinger aus Finnland auszuprobieren, aber immerhin hab ich schon das Rezept ausgedruckt ;)
Mir fællt noch etwas ein, was ziemlich blød sein kann: Entscheidungen eines fremden Gerichts in einer fremden Sprache zu lesen, zu verstehen und erklæren zu kønnen.
@Sen
Oh, selbst gemacht habe ich die noch nie, sollte aber nicht zu schwierig sein, ist ja nur Roggenteig und Reis. Am Samstag hab ich wieder mal Gäste aus Deutschland damit gefüttert und die fandens toll :D:
Falls ich zeitnah keinen Job finde, denke ich darüber nach, für ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen; Am liebsten nach Australien oder Neuseeland...Dort würde ich gerne ein Praktikum und einen Sprachkurs machen....Hat schon jemand erfahrung damit gesammelt oder kennt jemand seriöse anbieter?
hmm, Ex-Kollegin hat ihren MBA in Brisbane gemacht und lebt heute auch dort. Notfalls kann ich die fragen, wenns wirklich soweit kommt.
kettriken
25.08.2009, 21:18
Hey hallo,
hab gerade erst dieses coole Thema entdeckt.
Also bei VOX und die Auswanderer köntte ich mich auch imemr totlachen. Nicht weil manche ganz blauäugig irgendwo hingehen und sich dann erst nen Job suchen, ich glaube zu sowas würde ich mich tendenziell auch hinreißen lassen. Aber viel lustiger finde ich, dass alle die Erwartung haben, dort wird dann alles besser. Is natürlich meist nicht der Fall.Jedes Land hat eben seine eigenen Vor-und Nachteile und dieses Sensationsgefühl, das alles neu, ungewohnt un aufregend ist, verebbt auch irgendwann mal.
Trotzdem bin ich absolut fürs Auswandern.
Ich denke, dass das jedem (oder zumindest einem Großteil) mal gut tut um neue Erfahrungen zu sammeln. Und man muss ja wirklich nicht gleich für immer auswandern.
Ich allerdings hab mein absolutes Traumland gefunden, wo ich mich einfach im Großen und Ganzen wohler fühle als in Deutschland.
Momentan sieht es auch tatsächlich so aus, als würde ich mich in nächster Zeit in Frankreich niederlassen. Ich hoffe, dass es diesmal etwas länger wird als nur 6 Monate. Solche Aufenthalte hatte ich nun schon sehr viele.
Mit der Sprache habe ich zum Glück auch keine Schwierigkeiten mehr, durch die vielen Aufenthalte ben und durch mein Studium, was ich jetzt endlich abgeschlossen habe....juhuuuuu.
Und nun freu ich mich mal wieder auf ein sehr spannendes Jahr, was vor mir liegt.
Na ja, man wird ja kaum irgendwo hingehen, wenn man erwartet, dass alles schlechter wird. ;) Ich finde es eher witzig, dass gewisse Leute erwarten, dass alles wie in Deutschland funktioniert und dann anfangen sich zu beschweren.
kettriken
26.08.2009, 14:11
Ja das stimmt, das ist mri auch aufgefallen.
Aber schon in Frankreich funktioniert fast nix wie in Deutschland und manche in diesen Serien gehen viel weiter weg in nicht europäische Kulturen....sehr lustig teilweise.
ich lebe als Deutsche in der Schweiz und hier ist schon alles anders. Wird dann hübsch, wenn dann wer irgendwie auf die Niederländischen Antillen zieht oder so.
Schön ist auch immer, wenn die exakt nur deutsch sprechen und dann auswandern. :)
... Ich finde es eher witzig, dass gewisse Leute erwarten, dass alles wie in Deutschland funktioniert und dann anfangen sich zu beschweren.
:cool:
und diese Realität holt die Auswanderer immer sehr schnell ein.
my home is my castle - Grüße
Mit exakt nur deutsch kommt man schlecht durch, obwohl ich erstaunlich finde, wie viele Menschen Deutsch lernen oder lernen wollen. Mir sind hier in Norwegen einige Menschen begegnet, von denen ich nicht erwartet hætte, dass sie Deutsch Englisch vorziehen.
kettriken
26.08.2009, 22:14
Ja in Richtung Ost udnSüdosteuropa bin ich auch immer erstaunt, wie sehr viel besser man doch mit Deutsch vorankommt, als manchmal mit englisch.
jepp, ich bin z.B. in CZE mit Deutsch wesentlich besser dran als mit Englisch. Ebenso in POL. Estland fand ich auch erstaunlich. Wie viele Leute in Talinn deutsch sprachen... hallali...
ich hab ja gerade ein Projekt in Bulgarien und habe das das Problem, dass die Anforderung Englisch nicht sonderlich erfüllt werden kann. Aber frag die mal nach Deutschkenntnissen. Die sind super!
So, ich mag den Fred mal wieder hochholen und updaten. Schrieb ich weiter vorn noch, dass ich noch nie deutschfeindliche Bemerkungen gehört habe, so muss ich das inzwischen revidieren. Ich weiss nicht, ob eine verschärfte Wirtschaftskrise daran schuld ist (ja, auch die Schweiz hats getroffen) oder ich bisher nur "Glück" hatte. Inzwischen habe ich mir aber auch so ein, zwei Sachen anhören dürfen, wo ich mich echt fragte, ob Hirn neuerdings unter Sonderausstattung läuft. Oh, konsequentes Ignorieren hatte ich auch schon mehrmals in letzter Zeit. Witzigerweise gibts gerade aber keine deutschfeindliche Presse und insofern kein Zündstoff. Hmm...
Neulich auch sehr interessant gewesen. Längere Diskussion mit einem Schweizer (im Ausland gelebt und sehr international aufgewachsen) über Schweizer Frauen. Er will keine! Nie, nimmer nie! Ist sein völliger Ernst. Wären alle verklemmt, arrogant, statusgeil und weiss nicht noch was alles. Kann ich nicht so viel zu sagen, weil ich kenne hier wesentlich mehr Männer als Frauen. Wenn ich aber überlege, wie oft ich schon in knapp 1.5 Jahren hier gehört habe, wie angenehm unkompliziert im Vergleich zu vielen anderen ich sei.... hmm....
Nervfaktor: mir scheint, man muss immer ewig was vorher abmachen. Auch hübsche Sache vor ner Woche. Ruft mich mein Ex-Kollege an, wohnt echt nicht weit von mir. Will was abmachen für in sechs Wochen. Das nenn ich mal spontan.... Auf meine doch sehr verhaltene Reaktion fragte er, was los wäre und ich meinte nur, da kurzfristiger wäre mir lieber, weil weiss ich im Projektgeschäft was in sechs Wochen ist? Nö... DA war er dann sehr irritiert.
Tja, andere Länder, andere Sitten. :) Was gibts bei den anderen "Auswanderern" Neues?
Was gibt es bei mir Neues? Meine Masterarbeit ist fast fertig und liegt bei meinem Betreuer im Schønheitsschlaf. Mein Norwegisch wird immer besser und ich muss mich dringendst um einen Job kuemmern. Die Norweger sind da alle irgendwie hilfreich mit Tips, einen Job zu finden. Mal sehen, was sich da machen læsst. Deutschfeindliche Bemerkungen habe ich schon gehørt, aber nicht von Norwegern. Im Grunde sind die alle ganz nett.
Ansonsten wird es hier immer dunkler und kalt, dafuer ist es trocken.
:neinnein:Neulich auch sehr interessant gewesen. Längere Diskussion mit einem Schweizer (im Ausland gelebt und sehr international aufgewachsen) über Schweizer Frauen. Er will keine! Nie, nimmer nie! Ist sein völliger Ernst.
Haha, genauso ist es mit den finnischen Frauen gegenüber den finnsichen Männern - hatte glaube ich schon mal geschrieben das die Kombi er Ausländer, sie Finnin weitaus häufiger anzutreffen ist als umgekehrt :hihi: (nach meinem empfinden zumindest)
Das mit dem ewig vorher Termine abmachen kenne ich auch von einiger "typischen Exemplaren" (sind natürlich nicht alle gleich...) Un dann kommen sie mit sprüchen um die Ecke wie "nein, kann mich an dem Abend nicht treffen, muss zum Friseur/Baumarkt/Fitnessstudio.... Hallo, aber doch nicht nach acht Uhr abends? Ne, 2 Sachen an einem Tag machen geht ja net :) Man muss ja auch noch genug Zeit haben mit dem Partner zuhause zu hocken :hihi: (gleiches Phänomen berichtet übrings ein dt. Bekannter aus Schweden)
Ich hatte letzte Woche wieder ein nettes Erlebnis mit dem finn. Gesundheitssystem. War beim Arbeitsarzt zwecks Untersuchung ob ich überhaupt für die Arbeit geeignet bin (schön, nach über 2 Jahren :hihi:). Hab die Gelegenheit genutz um mal nach Hautkrebsvorsorgescreening zu fragen. Ne, sowas gibbet hier nicht, war die Antwort. Aber ich könne der Ärztin ja jetzt mal ein verdächtiges Muttermal zeigen. ich hier also mein fettes Muttermal am Ohr gezeigt - "Joa, das sieht nicht schlimm aus ..." aber man könne es ruhig entfenen, sicherheitshalber, auf eigene Kosten versteht sich. Hallooooo? Ich will nicht gleich alles wegschneiden, zumal es am Kopf ja etwas heikel ist wegen Narben, ich will das die Ärztin da ein Bild von macht und wir es weiter beobachten :neinnein:
Also das mit der Krebsvorsorge nervt micht echt.... ich finde darin wäre echt mal sinnvoll Geld investiert ... nicht in unnütze "Salz im Essen ist tödlich" Kampagnen der Gesundheitsbehörden ....
Joa, aber sonst geht gut und ich wohne immer noch gerne hier :)
Haha, genauso ist es mit den finnischen Frauen gegenüber den finnsichen Männern - hatte glaube ich schon mal geschrieben das die Kombi er Ausländer, sie Finnin weitaus häufiger anzutreffen ist als umgekehrt :hihi: (nach meinem empfinden zumindest)
ich glaube, das ist tatsächlich so und nicht nur subjektives Empfinden. Ich kannte auch in D einige Finninen mit deutschen Männern. Und hier sind mir auch schon ein, zwei Finninen mit dann eben Schweizer Männern über den Weg gelaufen.
Hier hast du eher die Kombination Schweizer Mann / Deutsche Frau. Umgekehrt fällt mir nur meine direkten Nachbar ein. Da gabs auch auch einige niedliche Artikel zu im letzten Jahr. Also nicht zu dem Nachbarn, sondern eher zum Verhältnis der Nationalitäten. Bei Schweizer Männern ist die beliebteste "Fremd-Nationalität" zum Heiraten deutsch. Bei den Frauen wars irgendwas anderes - vergessen...
Das mit dem ewig vorher Termine abmachen kenne ich auch von einiger "typischen Exemplaren" (sind natürlich nicht alle gleich...) Un dann kommen sie mit sprüchen um die Ecke wie "nein, kann mich an dem Abend nicht treffen, muss zum Friseur/Baumarkt/Fitnessstudio.... Hallo, aber doch nicht nach acht Uhr abends? Ne, 2 Sachen an einem Tag machen geht ja net :) Man muss ja auch noch genug Zeit haben mit dem Partner zuhause zu hocken :hihi: (gleiches Phänomen berichtet übrings ein dt. Bekannter aus Schweden)
tja, die Schweiz scheint Skandinavien näher zu sein als man denkt. Oder laden wir Deutschen uns einfach nur den Terminkalender mit allem möglichen Kram zu? ;)
Spannend war heute morgen auch die Unterhaltung mit meiner Schweizer Kollegin, die definitiv nur 80% arbeiten möchte. Irgendwie fiel mir dann mal auf, dass ich irgendwie überhaupt keine Schweizer Frau kenne, die 100% arbeitet. Ich habe dann mal gefragt, warum nur 80%? Da sind keine Kinder, die zu Hause zu versorgen sind, sie macht keine Weiterbildung etc. Antwort war, dass ihr Holder Lehrer ist und dementsprechend halt mehr daheim ist und sie hielt das nicht aus, wenn er daheim sein kann und sie nicht. Die Prioritäten liegen einfach anders. Sind wir Deutschen weniger "heimelig"? :häh:
kettriken
25.09.2009, 15:22
Also ich bin der Schweiz auch ziemlich nahe hier in Frankreich!
Fühle mich wie immer sehr wohl.
Mit der Arbeitssuche sieht es auch ganz gut aus. Das einzige was mich gerade nervt ist die blöde Grippe, die mich erwischt hat *lol*
Achso und schlechte Bus und gar keine Bahnverbindungen hier in der Pampa....da muss ich wohl doch wieder auf die gute alte Methode des Trampens zurückgreifen. Mal sehen wie erfolgreich ich damit sein werde. Bis jetzt liefs immer gut.
Langsam sollte ich eben doch mal an ein Auto denken.....
Tja die Franzosen haben es zwar schön mit Spontanität, allerdings weniger mit Pünktlichkeit, also nicht jedes verabredete Date wird auch eingehalten.
Mhm also ich würde vielelicht nicht sagen, dass ich auf keinen Fall und NIE einen deutschen Mann heiraten würde, aber ich denke, mit nem Franzosen wär es einfacher *gg*
tatsächlich? Die sind mir im allgemeinen zu melodramatisch ;)
wo genau in FRA bist du?
kettriken
25.09.2009, 22:24
In nem kleinen Dorf an der Grenze zur Schweiz, kann also zu Fuß noch weiter auswandern *lol*
Falls einer noch eine Bleibe sucht, sollte er unter http://hdr.undp.org/en/statistics/ nachschauen. Daraus geht hervor das der Lebensstandard in Norwegen am höchsten ist! Deutschland liegt übrigens nur auf Platz 22. Für die Studie wurden vor allem Daten zur Lebenserwartung, Alphabetisierung, Einschulungsquote und zum Bruttoinlandprodukt verglichen.
SuomiGirl
06.10.2009, 19:56
ich versteh nicht warum das alle mit Lebensstandard übersetzten, das ist halt der HDI, also der UN Entwicklungsindex, da spielt auch rein wieviele Ärzte auf eine Person kommen und wie es mit Schulen aussieht etc.
Aber Norwegen hat sich scheinbar wieder 'erholt' ;) Beim letzten waren sie nach fast 10 Jahren nur auf dem 2. Rang hinter Island. Aber an sich stimmt der Index auch nicht 100pro weil dafür Daten von 2007 verwendet werden udn ach der Krise dieses Jahr ist Irland bestimmt nicht mehr auf Platz 5. Aber allgemein liegen alle skandinavischen Länder immer sehr gut beim HDI. Noch ein Grund warum ich da hin will. Naja nächstes Jahr dann. :D:
kettriken
06.10.2009, 21:20
Noch ein Grund warum ich da hin will. Naja nächstes Jahr dann. :D:
Viel Erfolg Suomi. Lass mal raten: Du willst sicher nach Finnland???
(Tja wie ich das jetzt nur erraten habe?:D: )
SuomiGirl
06.10.2009, 22:12
hmm schon, aber wollen und können ist mal n himmelweiter Unterschied. Momentan will ich einfach nur weg, ganz egal wohin, dahin wo ich halt was finde. Wenn es nicht gleich Finnland ist, ist das auch nicht so tragisch, ich kommt da schon noch irgendwie hin, Norwegen reizt mich grad auch, aber mit meinen nicht vorhandenen Qualifikationen hab ich es glaub ich überall schwer. :(
kettriken
06.10.2009, 23:32
Ich hab auch keine Qualifikationen, außer dass ich die französische Sprache einigermaßen gut beherrsche....und trotzdem bin ich jetzt erstmal hier!
Man muss einfach alles versuchen! Selbst wenn man sich selbst dafür nicht qualifiziert genug hält...
na ja.... also so bläuäugig sehe ich das nicht. Es ist im Augenblick schon mit Qualifikationen (welche auch immer) schwer genug. :)
Benjamin
07.10.2009, 18:03
Eben - ich denke, der Lebensstandard oder wie immer man es nennen möchte ist auch dort für qualifizierte Leute höher als für nicht qualifizierte. Ganz davon abgesehen frage ich mich immer, wie aussagekräftige derartige Indizes wirklich sind: Ein Land mit dermaßen geringer Bevölkerungsdichte wie Finnland oder Norwegen braucht ja auch mehr Ärzte pro Einwohner, damit die Entfernung zum nächsten Arzt nicht all zu groß wird. Denn dennoch muss jeder Arzt dort ein größeres Gebiet abdecken.
SuomiGirl
07.10.2009, 22:36
Eben - ich denke, der Lebensstandard oder wie immer man es nennen möchte ist auch dort für qualifizierte Leute höher als für nicht qualifizierte. Ganz davon abgesehen frage ich mich immer, wie aussagekräftige derartige Indizes wirklich sind: Ein Land mit dermaßen geringer Bevölkerungsdichte wie Finnland oder Norwegen braucht ja auch mehr Ärzte pro Einwohner, damit die Entfernung zum nächsten Arzt nicht all zu groß wird. Denn dennoch muss jeder Arzt dort ein größeres Gebiet abdecken.
Ein Land wie Norwegen sucht aber trotzdem händeringend nach Ärzten und medizinischem Personal, gerade weil die Entfernungen so groß sind.
Eben - ich denke, der Lebensstandard oder wie immer man es nennen möchte ist auch dort für qualifizierte Leute höher als für nicht qualifizierte. Ganz davon abgesehen frage ich mich immer, wie aussagekräftige derartige Indizes wirklich sind: Ein Land mit dermaßen geringer Bevölkerungsdichte wie Finnland oder Norwegen braucht ja auch mehr Ärzte pro Einwohner, damit die Entfernung zum nächsten Arzt nicht all zu groß wird. Denn dennoch muss jeder Arzt dort ein größeres Gebiet abdecken.
Ja, qualifizierte Menschen haben es in jedem Land besser als nichtqualifizierte. Aber in Oslo sitzen weniger Bettler als in Münster. Die Kinderbetreuung ist besser als in Deutschland, die Stundenlöhne sind deutlich höher und das Kulturangebot für die Menge an Menschen ist größer. Und diese Unterschiede merkt man.
ich sehe es ähnlich wie Benjamin. Und offen gestanden scheren mich diese Indices einen Dreck.
Sicher sieht man auch in ZH weniger Bettler als in irgendeiner Stadt in Deutschland. Oder in anderen Schweizer Städten. Kinderbetreuung kann ich hier nicht beurteilen, weil ich habe keinen Kontakt zu Menschen mit zu betreuenden Kindern.
Stundenlöhne höher? Ja, aber u. U. fressen da wieder andere Kosten auf. Mieten sind auch in Oslo nicht zu verachten. Nur mal als Beispiel. Lebensmittel möchte ich jetzt mal gar nicht dran denken. Dürfte auch wesentlich höher sein als in D. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
Das Motto, woanders ists eh besser ist ein verdammt schlechter Ratgeber
Ich will jetzt nicht sagen, dass es in Norwegen alles toller ist als in D. Das Rentenalter ist bspw. definitiv höher. Aber diese Indizes geben einen Wegweiser, in welchem Land man durchschnittlich am besten lebt. Einfach nur deswegen in dieses Land zu ziehen, halte ich auch für blauäugig. Aber wenn ich die Wahl habe, hier einen Job zu suchen und einen Job in Deutschland zu suchen, werde ich beides versuchen. Und wenn ich auch noch die Möglichkeit habe zwischen zwei Jobs zu wählen, wähle ich den Job auch nach äußeren Umständen: wo lebt es sich besser, wo habe ich eine bessere Kinderbetreuung, wo ist das Arbeitsumfeld angenehmer etc.
Kaethe was suchst du eigentlich genau für einen Job? Die Personaltante in mir ist mal wieder neugierig :)
weiß jemand ne gute au pair agentur? ne freundin von mir ausm ausland möchte nach deutschland und freut sich über empfehlungen bzw erfahrungen.. ihr dürft auhc gerne die negativbeispiele nennen die ihr so kennt
Butterfly24
23.10.2009, 22:34
ich habe mir jetzt nicht den ganzen thread hier durchgelesen, möchte aber ein paar zeilen dazu schreiben.
Ich selber lebe jetzt seit ca. 3 1/2 jahren in finnland. Und glaubt mir einfach ist es nie gewesen! Viele denken immer ahh es ist alles so schön dort und wenn ich erstmal dort bin usw. Denn das ist der fehler: Viele bereiten sich darauf überhaupt nicht vor! Viele kommen hierher, haben kaum finnisch kentnisse, kennen sich nicht aus was z.b. das gesundheitssystem angeht usw. Ich kann jedem erstmal raten sich davor genaustens zu informieren.
Denn hier wenn nach finnland kommt ist man nicht sofort automatisch krankenversichert. Ich bin lange zeit ohne krankenversicherung rumgelaufen und erst nach 3 anträgen hat die "kela" mir eine kela-karte gegeben und ich brauchte nicht mehr zu privaten ärzten zu gehen.. Aber auch wenn ich jetzt in dem gesundheitssystem drinne bin muss ich ehrlich sagen das es hier noch sehr grossen nachholbedarf gibt.. Denn das muss man sagen: Dort gibt es wirklich das beste gesundheitssystem! Hier muss ich wenn ich krank bin erstmal beim gesundheisszentrum anrufen, dann komme ich zur krankenschwester und werde erstmal von ihr behandelt.. Hier kann man nicht sofort zum arzt gehen. Und wenn man dies möchte muss man zu privaten gesundheitszentren gehen.. und das kostet natürlich..
Was wiederum vielen auch nicht klar ist das die unterhaltskosten hier viel teurer sind als in deutschland! Ich gebe hier viel mehr geld für lebensmittel aus, und in helsinki und umgebung sind die mieten extrem hoch! Sicher gibt es hier z.b. auch lidl aber glaubt mal nicht das die preise dieselben sind wie in deutschland..
Und natürlich am allerwichtigsten: Ihr müsst zumindest grundkentnisse in finnisch haben! Als au-pair hierher kommen und hoffen dabei die sprache zu lernen ist nicht.. Ich mache momentan einen finnisch kurs, jeden tag 6 stunden (!!) und nein ich kann noch nicht perfekt finnisch. Es geht langsam voran aber es wird noch dauernd bis ich wirklich fliessend sprechen kann.
Es mag sich vielleicht so anhören als würde ich Finnland schlecht machen. Nein, das stimmt nicht. Ich liebe dieses land! Ich kann mir nicht mehr vorstellen woanders zu leben. Ich habe finnische freunde, die ich alle sehr sehr mag und ich kann sagen ich bin wirklich froh die alle zu haben. ich bin sehr glücklich hier, aber es war ein langer weg, mit vielen höhen und tiefen und selbst jetzt kämpfe ich noch mit einigen dingen hier..
Dennoch kann ich sagen das Finnland mein zuhause geworden ist. :) Ich bin hier daheim. :)
Zum schluss daher mein rat an alle: Überstürzt niemals so einen grossen schritt und überlegt euch das vojrher genau.. Wenn ihr dann dennoch hier her kommen wollt und nach ein paar jahren immer noch hier seid dann könnt auch ihr finnland eurer zuhause nennen. :)
kettriken
23.10.2009, 22:44
weiß jemand ne gute au pair agentur? ne freundin von mir ausm ausland möchte nach deutschland und freut sich über empfehlungen bzw erfahrungen.. ihr dürft auhc gerne die negativbeispiele nennen die ihr so kennt
Wenn man sich die Kosten einer Au-Pairagentur sparen will, ist folgende Seite sehr zu empfehlen:
http://www.aupair-world.net/
Bin darüber schon 3 Mal Au-Pair gewesen und hab nur gute Erfahrungen gemacht!
Bin darüber schon 3 Mal Au-Pair gewesen und hab nur gute Erfahrungen gemacht!
3 Mal? Wie lange hast du denn insgesamt als Au Pair gearbeitet?
kettriken
24.10.2009, 19:45
3 Mal? Wie lange hast du denn insgesamt als Au Pair gearbeitet?
6 Monate nach dem Abi, 3Monate in den Semesterferien. 3Monate im letzten Semsster während ich auf meine Studienergebnisse gewartet habe und jetzt kommen noch mal 3 dazu, bis Dezember!
Butterfly24
24.10.2009, 21:08
6 Monate nach dem Abi, 3Monate in den Semesterferien. 3Monate im letzten Semsster während ich auf meine Studienergebnisse gewartet habe und jetzt kommen noch mal 3 dazu, bis Dezember!
sei mir nicht böse, das ich dich das frage aber: was bringt dir das alles?? also du scheinst ja echt oft als au-pair zu arbeiten.. möchtest du hinterher irgendwas mit kindern machen?? wenn nicht würde ich mir vielleicht lieber irgendwo ein praktikum suchen, da man als au-pair ab und zu schon ausgenutzt wird und einfach zu wenig geld bekommt..
kettriken
25.10.2009, 00:38
sei mir nicht böse, das ich dich das frage aber: was bringt dir das alles?? also du scheinst ja echt oft als au-pair zu arbeiten.. möchtest du hinterher irgendwas mit kindern machen?? wenn nicht würde ich mir vielleicht lieber irgendwo ein praktikum suchen, da man als au-pair ab und zu schon ausgenutzt wird und einfach zu wenig geld bekommt..
Mhm gerade diese Erfahrung habe ich eben nicht gemacht. Manchmal ist die Arbeit zwar nicht einfach aber ich sehe es als eine gute Überbrückung. Ich Arbeite ab Dezember und helfe jetzt zwei Familien. Die eine hatte krankheitsbedingte Probleme mit ihrem Au-Pair, die andere sucht nur für 4 Wochen und da ist es sehr unwahrscheinlich was zu bekommen. Im Gegenzug lerne ich hundert verschiedenen Leute kennen, sympatische Leute und bin letztlich auch genau so an einen Job rangekommen.
Ja über Praktikum hab ich auch schon nachgedacht, aber bezahlte Praktikas in meiner Branche gibt es wenige, und als Au-Pair bin ich abgesichert und erhalt nebenbei einen Lohn.
Ich hab mich auf mehrere Praktikas beworben und immer war das gleiche Problem, das sie Leute mit viel erfahrung suchen. Im endeffekt kann man dort genauso ausgebeutet werden.
Außerdem arbeite ich gerne mit Kindern. Icvh bereuhe es, dass ich nicht sowas in die Richtung studiert habe ode ne Ausbildung gemacht habe. Aber nun bin ich 24 und ich scheue mich davor, nochmal viele Jahre ne Ausbildung zu beginnen oder gar zu studieren und wieder vom Staat abhängig zu sein. Ich will nafangen zu arbeiten und mit den Au-Pair stelklen habe ich mir eine finazielle Basis geschafft.
Naja und hier in Frankreich ist das nicht unnütz, denn mna kann hier Abschlüsse erweben,w enn man eine bestimmt Stundenanzahl an Erfahrung mitbringt, so kann ich in eingen Jahren dann doch einen Abschluss als Kinderbetreuerin erhalten. (unter Umständen)
Die Stellen bringen mir vielleicht nicht berufsmäßig den großen Durchbruch, aber das ist eh nicht main hoch angestrebtes Ziel und im Beruf läuft eben heute viel über Beziehungen und die knüpfe ich hier zu Genüge.
Ich würde das auch nicht jedem empfehlen, aber hey, manche gehen 1 ganzes Jhar als Au-Pair ins Ausland ich mache es im endeffekt auch nicht viel länger, nur eben zerstückelt.
Arschbombe30
25.10.2009, 23:02
sei mir nicht böse, das ich dich das frage aber: was bringt dir das alles?? also du scheinst ja echt oft als au-pair zu arbeiten.. möchtest du hinterher irgendwas mit kindern machen?? wenn nicht würde ich mir vielleicht lieber irgendwo ein praktikum suchen, da man als au-pair ab und zu schon ausgenutzt wird und einfach zu wenig geld bekommt..
Liebe(r) Butterfly24 ich muss sagen, deine Beiträge finde ich in ihrer Naivität durchaus schockierend. Ist es dir entgangen, dass die Generation Praktikum teilweise in bedeutendem Maße ausgenutzt und ausgebeutet wird, Löhne die unter der 400€ Grenze, wenn es denn überhaupt Geld für die geleistete Arbeit gibt, liegen sind an der Tagesordnung. Würdest du die Nachrichten verfolgen, was ich aus deinen bisherigen Beiträgen nicht schließe, wüßtest du, dass dieses Thema momentan ein sehr aktuelles Thema ist. Aber ok du wohnst wie ich es aus einem vorherigen Posting schließe in Finnland. Vielleicht ist dort alles anders, schön wärs.
Nun möchte ich dich noch etwas fragen: du kritisierst in dem eben angesprochenen Posting Menschen die nach Finnland gehen der Meinung sind, bspw. während eines Au-pair Jahres nebenbei finnisch lernen zu können. Daher möchte ich dich fragen, konntest du finnisch schon vorher, hast in Deutschland also schon Kurse gemacht während du den Schritt nach Finnland zu gehen natürlich reiflich überlegt hast?
Abschließend möchte ich noch klar stellen ich kritisiere dich nicht persönlich, fühle mich dies allerdings von dir. Ich mache grade ein Au-Pair Jahr in Finnland und lerne dabei die Sprache, was sehr gut klappt. Deine Meinung über Au-Pairs finde ich daher aus persönlicher und objektiver Betrachtung fragwürdig.
kettriken
25.10.2009, 23:22
Liebe(r) Butterfly24 ich muss sagen, deine Beiträge finde ich in ihrer Naivität durchaus schockierend. Ist es dir entgangen, dass die Generation Praktikum teilweise in bedeutendem Maße ausgenutzt und ausgebeutet wird, Löhne die unter der 400€ Grenze, wenn es denn überhaupt Geld für die geleistete Arbeit gibt, liegen sind an der Tagesordnung. Würdest du die Nachrichten verfolgen, was ich aus deinen bisherigen Beiträgen nicht schließe, wüßtest du, dass dieses Thema momentan ein sehr aktuelles Thema ist. Aber ok du wohnst wie ich es aus einem vorherigen Posting schließe in Finnland. Vielleicht ist dort alles anders, schön wärs.
Nun möchte ich dich noch etwas fragen: du kritisierst in dem eben angesprochenen Posting Menschen die nach Finnland gehen der Meinung sind, bspw. während eines Au-pair Jahres nebenbei finnisch lernen zu können. Daher möchte ich dich fragen, konntest du finnisch schon vorher, hast in Deutschland also schon Kurse gemacht während du den Schritt nach Finnland zu gehen natürlich reiflich überlegt hast?
Abschließend möchte ich noch klar stellen ich kritisiere dich nicht persönlich, fühle mich dies allerdings von dir. Ich mache grade ein Au-Pair Jahr in Finnland und lerne dabei die Sprache, was sehr gut klappt. Deine Meinung über Au-Pairs finde ich daher aus persönlicher und objektiver Betrachtung fragwürdig.
Danke dein Kommentar ist Top, gehe da hundertpro mit!
Und hey wie isses denn als Au-Pair in Finnland?Scheint dir zu gefallen, oder?
Ich kann Au-Pair nur positiv weiter empfehlen! ( wohlgemerkt für die, welche kein Problem mit Kindern haben :) )
Arschbombe30
26.10.2009, 00:26
Freut mich, wenn meine Meinung da unterstützt wird. Es hat mich enorm aufgeregt als ich die Diskussion verfolgt habe (war vorher nur als Ghost hier). Finde es sehr gut, dass du während der verschiedenen Abschnitte in deiner Ausbildung die Zeit mit etwas sinnvollem füllst und wünsche dir auf diesem Weg auch viel Glück.
Mir gefällt es sehr gut hier in Finnland. Die Familie ist super und ich fühle mich sehr wohl. Natürlich muss ich auch viel arbeiten, ich bin für die Kinderbetreuung zuständig, koche teilweise und habe meinen Sprachkurs, es bleibt aber trotzdem Zeit für mich und meine Hobbys. Ausgenutzt fühle ich mich auch nicht :) Ich denke es ist auch gut, sich direkt daran zu gewöhnen, wie das Arbeitsleben sein wird, da auch dort immer viel Arbeit auf einen zukommen wird. Bis jetzt habe ich die Schule besucht und studiert was meiner Meinung nach verglichen mit "dem wahren Leben" eher ein Kinderspaziergang ist. Jetzt mache ich mein Au-pair Jahr hier in Lahti um auch in dieser Zeit genau entscheiden zu können in welche berufliche Richtung ich weiter gehen möchte, wo und ob ich nochmals studiere oder direkt einsteige und noch viel mehr Fragen :)
kettriken
26.10.2009, 09:22
Ohhh in Lahti!
Schööööööööön!
Ja also ich finde auch, dass das Arbeitsleben nicht zu vergelichen ist mit Abitur und Studium und ich weiß von einigen, die direkt nach dem Studium angefangen haben zu arbeiten, dass es sehr anstrengedn war und ne große Umstellung. Da ist so ein Au Piar dazwischen auch eher noch mal ne ruhiger Art und Weise ins berufsleben einzusteigen.
Wirst du danach in Finnland bleiben zum Arbeiten?
Ich werde mich dann hoffentlich beruflich ein Zeitlang hier niederlassen, die notwendigen Kontakte dafür habe ich nämlich durch meine Au-Pairaufenthalte geknüpft....auch noch sowas wichtiges und vorteilhaftes.
Na dann viel Spaß dir noch mit deinen Kids!
Butterfly24
26.10.2009, 11:10
Liebe(r) Butterfly24 ich muss sagen, deine Beiträge finde ich in ihrer Naivität durchaus schockierend. Ist es dir entgangen, dass die Generation Praktikum teilweise in bedeutendem Maße ausgenutzt und ausgebeutet wird, Löhne die unter der 400€ Grenze, wenn es denn überhaupt Geld für die geleistete Arbeit gibt, liegen sind an der Tagesordnung. Würdest du die Nachrichten verfolgen, was ich aus deinen bisherigen Beiträgen nicht schließe, wüßtest du, dass dieses Thema momentan ein sehr aktuelles Thema ist. Aber ok du wohnst wie ich es aus einem vorherigen Posting schließe in Finnland. Vielleicht ist dort alles anders, schön wärs.
Nun möchte ich dich noch etwas fragen: du kritisierst in dem eben angesprochenen Posting Menschen die nach Finnland gehen der Meinung sind, bspw. während eines Au-pair Jahres nebenbei finnisch lernen zu können. Daher möchte ich dich fragen, konntest du finnisch schon vorher, hast in Deutschland also schon Kurse gemacht während du den Schritt nach Finnland zu gehen natürlich reiflich überlegt hast?
Abschließend möchte ich noch klar stellen ich kritisiere dich nicht persönlich, fühle mich dies allerdings von dir. Ich mache grade ein Au-Pair Jahr in Finnland und lerne dabei die Sprache, was sehr gut klappt. Deine Meinung über Au-Pairs finde ich daher aus persönlicher und objektiver Betrachtung fragwürdig.
weisst du ich habe das gefuehl das du mich persönlich kennst und deshalb so etwas sagst aber gut wenn dies nicht so ist dann habe ich deine angriffe auf mich persönlich missverstanden..
meine einstellung zu au-pair ist daher bedingt das ich mehr als ein dutzend mädels kenne die au-pair gemacht habe und es nie wieder machen wureden. ja vielleicht haben all diese mädels ja einfach nur pech mit den familien gehabt, who knows?
ich habe bevor ich nach finnland gekommen bin natuerlich schon geschaut das ich vorher finnisch lerne, allerdings weiss ich auch das es schwierig ist in diversen städten kurse zu finden.. aber ganz ehrlich: wenn man den willen hat dann kann man sich auch alleine ein wenig grundkentniss aneignen.
wenn du dich von mir persönlich kristisiert fuehlst dann solltest du vielleicht meinen beitrag nochmals durchlesen: ich habe nicht deinen namen genannt oder?
ach so, und ja ich habe in finnland ein praktikum gemacht und habe mehr als deinen genannten betrag erhalten..
nimmes mir nicht krum aber du stellst mir dar als wuerde ich keine ahnung habe aber soweit ich das erkennen kann lebe ich schon länger hier als du oder?
und wenn du vielleicht etwas gegen mich persönlich hast (denn ich habe so eine ahnung wer du bist) dann solltest du mir vielleicht eine pn schreiben sodass wir das privat klären können..
Ohhh in Lahti!
Schööööööööön!
Ja also ich finde auch, dass das Arbeitsleben nicht zu vergelichen ist mit Abitur und Studium und ich weiß von einigen, die direkt nach dem Studium angefangen haben zu arbeiten, dass es sehr anstrengedn war und ne große Umstellung. Da ist so ein Au Piar dazwischen auch eher noch mal ne ruhiger Art und Weise ins berufsleben einzusteigen.
ich habe das letzte Jahr meines Studiums normal gearbeitet und dabei meinen Abschluss gemacht. DAS ist lustig, vor allem, wenn man mit mit der Uni fertig ist und sich fragt, was zum Teufel man auf einmal mit der ganzen Freizeit soll. ;)
Aber nochmal zum Thema Au-pair. Ich würde nicht sagen, dass Au-pair ausgenutzt werden. Also nicht mehr oder weniger als das einem in einem Praktikum auch passieren kann. Man sollte nur WOHER wissen, worauf man sich einlässt. Also Au-pair anfangen und dann feststellen, dass einem Kinder nicht liegen, ist da etwas ungeschickt :) Ebenso die Idee, dass Au-pair "nur mal eben Kinder betüddeln" ist.
Also je mehr Gedanken man sich VORHER macht, desto besser. Eben nicht anders, als beim "klass. Auswandern" auch.
@ a...bombe30: Praktika während des Studiums sind in D finanziell günstiger, wenn man unter der 400 €-Grenze bleibt, weil dann weniger Sozialabgaben bezahlt werden müssen.
Und billige Arbeitskräfte sind immer gerne gesehen, nicht nur in Praktikumsverhältnissen. Rechtsreferendare und junge Juristen werden auch gerne ausgenutzt.
Arschbombe30
26.10.2009, 15:14
Während des Studiums ist es logisch, dass Praktika unter der 400 € Grenze aufgrund der sonst fälligen Sozialabgaben günstiger sind, aber wieviele Firmen/Unternehmen gleichen das Gehalt eines Praktikums nach einem abgeschlossenem Studium an? In vielen Branchen sind auch unbezahlte Praktika leider die Regel.
@butterfly: Nein ich wollte dich nicht persönlich angreifen, auf was genau beziehst du diese Aussage? Wir kennen uns auch nicht, jedenfalls ist es mir nicht bewußt.
In den meisten, größeren Städten Deutschlands gibt es Volkshochschulen und ähnliche Angebote bei denen man Kurse machen kann, ich denke da liegt nicht das Problem. Nun gut ich komme auch aus München, da ist das Angebot sehr gut. Generell bin ich der Meinung, dass ein Kurs bevor man auswandert sehr sinnvoll ist, man die Sprache aber nach einem Jahr im Land (mindestens) beherrscht (und sollte). Wie lange wohnst du denn schon in Finnland und sprichst du denn soviel finnisch, dass du dich zurecht findest? Hattest du denn vorher autodidaktisch die Sprache dir angeeignet? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Sprache sehr gut funktioniert, wenn man einige Vorkenntnisse hat und dann in das entsprechende Land geht.
Du hast mich im übrigen falsch verstanden, ich fühle mich nicht in dem Sinne persönlich kritisiert, dass du meinen Namen nennst sondern in Bezug auf das was ich mache. Ich habe leider einfach das Gefühl, dass du da etwas beuurteilst von dem du, ganz platt gesagt, nicht soviel Ahnung hast. Auch wenn du länger hier wohnst bedeutet das m.W. nicht, dass du dich zwangsläufig besser auskennst. Vielleicht lernst du das mit deinen 24 Jahren noch später ;) Was machst du eigentlich in Finnland studierst du? Arbeitest du? Ausserdem würde ich gerne wissen wo du das Praktikum gemacht hast, wo du soviel verdient hast, ich kenne hier in Finnland kein Unternehmen, was viel für ein Praktikum zahlt.
Abschließend noch einmal: Nein ich habe definitiv nichts gegen dich persönlich, nur gegen deine "Argumente" die du hier vorbringst.
Öh, also diejenigen, die ich kenne und die nach einem Praktikum in einer Firma zu arbeiten anfangen, haben deutlich mehr als die 400 € bekommen. Das mag vielleicht damit zusammenhängen, dass die meisten Informatiker sind, aber ich kenne eigentlich kaum Menschen, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln.
Bei Juristen ist es eh untypisch, nach der Ausbildung, Praktikas zu machen. Nach dem Studium gibt es das Referendariat, da bezahlt der Staat ein bisschen und eventuell die Ausbildungsstation. Und wer damit fertig ist und keinen Job findet, der macht sich dann oft selbstständig.
kettriken
27.10.2009, 09:16
Tja bei uns Geisteswissenschaftlern sieht es leider schlecht aus mit bezahlten Praktikas. Es gibt sie, das will ich nicht bestreiten, aber sie sind seltener.
Die studienbegleitenden Praktika sind bei Juristen auch meistens unbezahlt.
Geisteswissenschaften ist ja ein grosses Feld, aber ich habe für alle meine Praktika in der Studienzeit Geld bekommen. Nicht viel, aber es war okay. Allerdings bin ich auch schon 10 Jahre aus der Uni raus.
Arschbombe30
28.10.2009, 23:38
Ja da gibt es wirklich große Unterschiede. Ich spreche nun nicht von Kollegen die BWL studiert haben und unter 800 € kein Praktikum machen würden. Ich habe die Bezahlung unterschiedlich erlebt beim Praktikum. Es gibt grade Bereiche wo die Arbeitsbedingungen enorm grenzwertig sind aber auch eben die andere Seite. Es hatte mich nur butterflys pauschalisierte und vor allem auch hochgradig realitätsferne Aussage, Praktika wären sinnvoller, weniger ausbeuterisch und besser bezahlt als Au Pair Tätigkeiten.
Ich denke wir, die wir unser Generation entsprechend schon zahlreiche Praktika absolviert haben, wissen wovon wir reden. In diesem Sinne ganz liebe Grüße an die Mitdiskutanten und nach Frankreich ;)
kettriken
06.11.2009, 09:58
Danke die Grüße geb ich doch glatt zurück aus Frankreich!
*winke winke*
Als Skisprungfan bin ich sicher der Älteste im Forum, als Teilnehmer aber noch ziemlich neu. Als Junge bin ich selbst über kleinere Schanzen gehüpft und bin dem Sport treu geblieben. Auch ich lebe nicht mehr in Deutschland, sondern in Ungarn. Als blutjunger Student war ich 1965 das erste mal hier und fing mir den ungarischen Virus ein, das heißt,in der Folgezeit war mein Herz immer zur Hälfte in Ungarn. Die ungarische Gastfreundlichkeit, das Land und die Atmosphäre können einen Menschen schon süchtig machen. 2001 als hier her übersiedelte sprach ich noch kein ungarisch, habe es aber inzwischen so gut gelernt, das viele Ungarn der Meinung sind, meine Eltern waren sicher Exilungarn in Deutschland. Ich könnte mir nicht mehr vorstellen in Deutschland leben zu müssen. Ich arbeite in meinem Fach und bin nicht diesem ständigen Druck und Stress ausgesetzt, den man in deutschen Betrieben überall findet. Der Ungar sieht alles sehr gelassener. Mein Forenname Husar rührt daher, da ich tatsächlich Major der ungarischen Traditionshusaren bin. Da findet man Freunde und Kameraden, in Deutschland wäre das undenkbar. Ich habe meinen eigenen Weinberg und einen Weinkeller, baue auf ca. 1 ha Land meine eigenen Kartoffeln, Gemüse und Mais an und lebe friedlich mit meinen Nachbarn und meinen Tieren. Aber das ist wohl für junge Leute nicht so erstrebenswert.
Als Skisprungfan bin ich sicher der Älteste im Forum, als Teilnehmer aber noch ziemlich neu. Als Junge bin ich selbst über kleinere Schanzen gehüpft und bin dem Sport treu geblieben. Auch ich lebe nicht mehr in Deutschland, sondern in Ungarn. Als blutjunger Student war ich 1965 das erste mal hier und fing mir den ungarischen Virus ein, das heißt,in der Folgezeit war mein Herz immer zur Hälfte in Ungarn. Die ungarische Gastfreundlichkeit, das Land und die Atmosphäre können einen Menschen schon süchtig machen. 2001 als hier her übersiedelte sprach ich noch kein ungarisch, habe es aber inzwischen so gut gelernt, das viele Ungarn der Meinung sind, meine Eltern waren sicher Exilungarn in Deutschland. Ich könnte mir nicht mehr vorstellen in Deutschland leben zu müssen. Ich arbeite in meinem Fach und bin nicht diesem ständigen Druck und Stress ausgesetzt, den man in deutschen Betrieben überall findet. Der Ungar sieht alles sehr gelassener. Mein Forenname Husar rührt daher, da ich tatsächlich Major der ungarischen Traditionshusaren bin. Da findet man Freunde und Kameraden, in Deutschland wäre das undenkbar. Ich habe meinen eigenen Weinberg und einen Weinkeller, baue auf ca. 1 ha Land meine eigenen Kartoffeln, Gemüse und Mais an und lebe friedlich mit meinen Nachbarn und meinen Tieren. Aber das ist wohl für junge Leute nicht so erstrebenswert.
Für mich hört sich das toll an, und ich bin 13 von daher:).
Und noch Herzlich Willkommen im Forum:)
Ungarn ist ein tolles Land. Ich habe früher gefochten und einer meiner Trainer war Ungar und wir hatten auch regelmässig ungarische Fechter "zu Trainingsbesuch". Ich hätte ich allerdings nie getraut ohne Sprachkenntnisse überzusiedeln, zumal Ungarisch nicht mal eben in 2-3 Wochen zu erlernen ist. Respekt, dass du es so gut gepackt hast.
Danke für Deine Lorbeeren, aber so schwer war das alles nicht. Ich weiß, das die ungarischen Fechter oft in Deutschland waren. Ein Frend von mir, leider vor ein paar Jahren verstorben, war Deutscher Meister im Seniorfechten. Auch ich fechte, allerdings nur Säbel und auf dem Schlachtfeld. Die Ungarn leben ihre Geschichte, d.h. die Schlachten des Freiheitskampfes 1848/49 werden jedes Jahr auf den Orginalschlachtfeldern nachgefochten, mit historischen Waffen, aber immer in der Absicht den Gegner nicht zu verwunden. Es ist schon ein schönes Bild, wenn 800 bis 1000 Husaren, Kanoniere und Infanteristen so ein Schlachtfeld bevölkern und die Schlacht nachstellen. Anschließend gibt es eine Kranzniederlegung im Andenken an die damals im Kampf gefallenen. Die Kameradschaft der Ungarn ist unglaublich.
Das ist aber nicht nur in Ungarn so, das fällt mir in so ziemlich jedem (süd)osteuropäischen Land auf. Auch sowas wie Nachbarschaft wird ganz anders gelebt. Ich hatte neulich mit der (Schweizer) Frau meines (britischen) Chefs eine Unterhaltung darüber, dass ich in der Schweiz nie nebenan klingeln würde, wenn mir z. B. zwei Eier fehlen. In anderen Ländern hätte ich schon längst da auf der Matte gestanden, weil es wäre völlig normal.
ungarn ist echt toll war schon 2 mal im urlaub da un bin schon unzählige male komplett einmal durch gefahren nach rumänien^^
ich selbst bin momentan in finnland als au pair kann mir auch wirklich vorstellen einfach dann hier zu bleiben....ich spekuliere ja auf ne stelle bei nokia hier in salo^^
wo in Finnland?
Skandinavien könnte ich mir inzwischen zum Auswandern nicht mehr vorstellen. Ist zwar ganz schön da oben, aber ich brauchs nicht ein halbes Jahr im Dustern zu leben :)
kettriken
23.01.2010, 19:30
Oh was es ging um Ungarn?
Oh da kenn ich auch ganz viele, voll Liebe. Hab während des Studiums mit 2en zusammengewohnt, das war witzig!
Nur die an der Grenze zu Serbien arbeiten habe ich in ganz schlechter Erinnerung, weil die Stress gemacht haben als wir aus Ungarn raus nach Serbien wollten, unglaublich!
ich selbst bin momentan in finnland als au pair kann mir auch wirklich vorstellen einfach dann hier zu bleiben....ich spekuliere ja auf ne stelle bei nokia hier in salo^^
Ich war auch als Aupair in Finnland. Und ja, bleiben wollte ich damals auch, ganz aufgegeben hab ich den Traum noch nicht.
...ganz aufgegeben hab ich den Traum noch nicht.
ebenso :)
Aber erstmal Urlaub da machen. :D:
träumen empfiehlt sich nicht fürs Auswandern, aber Urlaub klingt immer gut :) Wenn ich mir gerade den ganzen Schnee draussen anschau (mit einer dicken Erkältung) wäre mir auch gerade nach etwas südlicheren Gefilden :D:
Albatros
26.01.2010, 19:45
träumen empfiehlt sich nicht fürs Auswandern, aber Urlaub klingt immer gut :) Wenn ich mir gerade den ganzen Schnee draussen anschau (mit einer dicken Erkältung) wäre mir auch gerade nach etwas südlicheren Gefilden :D:
vielleicht solltest nach down under auswandern? eine freundin von mir ist nach neuseeland ausgewandert - eigentlich wollte sie nur ein jahr bleiben, doch mittlerweile ist sie dort glücklich verheiratet, hat 2 kinder - ich schaffe es nicht einmal mehr sie zu besuchen.
ebenso :)
Aber erstmal Urlaub da machen. :D:
Andererseits - mein Leben ist hier. Meine Eltern, meine Freunde, meine Arbeit, meine Hobbies.
Ich hab keine Kontakte mehr nach Finnland - was sollte ich also in einem Land wo ich niemanden kenne?
Albatros
26.01.2010, 19:52
Andererseits - mein Leben ist hier. Meine Eltern, meine Freunde, meine Arbeit, meine Hobbies.
Ich hab keine Kontakte mehr nach Finnland - was sollte ich also in einem Land wo ich niemanden kenne?
gut, aber finnland ist ja nicht aus der welt, im gegensatz zu neuseeland, was da schon die anreise für mühen und kosten bereitet, da fliegt man nicht mal für eine woche hin, was ich mir bei finnland schon vorstellen kann.
Ich hab das jetzt eher aufs Auswandern bezogen.
Und selbst für Urlaub ist mir Finnland viel zu teuer!
vielleicht solltest nach down under auswandern? eine freundin von mir ist nach neuseeland ausgewandert - eigentlich wollte sie nur ein jahr bleiben, doch mittlerweile ist sie dort glücklich verheiratet, hat 2 kinder - ich schaffe es nicht einmal mehr sie zu besuchen.
Da könnte ich auch auf den Mars auswandern ;) Tut mir leid, aber mit Australien oder Neuseeland kann ich gar nichts anfangen. NULL! Obwohl ich viele nette Leute von da kennen gelernt habe und ich in Melbourne sogar erstmal ne Unterkunft hätte. Aber sorry, meine Freunde sind mir so wichtig, dass ich nicht 20 Flugstunden von ihnen entfernt wohnen muss...
ich mag mal wieder ein Auslands-Update schreiben, wo ich ja bald 2 Jahre "voll" habe. Inzwischen habe ich immer mehr "Integrationserscheinungen"
- ich kann genau sagen, wer bei den Schweizern in Vancouver wann welche Medialle geholt hat, und wer so richtig abgelost hat. Deutscher Medaillenspiegel? Kein Plan...
- Zürcher nerven und Zug geht auch gar nicht ;)
- ich gucke vorwurfsvoll auf die Uhr, wenn die Bahn 2 Minuten spät ist...
- war neulich in einem Schweizer Lidl und... ehm... ich geh wieder in meinen Coop, danke
und das "Allerschlimmste" überhaupt
ich überlege einem Verein beizutreten... ;)
Was gibts bei den anderen Neues?
Ich bin erstmal wieder zurück in D und habe nach 2 Monaten die Schnauze leicht voll. Alles ist zu hektisch und muss jetzt geschehen. Bei den OS hab ich mehr mit den Norwegern mitgefiebert und die norwegischen Fernsehkommentatoren vermisse ich. Es ist zu hell im Winter und im Sommer wahrscheinlich zu dunkel.
Alles ist zu hektisch und muss jetzt geschehen.
Das hatte ich schon nach 2 Wochen in Norwegen, dass ich danach alles schrecklich hektisch fand in Deutschland. Diese 2 Wochen da oben waren so erholsam
Das war jetzt auch eher ein Kulturschock nach 15 Monaten. ;)
Alles ist zu hektisch und muss jetzt geschehen.
lustig, ist genau eines der dinge, die ich an deutschland so sehr liebe. bei mir muss auch immer alles JETZT und SOFORT geschehen. warten kann ich gar nicht gut und ruhe brauch ich auch nur nachts beim schlafen ;-)
city-girl halt...ich liebe deutschland, meistens jedenfalls ;-)
könnte mir trotzdem vorstellen, mal für ein paar jahre ins ausland zu gehen. allerdings nur in eine großstadt und nicht auf dauer.
aber man soll ja bekannt niemals 'nie' sagen.
ich mag mal wieder ein Auslands-Update schreiben, wo ich ja bald 2 Jahre "voll" habe. Inzwischen habe ich immer mehr "Integrationserscheinungen"
- ich kann genau sagen, wer bei den Schweizern in Vancouver wann welche Medialle geholt hat, und wer so richtig abgelost hat. Deutscher Medaillenspiegel? Kein Plan...
- Zürcher nerven und Zug geht auch gar nicht ;)
- ich gucke vorwurfsvoll auf die Uhr, wenn die Bahn 2 Minuten spät ist...
- war neulich in einem Schweizer Lidl und... ehm... ich geh wieder in meinen Coop, danke
und das "Allerschlimmste" überhaupt
ich überlege einem Verein beizutreten... ;)
Was gibts bei den anderen Neues?
He, gestern war ich erst beim Lidl .... Sauerkraut kaufen :D:
Aber ein bisschen finnisiert bin ich ja auch - gucke jetzt Eishockey :rolleyes: Bei den Olymiaübertragungen fehlt mir übrings der deutsche Kommentar - ich hab doch immer so gerne Dirk Thiele gehört :mad1:
Ansonsten gibts nicht viel neues! Wir hatten einen super Winter, schon 3 Monate durchgehend Schnee, ich hoffe das hält sich noch bis ende März und dann darf es bitte ganz schnell Frühling werden. Es ist jedes Mal wieder faszinierend wie plötzlich und schnell die Tage wieder länger werden....
Schnee hatten wir hier auch, viel, sehr viel. Und im Kanton St. Gallen hats ja schon mal gleich ein bisschen mehr davon. Mir reichts inzwischen aber!!! Heute mal strahlend blauer Himmel. Juchee!!!
Ich bin mit dem Premiumprodukt der deutschen Bahn gefahren und fand es viel zu eng. Die Sitze der Norweger sind mit Sicherheit 1,5 mal so breit und die Beinfreiheit ist perfekt. Gestapelte Beine im Zug sind nicht notwendig.
Gestern hatten wir Sturm und Regen und heute mal schönes Wetter.
Es matscht sich jetzt seit 3 Tagen schön ein :evil: Die Finnen fahren gsd weiter unermüdlich den Schnee mit LKWs aus der Stadt, so sind zumindest die größeren Straßen einigermaßen begeh - und befahrbar. Auf den Nebenstraßen wabert man schön durch 20 cm Schneematsch - sehr angenehm! Also ich mach mich erstmal für ein paar Tage auf anch Deutschland :D: Es müssen auch mal wieder überlebenswichtige DM - Einkäufe getätigt werden ... ;)
haha, nun wird Akira in D angestresst. Ich find D mittlerweile auch leicht stressig. Aber das finde ich ja teilweise schon den Zürcher HB schon lol
Es matscht sich jetzt seit 3 Tagen schön ein :evil: Die Finnen fahren gsd weiter unermüdlich den Schnee mit LKWs aus der Stadt, so sind zumindest die größeren Straßen einigermaßen begeh - und befahrbar. Auf den Nebenstraßen wabert man schön durch 20 cm Schneematsch - sehr angenehm! Also ich mach mich erstmal für ein paar Tage auf anch Deutschland :D: Es müssen auch mal wieder überlebenswichtige DM - Einkäufe getätigt werden ... ;)
Wo genau bist du denn in Finnland?
oja das die hier in finnland den schnee aus der stadt schaffen ist echt toll! obwohl letztes we in turku echt krasse rießige pfuetzen bzw seen am marktplatz^^
aber als ich letztes mal in deutschland war hat mich der verkehr echt am meinsten angkotzt...ich mein hier kommt einem manchmal ne halbe stunde kein auto entgegen...
Also ich weiß ja nicht... hier gibt´s weder Pfützen, noch Matschwetter! :D: Und Autos fahren auch genug rum!
Ihr seid vielleicht zu südlich! :hihi:
naja das mit den autos ist mir auch nur auf gefallen also ich vor 14 tagen in lappland war...
haha, nun wird Akira in D angestresst. Ich find D mittlerweile auch leicht stressig. Aber das finde ich ja teilweise schon den Zürcher HB schon lol
Also gestresst worden bin ich nicht, fande es ganz angenehm mal wieder unter menschen zu sein ;) Nur die Deutschen reden immer so viel, achje .... :D:
JETZT bin ich asllerdings gestresst - die Finnen nerven mich. Deutsche beschweren sich ja gerne mal über die angebliche Servicewüste Deutschland. In Finnland erlebt man allerdings den Service - Supergau :mad1: Ich finde es unglaublich. Und Beschwerden würden noch nicht einmal etwas bringen, ist man hier ja auch nicht gewohnt, Finnen klären Probleme gerne auf die bewährte Art: Wortlos weggehen :rolleyes: Normale Gesetze der freien Marktwirtschaft funktionieren hier irgendwie auch nicht ....
wie geht Service-Super-GAU? Demnach dürftest du ja gar nicht erst bedient werden im Geschäft?
So, ich bin jetzt nun endlich auch komplett umgemeldet und damit Ost(schweiz)ausländerin. Meine Angabe auf dem Amt, dass ich konfessionslos bin, wurde allerdings mit ziemlicher Fassunglosigkeit aufgenommen. Hier ticken die Uhren noch anders. :)
wie geht Service-Super-GAU? Demnach dürftest du ja gar nicht erst bedient werden im Geschäft?
Ja, SO siehts aus :mad1:
Sind Schweizer bes. religiös? Wusste ich gar net...
Ja, SO siehts aus :mad1:
Darf ich 1. fragen, wo du einkaufen gehst und 2. was genau passiert ist?
Falls ich zeitnah keinen Job finde, denke ich darüber nach, für ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen; Am liebsten nach Australien oder Neuseeland...Dort würde ich gerne ein Praktikum und einen Sprachkurs machen....Hat schon jemand erfahrung damit gesammelt oder kennt jemand seriöse anbieter?
So, ist zwar jetzt kein Auslandspraktikum, sondern ein Auslandssemester :)
Hab gestern die Zusage von unserem Lehrstuhl bekommen. Jetzt warte ich noch auf die definitive Zusage aus Australien, dann darf ich von Februar bis Juni 2011 in Brisbane an der Griffith University studieren :cool:
AlleluiaGirl
17.10.2010, 16:14
Glückwunsch. Würd auch sofort ins Ausland gehen, wenn ich wenigstens was Vernünftiges gelernt hätte.
ich muss den Thread mal wieder hochholen, nachdem mir gestern Abend auffiel, dass nur noch 4 Wochen zu "3 Jahre Schweiz" fehlen... und im übrigen hab ich in Deutschland schon mal Integrationsproblemchen *hust*... äussert sich in falscher Präpositionswahl (ich geh "an die Party" und "auf den Zug"), Meckereien im Supermarkt über unfreundliche Verkäufer und nicht optimal aussehendes Gemüse, allgemeine Hektik und und und... :hihi:
ich muss den Thread mal wieder hochholen, nachdem mir gestern Abend auffiel, dass nur noch 4 Wochen zu "3 Jahre Schweiz" fehlen... und im übrigen hab ich in Deutschland schon mal Integrationsproblemchen *hust*... äussert sich in falscher Präpositionswahl (ich geh "an die Party" und "auf den Zug"), Meckereien im Supermarkt über unfreundliche Verkäufer und nicht optimal aussehendes Gemüse, allgemeine Hektik und und und... :hihi:
Schweizer Deutsch und Deutsch sind 2 verschiedene Sprachen... :D:
Schweizer Deutsch und Deutsch sind 2 verschiedene Sprachen... :D:
und ich red hier irgendwas dazwischen :D:
und ich red hier irgendwas dazwischen :D:
Machen viele Deutsche hier...
Machen viele Deutsche hier...
denk ich mir ... da ich allerdings hier nicht hingezogen bin um in deutschen Clübchen o. ä. abzuhängen, bleibts bei einer Vermutung ;)
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